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Alle sterben, auch die Löffelstöre [Gebundene Ausgabe]

Kathrin Aehnlich
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2007
Die Geschichte einer besonderen Freundschaft. Wundervoll zart und traurig zugleich. So mühelos-leicht, so witzig und komisch erzählt, daß man lacht und weint. Eine Entdeckung.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Arche Verlag; Auflage: o.A. (1. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716023663
  • ISBN-13: 978-3716023662
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 456.414 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Kein Kitsch, keine falsche Coolness, keine überzeichnete Figur findet man in diesem Roman, sondern das Leben, wie es sich uns vorstellt: selten so geradlinig, wie es aus der Hand zu lesen wäre; immer anders als es auf den ersten Blick scheint; und leider oft kürzer als man es erhoffte.« Berliner Zeitung »Eine souveräne Erzählerin mit viel Humor.« Süddeutsche Zeitung »Mit großem kompositorischen Geschick zu einem späten Debütroman arrangiert ein humorvolles und zugleich trauriges, aber niemals rührseliges Buch über eine lebenslange Freundschaft und einen skandalös frühen Tod.« Der Spiegel »So flüssig, in plauderndem Ton und so leichthändig geschrieben, daß man glaubt, man sitzt mit einer guten Freundin zusammen und schwatzt bei einer Tasse Kaffee.« Literarische Welt »Kathrin Aehnlich ist ein beeindruckendes Romandebüt gelungen, das tief unter die Haut geht.« Freundin »Kathrin Aehnlich ist eine Meisterin der kleinen Bögen, sie beherrscht das Beiläufige und Kuriose.« Frankfurter Rundschau »Es gibt sie noch, Bücher aus deutscher Feder, die von der ersten Zeile an bezaubern.« Weser Kurier -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Kathrin Aehnlich, geb. 1957 in Leipzig. Studium an der Ingenieurschule für Bauwesen, 1985-88 am Literaturinstitut in Leipzig. Abschlußarbeit. Veröffentlichte Hörspiele, Erzählungen und ein Kinderbuch. Journalistische Arbeit, zunächst für Die andere Zeitung, seit 1992 feste freie Mitarbeiterin in der Feature-Redaktion von mdr Figaro. Autorin und Regisseurin von Hörfunkfeatures und Dokumentarfilmen.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ganz tolle Erzählung! 1. April 2008
Von penguin
Format:Gebundene Ausgabe
Das Besondere an diesem Buch sind, wie ich finde, drei Dinge:

Erstens wird in dem Buch eine schöne, streckenweise aber auch durchaus traurige und bewegende Geschichte erzählt, bei der es um Freundschaft sowie um Krankheit und Tod geht. Die Geschichte handelt von Skarlet und von Paul, der etwa im Alter von Anfang 40 kurz nach der Geburt seines Sohnes einen Tag vor Silvester an Krebs stirbt und seine beste Freundin Skarlet gebeten hat, seine Grabrede zu halten. An den Tagen zwischen seinem Tod und der Beerdigung und Grabrede begleiten wir Skarlet auf dem Weg durch das Leben, wie es für sie weitergeht, und wir begleiten sie bei ihren Rückblicken auf die Freundschaft mit Paul, die schon im Kindergarten begann.

Zweitens wird eben diese Geschichte ganz toll erzählt: Feinsinnig, unaufgeregt, nicht zu sanft, aber auch nicht sprachlich überdreht oder allzu "konstruiert". Das macht die Geschichte und die Figuren sympathisch und glaubhaft, aber gleichzeitig durchaus auch eigensinnig. Eben toll erzählt.

Drittens schließlich wird gewissermaßen "ganz nebenbei" die Kindheit von Skarlet und Paul in der DDR beschrieben. Diese habe ich selbst zwar nicht kennengelernt, man kann sie sich aber gut vorstellen: Dies gelingt deshalb, weil dabei Bilder von Vätern und Müttern und Kindergärtnerinnen benutzt werden, die wir alle aus unserer Kindheit so oder zumindest irgendwie so ähnlich kennen, wobei diese Bilder zum Glück nie ins Kitschige oder Verklärende abdriften.

Fazit: Insgesamt ein tolles Buch - sowohl zum Selberkaufen als auch zum Wünschen und Verschenken!
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Roman 6. Juli 2007
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kathrin Aehnlich's Debütroman ist ein recht leicht erzählter und doch sehr doppelsinniger Roman über eine Freundschaft, zwei Lebensläufe und eine traurige Kindheit in der DDR und selbstverständlich, wie der Titel schon sagt, über das Sterben. Die Hauptfigur Skarlet arbeitet in einem Zoo. Als sie um zwei Tage Sonderurlaub bittet, um zu der Beerdigung ihres ehemaligen Freundes Paul zu fahren zu können, da macht ihr Chef die idiotische Bemerkung, Alle sterben, auch die "Löffelstöre". Er liebt die "Löffelstörzucht" mehr als alles andere. Löffelstöre, soviel sei zum Verständnis bemerkt, gehören zu der Familie der Störartigen. Beide aus dieser Gattung bekannten Arten sind, aus unterschiedlichen Gründen, in ihrer Existenz bedroht.

Skarlet erzählt einfühlsam, dann wieder witzig mal auch melancholisch von ihrer langen Freundschaft mit Paul. Paul hatte keinen Vater, hätte für sein Leben gerne einen gehabt. Scarlett hatte einen Vater, von dem wir erfahren, dass sie ihn gern losgeworden wäre, weil er spießig, lieblos, geizig und ausgesprochen humorlos war.

Jetzt,während sie nach der Wende über die Vergangenheit intensiv reflektiert, kommen ihr all die vielen Erlebnisse aus der engen, spießbürgerlichen Kindheit wieder in Erinnerung. Schon im Kindergarten war sie mit Paul zusammen und er hat ihr eigentlich während der ganzen Kindheit Halt gegeben. Sie erinnert sich an die Tante Edeltraut, die ihr allerlei unsinnige Benimmregeln auferlegt hat und die sehr schnell beleidigt war, wenn man sich nicht wie ein gutes DDR Kind benahm. Sie erinnert sich an den Pfarrer, der sie mit seiner Aussage "Gott ist überall, Gott begleitet uns auf allen Wegen", über die Maßen in Verlegenheit gebracht hat. Scarlett zermürbte sich ihr kleines Hirn mit der Vorstellung, Gott kann doch nicht Schmetterling und DDR Soldat zugleich sein.

Scarlett erzählt mit viel Witz und trotzdem auch mit viel Schwermut die Geschichte eines Landes, der DDR, dem deutschern Staat, den die Historie nach nur vier Jahrzehnten wieder verabschiedet hat. Und dann heißt es an einer Stelle, "Skarlet hatte kein Land, das sie im Herzen tragen konnte. Ihr Land war eine Inszenierung gewesen, ein vierzig Jahre währendes Theaterstück." Am Anfang, 1949, waren noch Hoffnungen erlaubt, es sollte ein neuer Anfang im Bauern- und Arbeiterstaat werden. Am Ende waren noch die letzten Illusionen zerstört worden. So vermittelt das Buch auch ein sehr schönes Bild von der untergegangen DDR, wo man sich anfangs als Sieger der Geschichte betrachtet hat.

Paul, der gerade sein Leben selbst in die Hand nehmen wollte, ein seelisch "Kriegsversehrter", der nun in der DDR mit seiner jungen Frau und seinem kleinen Kind die Biografie seiner eigenen Familie basteln wollte, er stirbt plötzlich an Krebs. Wenn Scarlett nun ihre Erinnerung an die lange Freundschaft mit Paul Revue passieren lässt, dann macht sie das auch nicht jammernd, sondern eher humorvoll und ein bisschen zynisch. Sie kommt schließlich zu der Erkenntnis, dass auch das Scheitern im normalen Leben häufig von Kleinigkeiten ausgelöst wird und das alles am Ende vielleicht noch banaler ist, als man sich das in den kühnsten Vermutungen vorstellen konnte.
Ein Roman von bestechender Aufrichtigkeit, ein rundum schönes Buch
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So schön - und so schön traurig 28. September 2008
Format:Broschiert
Es wäre zu einfach zu sagen, was bei Elke Heidenreich empfohlen wird, passt! Aber es passt meistens - und so ist es definitiv in diesem Fall.
Das Buch enthält eine so schöne und so schön traurige Geschichte, dass man es nicht wegzulegen mag, bevor man weiß, was passiert. Falscher Satz: Denn genau das weiß man recht schnell.
Aber der Leser will wissen, wie und warum das passiert, wie sich alles entwickelt - und mitleiden/mitheulen; eine lange Bahnfahrt, einen Nachmittag lang. Eine schön verbrachte Zeit.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen wunderbares Buch
Auch ein ernstes Thema kann man mit Humor und Feinsinnigkeit behandeln. Sehr schön geschrieben.
Gehört nun zu meinen absoluten Leseempfehlungen.
Vor 3 Monaten von Leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, die bleibt!
Paul und Scarlet kennen sich seit Kindertagen. Sie sind so verschieden wie Feuer und Wasser und gleichzeitig verbunden wie Pech und Schwefel. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine schöne Erzählung!
Skarlet und Paul sind schon seit dem Kindergarten sehr gute Freunde. Zusammen haben sie ihre Kindheit und Jugend in der DDR verbracht, den Fall der Mauer erlebt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Stransky, Michaela veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen lesen!
Ein sehr schönes Buch.Wie das leben so spielt. Schön sind die Erinnerungen an die Kindheit, die eigene Erinnerungen wach rufen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von doreen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Freunde bis zum Tod
Und dieser kommt viel früher als erwartet. Paul ist erst 40, als er nach schwerer Krankheit gehen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Joroka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch
Das Buch erzählt die Geschichte von Skarlett und Paul in einer warmen und vielschichtigen Weise. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Gudrun E. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grandios
Eine grandiose Erzählung, zum Weinen traurig, zum Lachen schön. Das perfekte Buch für den nahenden Herbst.
Veröffentlicht am 29. September 2010 von Teddy
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Geschichte einer Freundschaft
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Dieses Buch erzählt ganz wunderbar die Geschichte einer Freundschaft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Cina
3.0 von 5 Sternen Klischees
Mich hat gestört, dass die Beschreibung der Kindergärtnerin, aber vor allem des Vaters von Skarlet arg klischeehaft geraten ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von weinlese
4.0 von 5 Sternen prüfungsbuch
also ich finde das buch echt gut
es is eben nichts spannendes aber man muss den sinn verstehen

ich habe dieses buch aber auch nur gelesen wegen der prüfung ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von L. Fichtner
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