Und das ist auch wirklich so!. Ich habe ja schon viele Bands aus allen möglichen Genres im Metal-Bereich gehört, von Metallica über Slayer, von In Flames über At The Gates, von As I Lay Dying über Carnifex, von Soil bis hin zu Whitechapel und ich muss nach wie vor sagen, dass dieses Album eines der wenigen ist, die auch über einen längeren Zeitraum bei mir hängen geblieben ist. Ich höre es jz schon seit über nem Jahr und es tut sich auch keine Langeweile auf, im Gegenteil sogar, man prägt sich die Songs so gut ein, dass man quasi jeden Son bis ins kleinste Riff auswendig kennt.
Genug dazu, kommen wir mal zu den Songs. Aber genau da geht die Euphorie wieder weiter, denn ich habe selten eine Deathmetal/ Deathcore Band gehört, die so viel Abwechslung miteinbringt. Schon beim ersten Song bzw. Intro lässt sich erahnen, zu was sich dieses Album entwickelt, denn dieses kleine Intro ist ein Instrumentalstück, mit Breakdown, das einen genialen Übergang zum Opener Ind Dying Dies schafft. Dieser Song hat es dann auch in sich. Ein episches Riff, das beweist, dass sich Melodie und Deathmetal nicht ausschließen. Der Refrain des Openers ist auch sofort auswendig gelernt und lässt sich super mitgrowlen/screamen, wenn man es denn kann. Beim ersten Mal hören, habe ich auch nicht den flüssigen Übergang zum dritten Song des Albums erkannt, der da heißt My Fears Have Become Phobias. Im ersten Moment könnte man meinen, es wäre der selbe Song, was einem dann aber wieder schnell widerlegt wird, denn wie auch sein Vorgämger hat er ein genialles Riff und strotzt nur so vor Breakowns. Besonders aufgefallem ist mir ein Double-Bass part, während dem letzten Breakdown, der sich so anhört, als würden da 1000 bpm durch die Boxen laufen. Der vierte Song Hester Prynne hat definitiv den besten Gitarren Sound und lässt sich gut in einer Reihe mit den beiden vorherigen Brettern hören. Der fünfte Titel heißt dann Pouring Reign und überrascht beim ersten mal hören sofort. Er ist kein gewöhnlicher Song, denn auch hier hat man ein Instrumentalstück vorliegen, mit ruhigen Gitarren, Basssolis und einer melancholischen Stiimmung.
Ich will auch nicht länger auf jeden Song einzelt eingehen, denn jeder ist ein Meisterwerk an sich und bietet immer etwas neues.
Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass As Blood Runs Black eines der besten Debut-Alben gelungen ist, die ich je gehört habe. Die einzige negative Kritik, die man vlt äußern kann, ist die, dass die Gesangsleistung des Sängers nicht ganz mit dem Niveau der restlichen Band mithalten kann, weitere negative Anhaltspunkte sind jedoch total überflüssig!
Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir!