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Alle singen im Chor: Maria Kallios erster Fall Taschenbuch – 1. Juni 2004


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Taschenbuch, 1. Juni 2004
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: rororo (1. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499237350
  • ISBN-13: 978-3499237355
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.441.738 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende



Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der auch international erfolgreichsten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien in Deutschland der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 13. Juni 2008
Format: Taschenbuch
…und das heißt, es kann ganz so schlecht nicht gewesen sein. Die Geschichte ist sehr klassisch aufgezogen: eine Gruppe junger Leute, die einem gemischten Chor angehören, verbringt das Wochenende in einem Ferienhaus am Meer. Man singt ein bisschen, säuft ein bisschen und geht ein bisschen in die Sauna (was Finnen vorurteilsgemäß eben so in ihrer Freizeit tun). Am Morgen dümpelt einer von ihnen mit dem Gesicht nach unten und einem hässlichen Loch im Kopf im Meer. Der Ermordete war ein Frauenheld und Egoist, allerdings ein sehr charmanter, und praktisch alle Anwesenden im Sommerhaus hätten einen mehr oder minder stabilen Grund gehabt, ihn ins Jenseits zu wünschen. Die ehemalige Polizistin und jetzige Jurastudentin Maria Kallio, die einen Ferienjob als Kriminalistin angenommen hat, ermittelt, weil ihr Chef sich gerade ins Koma säuft. Sie stellt sofort fest, dass sie einen Teil der Chormitglieder aus ihrem Studentenleben kennt.

Die durchaus fehlerbehaftete Maria ist eine sympathische Figur, die man allerdings nur allmählich kennenlernt. Die anderen Figuren bleiben dahinter zurück, was auch an der Fülle der Charaktere liegen kann. Mit den finnischen Namen tut man sich ein bisschen schwer, vor allem, weil zwischen Vor- und Nachnamen immer wieder gewechselt wird. Die Geschichte schleppt sich dahin und manchmal ärgert man sich über holprige, stimmungsruinierende Dialoge. Das Ende ist auch recht vorhersehbar, der Mini-Showdown wirkt gezwungen. Fazit: ganz nett, aber sicher schnell vergessen und nicht wert, dass man sich die Batterie Nachfolger auch noch antut.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nadine1978 am 10. April 2006
Format: Taschenbuch
4 Sterne fE die Darstellung der einzelnen Charaktere - sehr gelungen, auch wenn der Mordfall an sich wenig spannend und das Opfer noch dazu reichlich unsympathisch (Herzensbrecher) ist. Interessant, den Anfang von Marias und Anttis Geschichte kennenzulernen.
Daß alle Morde in Maria Kallios Freundeskreis passieren, nervt mich zwar ebenfalls, kann aber hier noch nicht stören,da es ja der erste Roman der Kallio-Reihe ist.
Ein Schwachpunkt der deutschen Ausgabe geht auf das Konto der Übersetzerin, nicht der Autorin: Der Chorleiter Toivonen hat den Spitznamen "Herr Hoffnungslos". Wer kein Finnisch kann, versteht nicht das Wortspiel ("hoffnungslos" heißt auf finnisch "toivoton"). Hier wäre eine erklärende Fußnote angebracht gewesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von t.kuerten am 22. September 2002
Format: Taschenbuch
Acht befreundete junge Menschen, alle Mitglieder eines Studentenchores, verbringen ein lässiges und entspanntes Wochenende mit Chorproben auf einem Landsitz, bis ihr Gastgeber am frühen Sonntagmorgen tot am Ufer des nahen Sees treibt. Die junge Kommissarin Maria Kallio übernimmt die Ermittlungen in diesem ihrem ersten Fall, der dadurch pikant wird, dass sie sowohl das Opfer als auch alle Freunde des Opfers beiläufig kennt. Kommt der Mörder aus dem Freundeskreis?
Die Finnin Leena Lehtolainen lässt ihre Heldin Maria Kallio die Lösung des Falles im klassischen Stile einer Großmeisterin wie Agatha Christie recherchieren, allerdings bei weitem nicht deren Klasse erreichend. Es gibt einen fest begrenzten Kreis von Verdächtigen und sehr schnell steht auch fest, dass jeder der Freunde Jukkas ein Motiv für einen Mord hatte.
Ein geschickt gewobener Krimi um eine authentisch wirkende Kommissarin, deren steter Kampf in einem von Männern beherrschten Beruf für kritische Zwischentöne sorgt. Recherche und Zeugenverhör sorgen ansatzweise für Spannung und je mehr Indizien gefunden werden, desto mehr wird sich auch der Leser bei der Suche nach dem Täter gedanklich beteiligen. Schwäche zeigt der Roman allerdings, sobald sich die Autorin versucht, Action einzubringen.
Im Vergleich zu den anderen Romanen der Serie um Maria Kallio wird hier auf das Privatleben und die kleinen Problemchen der Kommissarin in einem angenehmen und angemessenen Umfang eingegangen: die Entfremdung von den Eltern, die durch Karriere und Beruf bedingten Probleme bei der Partnersuche. An dieser Stelle ist das Buch den späteren Fällen von Maria Kallio deutlich vorzuziehen, wo dann insbesondere Schwangerschaftsprobleme ausschweifend dargestellt werden. Insgesamt ein netter, gemütlicher, aber irgendwie auch belangloser Krimi mit zu deutlichen Anleihen bei Miss Marple.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wolfsfrau am 21. Januar 2006
Format: Taschenbuch
„Und diese Göre soll im hintersten Winkel des Vorortes Vuosaari für Recht und Ordnung sorgen?“, zweifelt Maria Kallio beim Blick in den Spiegel sogar selbst. Sie hat eine sechsmonatige Vertretung im Gewaltdezernat der Helsinkier Kripo übernommen und findet sich plötzlich als Hauptermittlerin in einem Mordfall wieder: Bei den Proben in einem Sommerhaus wird ein Mitglied eines gemischten Chores am Morgen tot aufgefunden. Und jeder der anderen Sänger könnte es gewesen sein.
Leena Lehtolainen lässt mit Maria Kallio eine starke junge Frau ermitteln, die Figur ist glaubhaft und überzeugend. Mal plagen sie Selbstzweifel, dann wieder rechtfertigt sie ihr Handeln oder ihren Beruf: „Im Gewaltdezernat tat ich mich insofern leichter, als mir die Arbeit im Allgemeinen keine moralischen Probleme bereitete. Leute zu jagen, die andere misshandelten oder töteten, war immerhin irgendwie sinnvoll.“
Leider bleiben im Gegensatz zu der Kommissarin die anderen Roman-Figuren blutleer. Wer die „falschen Töne“ im Chor abgegeben hat, bleibt dem Leser bis fast zum Schluss ein Rätsel. Kallio löst den Fall im klassischen Stil: Der Kreis der Verdächtigen ist begrenzt, fast jeder hat ein Motiv. Die Ermittlungen ziehen sich in die Länge, statt Spannung kommt Langweile auf. Erst zum Ende hin gibt es Aufregung und Action. Am Schluss weiß der Leser: Der Finne trinkt gerne und viel, am liebsten Selbstgebrannten. Er singt im Chor oder segelt und er geht mit Leidenschaft in die Sauna. Aber das hatten wir uns vorher bereits gedacht…
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