oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke [Taschenbuch]

Javier Marías , Paul Ingendaay , Catalina Rojas Hauser , Alexander Dobler
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 5 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 29. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 8,50  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Morgen in der Schlacht denk an mich: Roman EUR 10,90

Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke + Morgen in der Schlacht denk an mich: Roman
Preis für beide: EUR 19,40

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Morgen in der Schlacht denk an mich: Roman

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423130105
  • ISBN-13: 978-3423130103
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.392 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Javier Marías
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Javier Marías auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Der Maskenspieler und sein Fussballfieber

Javier Marías über das Dramatische im Fussball

Tief im Herzen eines jeden Mannes schlummert eine Mannschaftsaufstellung. Jener Mannschaft, mit der er als Knabe bei einer Weltmeisterschaft oder einem Europapokal gefiebert hat wie später niemals mehr. Denn mit ihren elf Spielern hat er gelernt, was Furcht ist, was Unruhe, Freude, Scham, Wut, Tränen, Verrat, Ehre.

Auch Javier Marías war einmal ein solcher Junge. Sein Urverein heisst Real Madrid, im Schlaf aufsagen kann er die Formation der sechziger Jahre, die sich mit Stürmern wie di Stéfano, Puskas, Gento einen Europapokal nach dem anderen erkämpfte. Inzwischen ist aus dem kindlichen Fussballfan Marías ein präziser Beobachter menschlicher Abgründe geworden. Als solcher schreibt er nicht nur Romane, sondern auch Fussballkolumnen für spanische Zeitungen. Und immer hat er die Charaktere der Spielerlegenden seiner Kindheit im Hinterkopf. Sie bilden den Massstab für all seine Betrachtungen über Fussball, die er gemeinsam mit dem Herausgeber Paul Ingendaay für «Alle unsere frühen Schlachten» zusammengestellt hat. Die dreissig Glossen sind jedoch keineswegs verblasste Schlaglichter auf Spitzenspiele von vorgestern. Dem intellektuellen Tifoso offeriert der Band reichlich Reflexion über die archetypischen Qualitäten seiner Leidenschaft, während der Literaturliebhaber und Marías-Leser mehr über die Vita des Autors und über dessen Obsessionen erfährt als in jedem anderen auf deutsch von ihm erhältlichen Buch.

Marías, der in seinen  Romanen lebensgeschichtliche Fährten vorzugsweise falsch legt und das Handwerk des Erzählens regelmässig in Frage stellt, zeigt sich in diesem Buch von ungewohnter Seite: knapp, schlagfertig, bissig und witzig erzählend, dabei autobiographisch unverstellt und sein Anliegen mit Herzblut umkreisend. Hier spielt er nicht mit Masken seines Ichs, sondern erzählt von der Zeit, als er linksaussen spielte. So lesen wir in einigen längeren Stücken von seiner Kindheit, als er alljährlich für drei lange Sommermonate mit der ganzen Familie in das Provinzstädtchen Soria umzog, wo nicht nur der Lokalverein mit dem heroischen Namen Numancia immer verlor, sondern der jugendliche Javier unter den Augen eines väterlichen Freundes seinen ersten Roman schrieb.

Fussballerisch geht Marías zwar immer von einem konkreten Anlass aus (einem Pokalfinale, einer WM), seine Betrachtungen aber zielen auf Grundsätzliches: Welche Bärte ziemen einem Fussballer? (Spitzbärte nicht, denn deren Träger sind alle Schurken.) Wann haben die Tränen eines Spielers Grösse, wann wirken sie lächerlich? Für welche Mannschaft soll man fiebern, wenn die eigene aus der WM ausgeschieden ist? (Marías urteilt: Zum 50. Jahrestag der Landung der Alliierten bestimmt nicht für Deutschland, und auch nicht für die Schweiz, weil sie einfach zu neutral ist.) Marías analysiert die Gesten der Freude beim Torerfolg, verzweifelt an der Borniertheit von Vereinspräsidenten, beklagt die spielmordende Strategiegläubigkeit der Trainer; und er erklärt, warum ein erfolgreicher Torwart unbedingt Würde ausstrahlen muss.

Immer versteht Marías das Fussballfeld als einen symbolischen Raum, in dem Gesten, Bewegungen, Kombinationen nicht nach den Massstäben der bürgerlichen Gesellschaft, sondern nach den dramatischen Gesetzen von Theater, Kino, Zirkus beurteilt werden müssen. Gefahr droht, wenn mit Millionen zusammengekaufte Elitetruppen aseptische Erfolge in Serie herausspielen. «Wenn dieses Spiel keine dramatische Qualität mehr besitzt, bleibt nichts mehr von ihm übrig.» Für ihn ist viel wichtiger, im Fussball wie auch in der Literatur, dass nach dem Spiel (der Lektüre) ein Echo, ein Widerhall bleibt. Aber «einzigartige Spielverläufe, unverwechselbare Charakterköpfe» sind heute, zwischen Showeffekten und unter dem Diktat unbedingter Torverhinderung, seltener geworden. In Marías Worten: «Der Fussball besitzt heute immer weniger erzählerische Momente.» Ein di Stéfano hingegen, der habe in Finalspielen seinen Trainer mit riskanten Hackentricks zur Verzweiflung getrieben, einfach weil es ihm «Spass machte». Heute undenkbar.

Illustriert ist «Alle unsere frühen Schlachten» mit Marías' eigenen Fussballsammelbildchen aus Jugendtagen. Die allermeisten Spieler kenne ich nicht, aber sofort erinnere ich mich an meine eigene leidenschaftliche Jagd nach der einen Spielerphoto, die einem immer fehlte. So unmittelbar können Fussballstücke noch nach Jahren wirken – und Marías' Betrachtungen tun es ebenfalls.

Albrecht Buschmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 30.03.2000
In einer Doppelrezension bespricht Katharina Döbler zwei Erzählbände des Autors.
1) Javier Marias: „Während die Frauen schlafen“
Diesem Erzählband kann Katharina Döbler nicht besonders viel abgewinnen. Die Bilanz laufe auf „Überflüssigkeit, ein paar Tote und stilistische Genremalerei“ hinaus. Es gibt Besseres von Marias, wie sie feststellt, aber immerhin lasse sich an diesen relativ frühen Erzählungen die Entwicklung des Autors und seine sich abzeichnende Vorliebe für bestimmten Themen (wie der „Hang zu Gespenstern“) bereits nachvollziehen. Im Vergleich zu Marias späteren Werken handelt es sich hier ihrer Ansicht nach eher um leichte Kost. So lesen sich seine „Macht- und Todesfantasien“ wie „Rechenexempel“, findet Döbler, die überhaupt ein wenig ermüdet scheint angesichts Marias‘ zahlreicher Frauenmorde. Und ob die von ihr mehrfach erwähnte Unbefangenheit bzw. Unbekümmertheit des Autors als ein Lob zu verstehen ist, lässt die Rezensentin – vielleicht absichtlich – offen.
2) Javier Marias: „Alle unsere Schlachten“
Katharina Döbler merkt an, dass man den Autor in diesem Buch von einer ganz ungewohnten Seite kennenlernen kann. Hier stellt sich ihrer Ansicht nach nämlich etwas ein, was sich bei Marias sonst bei aller Dramatik nie einstellt: „erhöhte Temperatur“. Zufrieden diagnostiziert sie so etwas wie Leidenschaft, und selbst ein Fußball-Muffel kann ihrer Ansicht nach durch die Lektüre dieses Buches schließlich amüsiert nachvollziehen, was es ist, das hier die Herzen höher schlagen lässt. Weniger interessant findet sie jedoch die Passagen, in denen sich der Autor als „gebildeter Zeitgenosse“ erweist und – politisch ganz korrekt – auf „emotionalisierte Massen“ beim Fußballsport zu sprechen kommt. Zufriedenheit äußert Döbler allerdings, wenn sie auf Marias „ausgeprägtes Stilgefühl“ eingeht, das sich ihrer Ansicht nach sowohl in literarischer Hinsicht wie auch in der „Beurteilung ästhetischer Kriterien eines Fußballspiels“ zeigt.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schriftsteller mit Fußballherz 25. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Meist rümpft man verächtlich die Nase in Intellektuellenzirkeln, wenn es um das vermeintlich plebejische Thema Fußball geht. Nicht so bei wirklich großen Köpfen wie Javier Marías, die um die epischen und dramatischen Dimensionen dieses Kultsports wissen. Seine Gedanken zur Entwicklung des Fußballs, die er seit seinem siebenten Lebensjahr mitverfolgt hat, sind immer begründet und emotional zugleich, seine Liebe zu Real Madrid erinnert an diejenige, die Nick Hornby in seinem "Fever Pitch" Arsenal London so eindrucksvoll entgegenbringt. Beide werden wütend, wenn ihnen das Argument "Es ist doch nur ein Spiel" begegnet - warum, das weiß wohl jeder echte Fußballfan. Vieles, so Marías, wechselt man heutzutage, den Beruf, die Frau, die Automarke - aber nicht den Fußballverein. Marías betrachtet hintergründig zahlreiche Facetten der Welt des Fußballs, und das auf sehr ehrliche und eindringliche Art. Allein, das Buch hätte eine angemessene Übersetzung verdient. Ein Übersetzergespann (Alexander Dobler und Catalina Rojas Hauser), das nun wirklich nichts von Fußball versteht, hätte sich dieser Arbeit nicht annehmen dürfen. Wer ständig von Europameisterschaftsendspielen spricht, wo es um Europapokalendspiele geht, aus dem holländischen Trainer van Gaal einen van Gaals macht und vom WM-Teilnehmer Tunis spricht (gemeint ist Tunesien, das im Spanischen ebenfalls wie seine Hauptstadt Túnez heißt), hat im Wörterbuch nachgeschlagen, aber gar nicht verstanden, worum es wirklich geht. Jeder Fußballfan mit Hauptschulabschluß hätte dies durch Korrekturlesen verhindern können. Wüßte Javier Marías von diesen groben Fouls in der Übersetzung, er würde hier die Rote Karte zeigen - Platzverweis für das Übersetzerduo!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Mein Herz so weiß" - wer sich schon gefragt hat, wie er diese Metapher Javier Marias - der Titel seines bisher bekanntesten Romans - gefällig auflösen kann, der erlebt jetzt vielleicht sein weißes Wunder. In seiner neuesten deutschen Veröffentlichung "Alle unsere frühen Schlachten" bekennt sich Marias nämlich zu Madrid - zu Real Madrid. Sein weißes Herz gehört also seit vierzig Jahren einem Fußballverein - den Enttäuschten zum Trost sei gesagt, dass Real immerhin der Club der Königlichen, das weiße Ballett, der erfolgreichste Verein aller Zeiten ist. Und während der Verein aus der spanischen Hauptstadt einen Titel nach dem anderen gesammelt hat, tauschte und kaufte und wechselte Marias in seiner Vergangenheit die - im Buch abgedruckten - legendären kleinen Fußballbildchen mit den Konterfeis der Idole di Stefano, Puskas und Gento. Und so ist denn auch das Spiel am Wochenende für Marias eine Rückkehr in die Kindheit - gegen einen unsteten Zeitgeist, dem es darum geht, möglichst schnell zu vergessen - ein nostalgisches Plädoyer für Vergangenheitsbewußtsein in einer gegenwartsgefangenen Zeit. Marias widerspricht inbrünstig der These, dass der Fußball als vulgärer Schwachsinn von minderbemittelten Massen in intellektuellen Zirkeln ein Schattendasein darben muss und stellt sich damit in eine Reihe mit Herren wie Camus oder Nabokov, die selbst auch Hand und Fuß für den Volkssport anlegten. Für Marias ist der Kick um den Kick am Wochenende die moderne Tragödie, wo Helden geboren werden, um ein paar Minuten später wieder von dem eigens für sie errichteten Podest gestürzt zu werden. Die ewige Rivalität Reals mit Barca und Atletico, die Vorfreude auf Tore und die Erinnerung an Tragödien verschaffen dem Fußball-Verrückten eine Konstante, eine Heimat, einen Fixpunkt in einem Meer der Veränderungen. Alles ändert sich, der Geschmack, die Geliebte oder die Ideologie - nur eines bleibt: der eigene Fußballclub. Und für den gäbe auch Marias sein letztes weißes Hemd - trotz unerträglicher Vereinspräsidenten, dümmlicher Hooligans aus dem rechten Spektrum und eitler Pfauen im Schiedsrichtergewand - oder aber unsäglicher Reporter, die schon begeistert sind, wenn ein limitierter Abwehrspieler einen harmlosen Ball stoppt - vorausgesetzt er ist Brasilianer - oder Afrikaner (- möchte man hinzufügen). Marias enttarnt diese Möchtegern-Experten, die anscheinend grenzüberschreitend ihr Unwesen treiben, als "Bauernfänger, die auf der Stelle entlassen werden" sollten. Alle diese schlechten Nebenrollen können für die wahren Enthusiasten die Faszination des Spiels, das bei Marias immer wieder von den zerbrechlichen Genies - heißen sie nun Cruyff, di Stefano oder Platini, die, so scheint es manchmal, die Fußballschuhe mit den Ballettschuhen verwechselt haben, nicht ernshaft in Zweifel ziehen. Dem Barca-Spieler Gento, der als sensibles Fußballgenie den Freitod gewählt hat, gelten so Marias Sympathien - anders als dem von der Werbung zum Weltstar gemachten Ronaldo, den - nicht nur nach Marias - (noch?) Welten von einem Pele oder Beckenbauer trennen. Der Fußball begeistert Marias also zwischen flüchtigen Ergebnissen und unvergesslichen Szenen als moderner Zirkus der Leidenschaften. Und diesen Emotionen gibt sich Marias hin, wenn er sich über Spitzbartträger oder das neue spanische Nationalmannschaftstrikot echauffiert und anekdotisch in den Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt. Der Fußball hat so für Marias beinahe eine hygienisch-reinigende Funktion - eine Katharsis für sein durch Niederlagen gestähltes weißes Herz. Und Marias gibt in seinen Fußballglossen, mal als Connaisseur, mal als Fan in unterhaltsamer Prosa mehr aus seinem eigenen Leben preis als in all seinen Romanen - wo er sich nicht derart mit seinen Erzähler(-figuren)gemein macht. Man erfährt über den Vater, daß er vor Franco fliehen mußte oder vom Bruder, der mit Kronkorken ein Tischfußballspiel basteln konnte. Und wie Peter Handke begeistert sich Marias an der Provinz Soria und dem dort ansässigen Fußballverein in Numancia, der mittlerweile in der Primera Division Spaniens spielt, und wo der Madrilene seine Kindheitssommer verbracht hat. Wer den literarischen Magier Javier Marias mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen will, für den ist "Alle unsere frühen Schlachten" eine unvermutete Gelegenheit - herausgegeben von Paul Ingendaay und übersetzt von Alexander Dobler und Catalina Rojas Hauser.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Ein Muss! 14. Dezember 2007
Format:Taschenbuch
Wer wissen will, was es bedeutet Fan zu sein, der kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei!!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de