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von Terezia Mora (Autor), Eva Mattes (Erzähler)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 13 Stunden und 22 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 30. August 2005
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVRZPQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Terezia Mora liefert eine verstörende Lesererfahrung. Gleich zu Anfang wird der Protagonist Abel Nema mehr tot als lebendig an einem Klettergerüst aufgefunden. In seinem schwarzen Mantel kopfüber nach unten hängend, erinnert er an eine riesige Fledermaus. Wer brachte ihn in solche Lage? Ein Auftakt, der das Ende der Geschichte vorwegnimmt. Ständige Perspektivwechsel gehören zum Programm dieser inneren und äußeren Haltlosigkeit. Als Abel zwölf war, verschwand der Vater spurlos aus seinem Leben. Der Schlüssel zu Abels emotionaler Steinwerdung findet statt, als der langjährige Freund Ilia Abels Liebe verschmäht. Auch Abel wird von nun an ein Flüchtiger sein, gepanzert für immer! Metaphern- und Beobachtungsgrade von hoher Feinheit machen diesen Erstling zu einem der herausragenden Bücher des Jahres.
(p) und (c) 2005 Random House Audio, Deutschland

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kein leichter Lesegenuss 4. Februar 2007
Von B. Kugler VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Es ist ganz etwas Besonderes. So Elke Heidenreich in Lesen. Besonders ist es, besonders schwer zu lesen, finde ich. Die Sprache und die Sprachkraft wird von den Kritikern

hochgelobt. Dem kann ich nicht zustimmen. Es ist kein Genuss zu Lesen. Ich musste beim Lesen teilweise konzentriert Wort für Wort auseinandernehmen. Satzzeichen für mich einfügen, um die Aussage zu verstehen. Das ein ganzes Buch lang. Anstrengend.

Zum Beispiel:

In den letzten Jahren hat er die Muttersprache seines Vaters fast vergessen, zu Bora sagte er nicht mehr als drei radebrechende Sätze, und nun war es so, dass er jedes einzelne Wort, jeden Satz, den er hörte, sofort verinnerlichte, und auch wenn er noch nicht alles verstand, er merkte bereits , wo sie einen Fehler machten, er sah die Konstruktionen vor sich, als würden kleine Astgebilde aus den Mündern seiner Mitpatienten wachsen."

Teilweise unendlich lange Sätze, dann wieder nur ganze kurze.

Am schlimmsten fand ich ziemlich am Ende das Kapitel Zentrum Delirium. Nomen est omen. In seinem Delirium, nachdem er Fliegenpilz Pulver zu sich genommen hatte, macht Abel so einiges durch. Der Leser auch.

Die Handlung ist nicht chronologisch erzählt, sondern in Rückblicken und mit vielen Zeitsprüngen. Am Ende fügt sich ein Puzzleteil zum anderen. Ich habe trotzdem noch ein paar unbeantwortete Fragen. Vielleicht noch mal lesen? Wenn ich nur dran wollte....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchleuchtung eines Mannes 16. November 2011
Format:Audio CD
ABEL NEMA - der Name des Mannes, den die Autorin auf seinem Weg verfolgt und den sie bis ins Innerste sichtbar macht.
ABEL NEMA - ein Genie, das 10 Sprachen erlernt, aber selber so gut wie nie spricht.
ABEL NEMA - der weder Geruch-noch Geschmacksinn hat, der Jungens liebt, aber sich selbst nicht wirklich versteht.
ABEL NEMA - der aus seiner südöstlichen Heimat in den Westen kam, und sich dort nie heimisch und zugehörig fühlt.
ABEL NEMA - der zu guter Letzt von seinen Leiden erlöst wird.

Ein ganz besonders Buch - der Anfang ist das Ende.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ferdi79
Format:Taschenbuch
Gerade sprachlich finde ich das Buch sensationell, vor allem die ständig wechselnde Erzählperspektive: Ein Beispiel: In eigentlich universal erzählten Szene, kommen die Protagonisten kurz in Ich-Form zu Wort, ohne dass dies wirklich wörtliche Rede wäre. Dadurch erhält man mehre Blickwinkel gleichzeitig, als würden die beteiligten im Nachhineinkommentieren oder als ob kurz Ihre momentanen Gedanken in der Szene aufblitzen. Das funktioniert so gut, weil die Autorin extrem gut beobachtet und der Charakter der jeweiligen Person nur durch diese wenigen Schlüsselwörter ganz deutlich wird.
Desweiteren hat sie eine enorme erzählerische Effizienz. Es werden nie viele Details oder Beschreibungen gegeben, aber diese sind so präzise, das man die jeweilige Szene sehr genau vor sich sieht. Auch hier ein Beispiel: Gleich am Anfang des Buches findet sich die Hauptperson auf einem Fest wieder, dass in eine Orgie ausartet. Der Protagonist verliert sich in seinem Rausch, die Wahrnehmung purzelt durcheinander. Gesehenes wird erst verzögert verstanden. Das ist so präzise beschreiben, dass man als Leser das Gefühl hat, man wäre selbst kurz vor dem Delirium. So perfekt habe ich das selten gelesen.
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anspruchsvoll und nichts für zwischendurch
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Anstrengend, aber nicht schlecht...
Terezia Mora scheint bei diesem Buch sehr viel Vertrauen darin zu haben, dass der Leser die Zeitsprünge nachvollziehen kann. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 19. Oktober 2005 von Birgit W. aus S.
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