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Allahs Schatten über Atatürk [Taschenbuch]

Peter Scholl-Latour
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. August 2001
Die Türkei klopft immer vernehmlicher an Europas Pforten an und begehrt Einlass in die EU. Der Erfolg ist ungewiss, denn das Land am Bosporus folgt nur teilweise den Spielregeln der westlichen Demokratie. Im Inneren ist es zerrissen zwischen der streng säkularen kemalistischen Staatsdoktrin und der Wiedergeburt der islamischen Religiosität. In diesem Spannungsfeld siedelt Peter Scholl-Latour, der bereits seit 1951 immer wieder über die Türkei berichtet hat, seine Reportage an. Er spannt einen Bogen vom Kampfgebiet der PKK über die islamistische „Tugend-Partei“ bis zu anderen religiösen Gruppierungen wie den Aleviten und hilft ein faszinierendes Land besser zu verstehen. Ausführlich geht er auch auf die unterschiedlichen Bewegungen ein, die sich innerhalb der türkischen Volksgruppe in der Bundesrepublik aktiv entwickelt haben und uns Deutsche unmittelbar betreffen.


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Produktinformation


Mehr über den Autor

Peter Scholl-Latour ist in Deutschland der wohl bekannteste Spezialist für die arabische und islamische Welt. Seit Jahrzehnten ist er als Journalist, Publizist und Dokumentarfilmer tätig, außerdem war er als Berichterstatter für das deutsche Fernsehen rund um den Globus unterwegs. Geboren wurde Peter Scholl-Latour am 9. März 1924 in Bochum. Er kämpfte als französischer Fallschirmspringer in Indochina, promovierte an der Sorbonne und war Reisekorrespondent für verschiedene deutsche Zeitungen. Peter Scholl-Latour wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die "Goldene Kamera" und der "Adolf-Grimme-Preis". Für sein journalistisches Lebenswerk erhielt er 2003 den "Siebenpfeiffer-Preis", 2005 folgte der "Henri Nannen Preis" für sein publizistisches Schaffen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Neben einer Promotion an der Sorbonne und dem Diplom des Institut National des Sciences Politiques in Paris erwarb er an der Libanesischen Universität Beirut das Diplom für arabische und islamische Studien. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, u.a. viele Jahre als Korrespondent in Afrika und Indochina, als Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des „Stern“. Zu seinen größten Erfolgen als Buchautor zählen die Bestseller „Der Tod im Reisfeld“ (1980), „Der Wahn vom Himmlischen Frieden“ (1990), „Eine Welt in Auflösung“ (1993), „Das Schlachtfeld der Zukunft“ (1996) und „Lügen im Heiligen Land“ (1998). Mit dem vorliegenden Buch schließt sich thematisch der Kreis zu einem seiner frühen und wichtigsten Werke: „Mord am großen Fluß – Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit“ (1986).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prizren, im Juli 1999

Es ist in diesen Tagen kein Wagnis - von Skopje in Mazedonien oder vom Grenzflecken Kukës in Nord-Albanien kommend - nach Prizren ins Kosovo zu reisen. Schon bei meinem ersten Besuch vor sechs Jahren war mir der Amtssitz des südlichen Pastrik-Distrikts als eine der schönsten osmanischen Städte des Balkans aufgefallen. Nach Mostar natürlich, aber Mostar, dieses Kleinod türkischer Architektur in der Herzegowina, ist inzwischen von den Kroaten in Schutt und Asche geschossen worden. Ähnliche Befürchtungen überkommen mich, während ich von der Terrasse des Hotels »Theranda« auf Prizren und dessen flache Ziegeldächer blicke, die auf dem steilen Südufer der Prizrenska Bistrica stufenförmig den Hang erklimmen. Der Abend ist noch früh, aber schon erstrahlt die quadratische, festungsähnliche Freitagsmoschee in künstlicher Beleuchtung. Auch die alte türkische Burg hoch auf dem Kamm der dichtbewaldeten Höhe, der man sich wegen Minengefahr nicht nähern soll, ist romantisch erhellt. Sogar auf die byzantinische Kuppel des christlich-orthodoxen Klosters sind Scheinwerfer gerichtet. Jedermann weiß, daß hinter dessen Mauern ein Häuflein gestrandeter Serben unter der Obhut ihres Popen um ihr Leben bangten.
Bilder eines trügerischen Friedens und eines spektakulären militärischen Aufgebots sind in dieser alten osmanischen Ortschaft eine kontrastreiche, fast absurde Kombination eingegangen. Zu der Stunde vollzieht die Jugend der Stadt - das sind etwa siebzig Prozent der Bevölkerung - das Ritual ihres abendlichen Korsos. Sie kreist in dicht gedrängten Scharen beider Geschlechter um die zwei Brücken, deren ältere aus der Epoche Süleymans des Prächtigen stammt. Der Krieg und die Not - so könnte man meinen - sind spurlos an Prizren vorübergegangen. Die Geschäfte quellen über von Waren oft türkischer Herkunft. Die Stände der Viktualien-Händler biegen sich unter dem reichen Angebot. Die Imbißstuben am Flußrand sind überfüllt.
Von 180000 Einwohnern Prizrens waren etwa 60000 geflohen oder von den Serben verjagt worden. Sie sind alle wieder da, und der jugendlichen Ausgelassenheit scheinen diese Tage des Grauens, die zurückliegenden zehn Jahre einer systematischen Unterdrückung durch Belgrad nichts angetan zu haben. Im Gegenteil - das Bewußtsein, vom Alptraum der Demütigung, von der Angst ums nackte Überleben erlöst zu sein, steigert die Lebensfreude zum Rausch. Der jugendliche Reigen von Prizren schiebt sich durch das flußnahe Gassengewirr zum Klang dröhnender Lautsprechermusik, als würde hier ein triumphaler Tanz aufgeführt. Sie bewegen sich zum Lärm albanischer und amerikanischer Schlager und zu jenen martialischen Kampfliedern der Kosovo-Befreiungsarmee, der UÇK, wo pathetisch vom Heldentod, vom Stolz der Skipetaren, vom unbezwingbaren Mut der albanischen »Adlersöhne« die Rede ist.
Die Jünglinge geben sich in ihrem Aufzug so amerikanisch wie nur möglich, und die überwiegend hübschen Mädchen mit hellblonden oder rabenschwarzen Mähnen haben sich geradezu aggressiv zurechtgemacht, mit auffälligem Make-up, mit leichten Blusen, die die Haut der Taille und den Bauchnabel frei lassen. Miniröcke sind kaum zu sehen, aber die Hosen sind so eng geschneidert, als fände ein erotischer Wettbewerb statt. Der Tod lauert gewiß im Hintergrund, aber der Tod, das wissen die Psychologen, ist das stärkste Aphrodisiakum.
Dann die andere Seite des Bildes: Die massive und beeindruckende Präsenz der deutschen Bundeswehr. Zum erstenmal sehe ich diese Truppe im Einsatz, und - ich sage es ganz ehrlich - ich bin positiv überrascht. Die Soldaten verfügen über vorzügliches Material, das perfekt gewartet und von besserer Qualität ist als in den anderen Kontingenten der NATO-geführten Friedenstruppe KFOR. Selbst die Amerikaner besitzen keine gleichwertige Ausstattung ihres Heeres.
Ob die mächtigen Leopard-Panzer, die sich durch die schmalen Windungen des Kosovo quälen und zwischen den Häuschen der Altstadt von Prizren wie Saurier wirken, in diesem Gelände und einem sich eventuell abzeichnenden Partisanenkrieg viel Sinn machen, ob das Karussell der stählernen Kettenfahrzeuge, die alle möglichen Tiernamen tragen, angesichts der jämmerlichen Bewaffnung der potentiellen Gegner und Unruhestifter nicht übertrieben und übermächtig ist, steht hier gar nicht zur Debatte. Als ich von den Presseoffizieren gebeten werde, ein kurzes Grußwort für die lokale Militärzeitung zu schreiben, zitiere ich eine Maxime der verflossenen französischen Kolonial-Armee: Man muß seine Stärke zeigen, um sie nicht anwenden zu müssen - »il faut montrer sa force pour ne pas avoir à s'en servir«. Im Zentrum von Prizren, an allen strategischen Punkten, vor allem am Zugang der Brücken, sind Posten aufgestellt. In ihren Tarn-Uniformen mit den schweren kugelsicheren Westen, dem topfförmigen Helm wirken diese Krieger der Neuzeit seltsam archaisch. Im Abendlicht erscheinen sie in ihrer Panzerung fast wie mittelalterliche Rittergestalten. Dazwischen bewegen sich die flinken, spielzeug-ähnlichen Mini-Panzer vom Typ Wiesel, aus deren Turmluke ein schußbereiter Fallschirmjäger ragt, wie Fahrzeuge eines futuristischen »Kriegs der Sterne«.
Die Bundeswehr-Soldaten, so stelle ich mit Befriedigung fest, zeichnen sich durch Wachsamkeit und Gelassenheit aus. Nach engerem Kontakt mit den Offizieren und Mannschaften überkommt mich Verwunderung: Wie ist es zu erklären, daß diese zutiefst pazifistisch ausgerichtete deutsche Jugendgeneration, die unlängst noch von »Null Bock« redete, sich auf ihren »Love Parades« exhibitionistisch bloßstellt, die angeblich in hemmungslosem Hedonismus oder im rasch verdienten Geld ihren höchsten Lebenszweck sucht und sich der idiotischen Gängelung durch die Medien widerspruchslos zu ergeben scheint, plötzlich in der Lage ist, ein militärisches Aufgebot von solcher Qualität und Disziplin in den Balkan abzusondern. Ein Aufgebot, bei dem längst verschüttet geglaubte soldatische Tugenden wieder aufleben.
Es ist ja keine harmlose Aufgabe, auf die sich die Bundeswehr im Land der Skipetaren eingelassen hat und der die jungen Männer mit Engagement und wohl auch mit einer uneingestandenen Freude am exotischen Abenteuer nachkommen. Dabei wird ihnen viel abverlangt, denn jede Patrouille durch brennende serbische Dörfer, jede Verhinderung von Plünderungen oder Gewalttaten setzt persönliche Verantwortung und schnelle Entscheidung voraus.
Die blasse Sichel des Mondes steht schon über der Zitadelle von Prizren, da reißt die Kakophonie der Rock-Rhythmen plötzlich ab. Eine kurze Pause relativer Stille tritt ein, und vom Gipfel des spitzen Minaretts ertönt die Stimme des Muezzin. Der Klang dringt verzerrt und kaum verständlich über den Fluß. »Eilt herbei zum Gebet«, klingt es da im altertümlichen Arabisch der Wüste von Hedschas; »eilt herbei zur Freude!« Der Appell findet kein Echo, keinen Widerhall bei den Gott entfremdeten Menschen von Prizren, wo allenfalls noch ein paar alte Frauen das vorgeschriebene Kopftuch tragen.
Doch mein Gefährte Rami, ein etwa dreißigjähriger Albaner aus der mazedonischen Stadt Tetovo, einer letzten Hochburg islamischer Frömmigkeit auf dem Balkan, hat aufgehorcht. »Für mich bedeutet die Religion noch etwas«, sagt er. »Der Muezzin mag kaum zu verstehen sein, aber im Geist bete ich mit ihm, daß es außer Allah keinen Gott gibt und daß Mohammed sein Prophet ist.« Offiziell begleitet mich Rami in einem klapprigen roten Renault als Chauffeur. In Wirklichkeit ist mir der muskulöse Skipetare von islamischen Freunden aus Skopje, die der Hilfsorganisation »El Hilal« angehören, als eine Art Leibwächter beigegeben worden. »Ich bin ein Osmanli geblieben«, betont Rami stolz, »mein Großvater war türkischer Offizier, mein Urgroßvater Sekretär des Sultans.«
In der mazedonischen Hauptstadt Skopje war ich mit alten Bekannten verabredet gewesen, die ich auf dem islamischen Kongreß von Budapest kennengelernt hatte. Professor Abdurrauf Pruti, ein...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wir Deutsche werden in unserem Alltag immer wieder mit türkischen Mitbürgern konfrontiert. Verstehen kann man sie nur, wenn man sich mit ihrem Heimatland befasst. Wer könnte das besser leisten als Peter Scholl - Latour ? Frei von Idiologie und der Enge jener allzu häufig verordneten "political correctness" stellt er sich der Herausforderung. Dabei bleibt das geschilderte Bild der Türkei sehr subjektiv und von persönlichen Erlebnissen bestimmt. Genau das macht aber meines Erachtens den Reiz dieses Buches aus. Spannend sind die Ausführungen zur Rolle der religiösen Minderheit der Aleviten, die sich zu den Stützen der laizistischen Staatsdoktrin zu mausern scheinen. Eine Einschätzung übrigens, die mir politisch interessierte Türken bestätigt haben. Ein wenig dünn erscheinen mir lediglich die Ausführungen zu den Türken in Deutschland, die doch all zu sehr an der Oberfläche bleiben. Dennoch: Wer sich für die moderne Türkei interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kenntnisreich & Belehrend 5. August 2006
Von FarK
Format:Taschenbuch
"Peter Scholl-Latour ist ein ausgezeichneter Kenner der Vergangenheit und der Gegenwart Asiens und des Nahen Ostens". Dieser oder ein ähnlich klingender Satz taucht mindestens in jedem zweiten Satz auf, wenn über Peter Scholl-Latour geschrieben und gesprochen wird. Doch Ehre, wem Ehre gebührt. Der Satz spricht eine Wahrheit aus. Scholl-Latour ist ein wirklicher Experte. Er weiß, worüber er redet und etwas das viel wichtiger ist, er weiß worüber sein Gegenüber redet. D. h. er erkennt schnell, ob jemand versucht ihn mit schönen Worten in die Irre zu führen.

Dies wird an vielen Stellen in diesem Buch deutlich. Scholl-Latour wird, was seine Kenntnisse über die Historie und die Machtverhältnisse in Asien und im Nahen Osten angeht, von den meisten seiner Gesprächspartner - zumeist von denjenigen, die nicht wissen wer ihnen gegenübersteht - häufig sehr unterschätzt. So kann er jedoch gut einschätzen, was er von seinem gegenüber halten kann.

Dieses Buch über die Türkei - erschienen 1999 - behandelt in fünf Kapiteln sowohl die Vergangenheit als auch die damalige Gegenwart der Türkei. Themen wie Kurdistan, die PKK, Abdullah Öcalan fehlen natürlich ebenso wenig wie damals schon das aktuelle Thema Islamisten und die Diskussion über den Schleier. Je kurze Kapitel sind den "Türken in Deutschland" gewidmet sowie der Glaubensrichtung der Aleviten. Das letzte Kapitel begleitet den Kosovo-Einsatz der türkischen Armee und zeichnet ein Bild der Geschichte dieses historischen Gebiets.

Das alles wird in einem einfach zu lesenden und informativen Stil vermittelt. Immer wieder kommen Anekdoten aus den persönlichen Erinnerungen des Autors dazu. Kenntnisreich und belehrend - im positiven Sinne - wird hier Geschichte & Politik vermittelt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen umfassend, eigentümlich 13. September 2005
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
scholl-latour läßt uns teilhaben an seinem unglaublich breiten wissen über historie und gegenwart selbstverständlich nicht nur der heutigen türkei.
einiges an vorkenntnissen halte ich jedoch für unabdingbar, weil er sich gern mit selbstverständlichkeit auf begriffe, gruppierungen oder personen bezieht, die nicht jedem geläufig sind.
seine ausführungen sind gern persönlich gefärbt.. da er diesen umstand jedoch nicht zu verbergen versucht, schätze ich es als unterhaltsamen bestandteil dieses buches. vielleicht nicht jedermanns/-fraus sache.. umfassendes, interessantes buch!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ und objektiv 11. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wieder einmal zeigt Scholl-Latour, dass er über eine immense Sachkenntnis auch auf diesem Gebiet verfügt. Er verschafft dem Leser tiefe Einblicke in die Verhältnisse in der heutigen Türkei. Auch die Historie wird nicht vergessen. Sicher auch sehr empfehlenswert für alle, die sonst nur Urlaub in der Türkei machen.
Was mich ein bisschen gestört hat: Macnchmal sonnt sich Hr. Scholl-Latour ein bisschen zu sehr in seinem Ruhm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abriss 25. März 2011
Von Montarde
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Normalerweise bin ich von Peter Scholl-Latour äußerst gute, wenn auch nicht immer leicht zu lesende, Bücher gewöhnt. Doch diesmla bin ich leider enttäsucht worden.Scholl-Latour neigte schon immer dazu, das Prinzip des roten Faderns nicht so wichtig zu nehmen. Doch diesmal scheint es wirklich keine zu geben. Man hat auch das Gefühl, dass er nicht wirklich wusste, worünber denn nun er sein Buch schreiben möchte. immer wenn er von aktuellen politischen Ereignissen erzählt, schweift er weit in die Historie ab und anderstherum, ohne dabei eins der Themengebieter wirklich zufriedenstellend zu erklären. DDie Geschichte der Türkei ist so verworren lang und kompliziert, dass sich Scholl-Latour einfach hätte etwas zeit nehmen müssen, um sie dem leser zu erklären. Doch stattdessen erwäht er immer nur ztusammenhangloise Anekdoten.
Des weiteren scheint er wie besessen über die Aleviten geforscht zu hab en. Zwar spielen diese eine wichtige Rolle in der Türkei, doch finde ich ist der Platz, den sie in diesem Buch bekommen einfach zu groß. Durch dieses Mischmasch ist es sehr schwer, überhaupt noch zu brauchbaren erkenntnissen zu gelangen. Die aspekte die Scholl-latour aufdeckt sind in der Tat serh interessant, doch eignet sich dieses Buch überhaupt nicht, sich an das Thema Türkei heranzutassten. allenfalls Kenner der Türkei, werden an diesem Buch ihre Freude haben. Alle anderen werden vermutlich wie ich ewig brauche um sich durch dieses Buch zu quüälen, nur um sich rückblickend zu fragen, ob man überhaupt etwas nennenswertes dazugelernt hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Eine sehr fundierte Betrachtung der türkischen Geschichte
Ich lese gerne die Bücher von Scholl - Latour. Sie haben Tiefgang, sind von Erfahrungen geprägt und schwimmen nicht unbedingt mit dem Strom. Eine eigene Meinung eben. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Dr. Alfons Schröer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen trocken!
auch wenn man sich für Politik interessiert, finde ich dieses Buch sehr trocken aufbereitet. Also lieber noch mal nach was anderem über Atatürk schauen!
Vor 13 Monaten von s.s. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Multiple Persönlichkeit Türkei
Die Türkei ist ein Land das am intensivsten von seinen hethitisch, griechisch, römischen, persischen Wurzeln entfremdet wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2011 von Niemand Namenlos
5.0 von 5 Sternen Superbuch
wie alles was ich bisher von Peter Scholl-Latour gelesen habe ist auch dieses Buch ein Musterbeispiel an Vermittlung von kompliziertem politisch-religiösem Wissen eines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Jürgen-Hartmu WEHMER
5.0 von 5 Sternen PLS -Schatten.. Atatürk ...
Die Edition ist zwar nicht mehr die Neueste - jedoch fürchte ich, P-SL hat wieder Mal mit hellseherischen Kräften in die politische Zukunft geblickt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2009 von Waltraud Mitulla
5.0 von 5 Sternen Nicht immer objektiv
Das Buch ist bzw. Latour ist nicht immer ganz objektiv, immerhat scheint er das Land und seine Geschichte zu kennen.
Sehr nettes Buch, trotz den zahlreichen Fehlern.
Veröffentlicht am 14. Juni 2003 von Amazon Customer
4.0 von 5 Sternen MÜHEVOLLE ZUSAMMENFASSUNG
Ich habe das Gefühl, das P.Scholl Latour versucht hat sehr objektiv zu bleiben, wobei er dies nicht immer geschafft hat, was das Erbe des Osmanischen Reiches angeht bin ich... Lesen Sie weiter...
Am 4. Dezember 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochinteressant und wichtig für besseres Verständnis
Ein für mich wirklich sehr informatives Bild der geschichtlichen Entwicklung sowie neuerer Tendenzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2001 von "gerdfn"
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