Jukka Peltonen, ein Mitglied eines klassischen Chores und ein Frauenheld, wird während eines Ausflugs des Chores tot aufgefunden. War es Mord? Wer hätte ein Motiv gehabt? Maria Kallio hat es bei den Ermittlungen nicht leicht, schließlich kannte sie das Opfer und auch die Verdächtigen sind keine Unbekannten für sie.
Spannend ist was Anderes, das mal vorneweg. Mit einer wenig originellen Geschichte beginnt die Krimireihe mit der Ermittlerin Maria Kallio. Leider leidet das Buch auch unter recht flachen Charakteren, platten Dialogen und einer teilweise holprigen Übersetzung (Knotenfrisur?).
Läuft die Story noch sehr langsam und langweilig an, versucht Lehtolainen später alles mit in die Story zu packen, was es so gibt und dadurch driftet das Ganze ins Absurde ab. Spannender wird es dadurch aber leider auch nicht. Das Ende ist leider auch total übertrieben und unrealistisch und dazu noch künstlich in die Länge gezogen.
Hinzu kommt das ständige "Wir armen Frauen sind ja so benachteiligt und werden immer unterdrückt und unterschätzt"-Gefasel. Zwar wurde das Buch in Finnland zum ersten Mal im Jahr 1993 veröffentlicht, aber selbst damals werden Frauen im Polizeidienst nichts Außergewöhnliches gewesen sein und ständig darauf herumzureiten, nervt einfach nur.
Auch dass eine erfolgreiche, erfahreren Schauspielerin wie Ulrike Folkerts so eine dermaßen schlechte Hörbuchsprecheri abgibt, hätte ich nicht gedacht. Erst nachdem ich mit dem Hörbuch fertig war, habe ich gelesen, wer hier gesprochen hat, vorher war ich mir sicher, dass die Sprecherin eine sehr unerfahrene Person sein musste. Mehr als 1x traf sie die falsche Betonung und ihre Stimme weiß zu keinem Augenblick zu fesseln.
Allgemein ist das Buch für mich leider unteres Mittelmaß, wofür vor allem die schwache Sprechleistung und die sowieso schon nicht so originelle Grundstory sorgen. Bei mir kam nicht zu einem einzigen Zeitpunkt Spannung auf.