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Alle Seelen. SZ-Bibliothek Band 83 [Gebundene Ausgabe]

Javier Marías
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. November 2007
Bevor er fuhr, hatte man ihn gewarnt, dass in Oxford das einzig Wichtige die erotischen Fantasien seien. Da kommt also ein junger Spanier als Gastdozent nach Oxford, ins Paradies der Solisten, und macht die Erfahrung, wie einsam man sich in einer geschlossenen Gesellschaft fühlen kann. Um emotional nicht zu verhungern, beginnt er eine Affäre mit der verheirateten Dozentin Clare, in deren Blicken er bei einem grotesken Dinner seine eigene Kindheit wiederfindet. Doch erst in ihrer letzten gemeinsamen Nacht enthüllt sie ihr Geheimnis...
Javier Marias' Campus-Roman ist eine absurde Komödie; der Protagonist: Oxford selbst.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 363 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung; Auflage: 1., Aufl. (10. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866155336
  • ISBN-13: 978-3866155336
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 261.390 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Javier Marías, 1951 in Madrid geboren, gilt als einer der interessantesten Schriftsteller des heutigen Spaniens. Seit seinem Welterfolg »Mein Herz so weiß« (1992, dt. 1996) ist er mit zahlreichen international wichtigen Preisen geehrt worden, u. a.: 1995 Premio Rómulo Gallegos, 1996 Prix Femina étranger, 1997 International IMPAC Dublin Literary Award, Nelly-Sachs-Preis, 1998 Premio Letterario Internazionale Mondello der Stadt Palermo, 2000 Premio Internazionale Ennio Flaiano, Premio Grinzane Cavour sowie Premio Internazionale Alberto Moravia. Sein umfangreiches Werk wurde inzwischen in 32 Sprachen übersetzt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oxford - eine Welt für sich 23. Januar 2009
Von Valentine
Format:Gebundene Ausgabe
Ein spanischer Universitätsdozent geht für zwei Jahre nach Oxford, um dort zu lehren, und stellt sehr bald fest, dass dort lauter eigene Regeln gelten und in den altehrwürdigen schwarzen Talaren des Lehrkörpers oft interessante, aber auch etwas skurrile Persönlichkeiten stecken. Allen gemeinsam ist das Festhalten an überkommen erscheinenden Traditionen wie den "High Tables", steifen Dinnerveranstaltungen in den einzelnen Colleges mit ewig gleichem Ablauf.

Geplagt von seinem Sitznachbarn, der ohne Punkt und Komma über sein Spezialthema Apfelweinsteuer referiert, treffen sich bei einer solchen Veranstaltung die Blicke des Spaniers mit denen von Clare Bayes, der anziehenden Frau eines anderen Dozenten, und zwischen den beiden entspinnt sich eine Affäre ...

Was dieses Buch ausmacht, ist weniger die Handlung, in der ich teilweise den roten Faden vermisst habe, als die minutiöse Beobachtung der Umgebung, des menschlichen Handelns, das Sinnieren über obskure Schriftsteller, den Lauf der Zeit und des Lebens, die Marías wortreich in oft sehr lange Sätze kleidet. Stilistisch hat mir das Buch gut gefallen. Zum Schluss klärten sich auch einige Querverbindungen zwischen Szenen, die mir zunächst zusammenhanglos erschienen, insgesamt fehlte mir zwischendurch jedoch zu oft der Durchblick.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Werk von Marias 22. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Alle Seelen" von Javier Marias ist meiner Meinung nach das beste seiner Werke,weil es sich vergleichsweise flüssig liest (keine Kritik an Marias Schreibstil,aber einige Passage in "Mein Herz so weiß" oder "Morgen in der Schlacht denk an mich" hinken schon etwas) und sich endlich mal von einer gefühlvollen Seite zeigt. Ich meine,wer kennt nicht das Problem der Verwirrung im Zusammenhang mit Erinnerung an frühere schöne Zeiten,besonders an anderen Orten,und gerade das hat Marias sehr schön porträtiert.Ich bin zwar erst 17 Jahre alt,aber dieses Buch vermittelt Erfahrungen,Gefühle und vor allem das Gefüge der menschlichen Beziehungen so schön gut wie kein anderes,daß ich mich z.T. fühle,als hätte ich schon mehr erlebt,als viele andere,ältere Menschen...
MfG
Steve Plesker
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hartmutw
Format:Gebundene Ausgabe
In Alle Seelen" kommt ein Spanier für zwei Jahre nach Oxford, erlebt die teilweise veralteten Bräuche und Sitten der dortigen Eliteuniversität, beginnt und beendet eine Affäre und kehrt nach Spanien zurück, um dort eine Familie zu gründen. Zudem sterben noch zwei Professoren an verschiedenen Krankheiten.

Kann man daraus eine fesselnde Geschichte stricken? Vielleicht schon, aber Marias versucht das gar nicht erst. Wie schon in Mein Herz so weiß", das ich vor einigen Jahren gelesen hatte, versteht sich Marias hier in erster Linie als Beobachter und Analytiker des Alltäglichen: Kein Zimmer, kein Tischdekor, das nicht exakt beobachtet und gegebenenfalls auch beschrieben wird. Die Handlungslinien werden für diese Schilderungen oder die sich aus Beobachtungen ergebenden Reflexionen oft für etliche Seiten unterbrochen.
Das kann mal gut gehen, wie etwa bei den witzigen Beschreibungen der steifen und langweiligen Bankette an der Uni, das kann aber auch recht belanglos wirken, wie bei den imaginären Familiengeschichten einzelner Personen oder den - teilweise - nur spekulativen amourösen Erlebnissen einzelner Protagonisten.
Manche Beobachtungen, etwa die zum Gefühl des Niedergangs, das alle Menschen früher oder später empfinden" oder die o.a. Bankettszene sind einfach großartig gelungen, können aber über die vielen Längen und gar nicht so seltenen Belanglosigkeiten nicht ganz hinweg helfen.

Mit gutem Willen kann man Marias also wie jener berühmte deutsche Kritikerpapst als sensationellen Beobachter mit feinem Gespür fürs Detail beschreiben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So ist vielleicht nicht nur Oxford 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Alle Seelen" ist der Name einer Abteilung der Universität Oxford, an der die Geliebte des Erzählers dieses Romans lehrt. Und Oxford bildet auch den Rahmen dieser Satire, in der die einzelnen Persönlichkeiten mit ihren Eigenarten akribisch genau beschrieben werden. Daß Oxford seinen Ruf lediglich auf seinem jahrhundertealten Ruf aufbaut, dieser Gedanken drängt sich bei der Lektüre zwangsläufig auf. Der Erzähler ist ein Madrilene, der für zwei Jahre einen Lehrauftrag an der Universität Oxford bekommt. Zeit genug, um sämtliche Professoren und Traditionen genau unter die Lupe zu nehmen. Und Zeit genug, um mit der Kollegin und Frau eines Kollegen ein Verhältnis zu beginnen, bei dem keiner weiß, wie es enden wird. Die satirischen Spitzen dieses Romans von Javier Marías treffen bestimmt nicht nur Oxford ... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das außergewöhnliche Sterben in Oxford 8. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Alle Seelen" ist nach "Der Gefühlsmensch" der zweite Roman von Javier Marias, der in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Der spanische Ich-Erzähler berichtet von seinem zweijährigen Aufenthalt als Gastdozent in Oxford. Er erzählt von seiner seltsam pyramidenförmigen Wohnung, seiner Besessenheit für die Suche nach vergessenen Literaten in dunkelen Antiquariaten und erlebt heikle erotische Phantasien als spanisch-englische Begegnung in einem Verhältnis mit der Frau eines Kollegen. Außergewöhnlich lebendig wirkt Marias Erzählung. Er erforscht die Lebensläufe zweier Autoren, einer wohl real, einer wohl fiktiv, erkennt die Parallelen mit der Vergangenheit seiner Geliebten. Sein homosexueller Mentor stirbt an einer äußerst populären Krankheit und auch ein zweiter Mentor wird das Ende des Romans nicht erleben. Immer voller Teilnahme und unterhaltsam, balanciert zwischen Drastik und Zartgefühl, komischen Momenten und einer schier elegischen Traurigkeit - ausgestattet mit einem angenehm gelassenen Blick auf das Leben und dem außergewöhnlichen Sterben in Oxford, England. Zweifellos ist damit "Alle Seelen" der sowohl vergnüglichste als auch lebendigste Roman, der Javier Marias bis dato gelungen ist. Das Spiel in- und außerhalb der literaturhistorischen Grenzen ist ihm absolut gelungen und unbedingt lesenswert.cg (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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