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Alle singen im Chor: Maria Kallios erster Fall Taschenbuch – 1. Juni 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 11 (1. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499230909
  • ISBN-13: 978-3499230905
  • Originaltitel: Ensimmäinen murhani
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,9 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.232 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende



Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der auch international erfolgreichsten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien in Deutschland der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 13. Juni 2008
Format: Taschenbuch
…und das heißt, es kann ganz so schlecht nicht gewesen sein. Die Geschichte ist sehr klassisch aufgezogen: eine Gruppe junger Leute, die einem gemischten Chor angehören, verbringt das Wochenende in einem Ferienhaus am Meer. Man singt ein bisschen, säuft ein bisschen und geht ein bisschen in die Sauna (was Finnen vorurteilsgemäß eben so in ihrer Freizeit tun). Am Morgen dümpelt einer von ihnen mit dem Gesicht nach unten und einem hässlichen Loch im Kopf im Meer. Der Ermordete war ein Frauenheld und Egoist, allerdings ein sehr charmanter, und praktisch alle Anwesenden im Sommerhaus hätten einen mehr oder minder stabilen Grund gehabt, ihn ins Jenseits zu wünschen. Die ehemalige Polizistin und jetzige Jurastudentin Maria Kallio, die einen Ferienjob als Kriminalistin angenommen hat, ermittelt, weil ihr Chef sich gerade ins Koma säuft. Sie stellt sofort fest, dass sie einen Teil der Chormitglieder aus ihrem Studentenleben kennt.

Die durchaus fehlerbehaftete Maria ist eine sympathische Figur, die man allerdings nur allmählich kennenlernt. Die anderen Figuren bleiben dahinter zurück, was auch an der Fülle der Charaktere liegen kann. Mit den finnischen Namen tut man sich ein bisschen schwer, vor allem, weil zwischen Vor- und Nachnamen immer wieder gewechselt wird. Die Geschichte schleppt sich dahin und manchmal ärgert man sich über holprige, stimmungsruinierende Dialoge. Das Ende ist auch recht vorhersehbar, der Mini-Showdown wirkt gezwungen. Fazit: ganz nett, aber sicher schnell vergessen und nicht wert, dass man sich die Batterie Nachfolger auch noch antut.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 31. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
8 finnische Sängerinnen und Sänger ziehen sich in ein Sommerhaus zurück, um für weitere Auftritte zu proben. Am Abend fließt der Alkohol in Strömen; am nächsten Morgen ist einer der Sänger, Jukka Peltonen, dessen Eltern das Sommerhaus gehört, tot.
Maria Kallio soll den Fall aufklären. Nicht gerade einfacher werden die Ermittlungen durch die Tatsache, dass die Kommissarin die Mitglieder des Chores noch aus ihrer Studentenzeit kennt. Offensichtlich hat jemand aus der Gruppe den Mord an Jukka begangen - oder war es doch ein Fremder?
Dies ist der 1. Roman von Leena Lehtolainen mit der finnischen Kommisssarin Maria Kallio. Dass die Autorin mit dieser Figur voll ins Schwarze getroffen hat, beweisen die vielen Auflagen des Buches (seit 2002) und die weiteren Bände rund um Maria Kallio.
Sicherlich ist es nicht schlecht, wenn man, bevor man die weiteren Bände liest, sich gerade diesen ersten Band vornimmt. Man erfährt sehr viel über Maria Kallio und ihr Umfeld, von ihren Vorlieben, von den Dingen, die sie liebt und hasst usw. Natürlich enthält der Roman auch all die typischen "Ingredienzien" eines Krimis aus dem Norden Europas: politische Korrektheit; einigermaßen feministisch angehaucht; Alkoholmissbrauch; Kritik am Staat; Zweifel der Hauptperson an ihrem Polizeijob usw.
Mit ihren Maria-Kallio-Krimis spielt Leena Lehtolainen locker in der Championsliga der europäischen Krimiliteratur mit (was man von den finnischen Fußballklubs derzeit nicht behaupten kann!)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nadine1978 am 10. April 2006
Format: Taschenbuch
4 Sterne fE die Darstellung der einzelnen Charaktere - sehr gelungen, auch wenn der Mordfall an sich wenig spannend und das Opfer noch dazu reichlich unsympathisch (Herzensbrecher) ist. Interessant, den Anfang von Marias und Anttis Geschichte kennenzulernen.
Daß alle Morde in Maria Kallios Freundeskreis passieren, nervt mich zwar ebenfalls, kann aber hier noch nicht stören,da es ja der erste Roman der Kallio-Reihe ist.
Ein Schwachpunkt der deutschen Ausgabe geht auf das Konto der Übersetzerin, nicht der Autorin: Der Chorleiter Toivonen hat den Spitznamen "Herr Hoffnungslos". Wer kein Finnisch kann, versteht nicht das Wortspiel ("hoffnungslos" heißt auf finnisch "toivoton"). Hier wäre eine erklärende Fußnote angebracht gewesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nothburga TOP 1000 REZENSENT am 23. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
"Alle singen im Chor" ist das erste Buch, das ich von der Autorin
Leena Lehtolainen gelesen habe.Es lässt sich sehr gut lesen und ist bestens für längere Zugfahrten oder für als Lektüre für das Wartezimmer geeignet.
Die Jurastudentin Maria Kallio hält sich im Sommerloch mit einem Vertretungsjob bei der Kriminalpolizei über Wasser. So wird sie mit ihrem ersten Mord konfrontiert. Jukka Peltonen, ein Bekannter aus Studienzeiten, wird ermordet im Sommerhaus seiner Eltern gefunden. Er verbrachte dort das Wochenende mit seinen Chorkollegen bei einem feuchtfröhlichen Probenwochenende. Zunächst sieht alles nach einem Mord in Künstlerkreisen oder nach einem Eifersucjhtsdrama aus. Doch Maria bringt nach und nach die Wahrheit ans Licht...
Die Idee zur Handlung des Krimis ist gut und auch der Backround der Komissarin ist originell. Nicht gefallen hat mir, dass zwischendurch der Spannungsbogen total abfällt und die Autorin sehr ins Banale verfällt. Das ist schade, denn der Rest ist durchaus spannend. Auch ist im letzten Drittel die Handlung nebst Täterermittlung sehr durchschaubar.
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