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Allah und die Juden. Die islamische Renaissance des Antisemitismus
 
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Allah und die Juden. Die islamische Renaissance des Antisemitismus (Gebundene Ausgabe)

von Hans-Peter Raddatz (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Wjs; Auflage: 1 (30. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937989269
  • ISBN-13: 978-3937989266
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Geschichte zeigt, dass sich mit Religion maximale Gewalt entfesseln lässt. Für die Araber spielt sie eine akute, für die Israelis eine latente Rolle. Beide fußen auf militanten Gottesideen mit striktem Rechtsdenken, folgen jedoch unterschiedlichen Leitkulturen. Unter dem Zwang der Diaspora definiert sich jüdischer Glaube aus dem Eigenen und konzentriert alles Denken auf das "Volk Israel" sowie den Schutz des Lebens. Unter dem Zwang zur Expansion definiert der islamische Gott den Glauben aus dem Kontrast zum Anderen und muss alles Denken und Leben in die Überwindung des Unglaubens "investieren". Die Konfrontation erzwingt eine Rüstungsspirale gegen die "Satane Israel und USA".
Die Israelis investieren in säkulares Wissen - etwa in Waffentechnik und Software - um die Bedrohung des eigenen Lebens zu minimieren; die Araber müssen den Einsatz des Lebens maximieren - zum Beispiel durch motivierte Frauen und "Märtyrer" - weil es Wissen außerhalb des Glaubens nicht gibt. Europa "vermittelt" durch eine eher antisemitische Ölpolitik - den Mythos von Palästina als "arabische Heimat" sowie Finanzhilfe für "demokratische" Terrorgruppen gegen den "Terrorstaat Israel" - wobei die Iraner Zeit für die Bombe gewinnen.
Dieses fundamentale Geschehen kann nur aus der Geschichte heraus verstanden werden. Sie ist für die Muslime, mit Abstrichen auch für die Juden, so aktuell, wie sie für die Europäer inaktuell zu sein scheint. In seinem Buch zeichnet Hans-Peter Raddatz faszinierende Parallelen und Gegensätze nach und macht die zentrale Bedeutung des Arabien-Israel-Konflikts für die Zukunft Europas deutlich. Die Eliten, so lautet seine These, lassen die Konturen des "Strukturwandels" erkennbar werden: den Islam als "Miteigner Europas" und den Koran als "Leitfaden des Respekts".


Der Verlag über das Buch

Die Geschichte zeigt, dass sich mit Religion maximale Gewalt entfesseln lässt. Für die Araber spielt sie eine akute, für die Israelis eine latente Rolle. Beide fußen auf militanten Gottesideen mit striktem Rechtsdenken, folgen jedoch unterschiedlichen Leitkulturen. Unter dem Zwang der Diaspora definiert sich jüdischer Glaube aus dem Eigenen und konzentriert alles Denken auf das »Volk Israel« sowie den Schutz des Lebens. Unter dem Zwang zur Expansion definiert der islamische Gott den Glauben aus dem Kontrast zum Anderen und muss alles Denken und Leben in die Überwindung des Unglaubens »investieren«. Die Konfrontation erzwingt eine Rüstungsspirale gegen die »Satane Israel und USA«. Die Israelis investieren in säkulares Wissen ? etwa in Waffentechnik und Software ? um die Bedrohung des eigenen Lebens zu minimieren; die Araber müssen den Einsatz des Lebens maximieren ? zum Beispiel durch motivierte Frauen und »Märtyrer« ? weil es Wissen außerhalb des Glaubens nicht gibt. Europa »vermittelt« durch eine eher antisemitische Ölpolitik ? den Mythos von Palästina als »arabische Heimat« sowie Finanzhilfe für »demokratische« Terrorgruppen gegen den »Terrorstaat Israel« ? wobei die Iraner Zeit für die Bombe gewinnen. Dieses fundamentale Geschehen kann nur aus der Geschichte heraus verstanden werden. Sie ist für die Muslime, mit Abstrichen auch für die Juden, so aktuell, wie sie für die Europäer inaktuell zu sein scheint. In seinem neuen Buch zeichnet Hans-Peter Raddatz faszinierende Parallelen und Gegensätze nach und macht die zentrale Bedeutung des Arabien-Israel-Konflikts für die Zukunft Europas deutlich. Die Eliten, so lautet seine These, lassen die Konturen des »Strukturwandels« erkennbar werden: den Islam als »Miteigner Europas« und den Koran als »Leitfaden des Respekts«.

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Buch ist ein harter Brocken, 21. November 2007
Hans-Peter Raddatz: Allah und die Juden. Leseempfehlung: Five Star *****

Auf was in dem Buch soll ich mich zuerst einlassen? Ich beginne mit dem gerade jetzt aktuellen Kapitel über die Hamas - "Islamischer Widerstand". (S. 278 - 283)

Bereits nach der Lektüre der fünfeinhalb Seiten müßte einigen ihr Weltbild ins Wanken geraten, daß Antisemitismus, Judenhaß und Judenfeindschaft, von den Nationalsozialisten in die islamischen Staaten exportiert worden seien. Dem ist nicht so. Die Hamas befindet sich in einem permanenten Glaubenskrieg gegen die Juden, ihre Brigaden haben durch ihre Führer freie Hand, mit den Brüdern der Affen und Schweine zu machen, was sie wollen. (S. 280)

Affen sind die Juden gemäß Koran Suren 2:65, 5:60, 7:166.

Es ist wie mit allen Taten der palästinensischen Araber: sie sind verantwortlich, sie schöpfen die Rechtfertigung für ihr Handeln aus dem Koran. Die Hamas verspricht eine Renaissance des wahren Islam: Sozialarbeit, Glaubenskampf und die Glorifizierung des Attentats, um den Staat Israel und die Juden wieder zur Räson zu bringen, d.h. in den angemessenen Dhimmi-Status zurückzuzwingen. (S. 278)

Wann gehandelt wird, bestimmt die Führung der Hamas; sie herrscht ohne demokratische stattdessen aber mit islamischer Legitimation, sie ernennt sich selbst. In ihr spiegelt sich die Aufforderung des Islams zur Willkürherrschaft wider. Der Kampf läuft nach den Regeln Allahs. Seine Universalität richtet ihn global aus, und sein Recht rechtfertigt die koranische Gewalt, die den Kompromiß mit der Zivilgesellschaft blockiert. (S. 281)

Die Entwicklung der Polit-Ideologie Islam von ihrem Gründer Mohammed bis heute ist konsequent, die Ermordung von Millionen Menschen, die dem Machtanspruch islamischer Eroberer entgegenstehen, ist Allah wohlgefällig. Für den Islam sind die Religion der Juden und damit diese selbst die größten Feinde; denn das Gesetz des Gottes Israels steht den islamischen Gesetzen und Regeln zur Herrschaft über die gesamte Menschheit entgegen, der Gott als oberstes Prinzip der Moralpflichten des Menschen (S. 86) gegen Allahs Willkür und Beliebigkeit in Zeit und Raum, gegen Allah als Vorwand zum Herrschen. Die Religion der Juden blockiert diesen Allah, darum sind sie des Todes. (S. 91f.)

Hans-Peter Raddatz stellt dieses bis heute unveränderte Verhältnis des Islams zum Judentum, von den Muslimen zu den Juden, stringent dar.

Das Buch ist ein harter Brocken. Auf 352 Seiten und in fünf Kapiteln räumt der Autor auf mit der angeblichen Toleranz des Islam, mit der Legende vom "Goldenen Zeitalter" für die Juden in Spanien, und er führt den Beweis, daß der Antisemitismus, der heute in den islamischen Staaten und unter den muslimischen Immigranten herrscht, kein Erbe des Nationalsozialismus ist.

Zum Begriff Antisemitismus: durchgängig ist im Buch Allah und die Juden von Antisemitismus die Rede; weil er sich unabhängig von Zeit und Kultur gegen Juden richtete und es seinen Opfern gleichgültig sein konnte, mit welchen "Begründungen" sie ausgeplündert oder umgebracht wurden. (S. 9)

Die Kapitel sind überschrieben:

Das alte Israel
Juden und Islam
Muster des Antisemitismus
Mythos Palästina
Der "moderne" Muftismus

Das Buch sollte man von Anfang an im Hinblick auf die Ereignisse der Gegenwart lesen, so wird noch die älteste Geschichte zur Quelle für Einsichten in heutige Zusammenhänge. Es gibt eine Antwort darauf, warum die westlichen Gesellschaften sich schwertun, der Islamisierung etwas entgegenzusetzen. Der Antisemitismus in den islamischen Staaten, der von den Immigranten in die westlichen Staaten eingeführte und der europäische Antisemitismus verbünden sich. Auf der Strecke bleiben die Juden und Israel.

Diejenigen, die es leugnen, daß dem Islam der Judenhaß, der Antisemitismus innewohnt, ermöglichen die Konstruktion des Begriffes der Islamophobie, wodurch jegliche Kritik an der Polit-Ideologie des Islams als analog zum Antisemitismus diskreditiert wird. Das hat zur Folge, daß der Islam und die Muslime immer als in Tragik verstrickte Opfer wahrgenommen werden, und daß ihre Verbrechen gegen die Juden, Christen und andere Nicht-Muslime sowie gegen den Staat Israel gerechtfertigt werden können.

Den strategischen und wirtschaftlichen Interessen der westlichen Staaten im Nahen und Mittleren Osten kommt eine solche Interpretation sehr gelegen.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein "echter" Raddatz, 30. November 2007
Von Uwe Ritzkowski "uweritzkowski" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Dieses ist nun das bislang letzte Buch einer Serie/Reihe (so Raddatz in einem Interview) von Büchern über den Islam. In diesem Buch behandelt Hans-Peter Raddatz in erster Linie das Verhältnis von Islam und Juden im historischen Kontext. In zweiter Linie wird auch der Antisemitismus in der westlichen Welt thematisiert, wobei sich klare Schnittmengen herauskristalisieren. Hans-Peter Raddatz hat in dem vorliegenden Buch herausgearbeitet, daß es zwei historisch gewachsene Stränge des Antisemitismus gibt: a) den islamischen und b) den abendländischen (oftmals christlich unterlegten) Antisemitismus, die sich getrennt voneinander entwickelt und erst in jüngerer Zeit "zueinander gefunden" haben.
Hans-Peter Raddatz zeigt sich wieder einmal von seiner angriffslustigen Seite und räumt dabei mit einigen Mythen auf, die derzeit in der westlichen Welt in Umlauf sind. So wird z.B. der Mythos über einen generell den Juden gegenüber tolerant eingestellten Islam wissenschaftlich zurechtgerückt auf vereinzelte tolerante Phasen, die möglich wurden durch einzelne islamische Herrscher.
Mag das Buch auch der letzte Teil einer (inoffiziellen) Serie/Reihe sein, so ist die Lektüre der vorhergehenden Teile dieser Serie nicht nötig, um den Ausführungen von Raddatz folgen zu können.
Hans-Peter Raddatz erweist sich einmal mehr als ein profunder Kenner der Materie.
Wer an dem Thema interessiert ist und sich einmal jenseits des Mainstreams darüber informieren möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Mühe lohnt sich, 8. Juli 2008
Diese Thesen im Buch sind ebenso interessant wie provozierend. Ihre Überzeugungskraft leidet allerdings darunter, dass Raddatz kein sehr begabter Schreiber ist: Weite Teile seiner Argumentation dürften für Leser ohne ungewöhnlich fundierte Vorkenntnisse auf den Gebieten der Theologie, Psychologie, Philosophie und Geschichte kaum nachvollziehbar sein; zudem leistet der Autor sich einen oft unklaren Stil, überfordert seine Leser mit Gedankensprüngen und tendiert zu apodiktischen Urteilen, die er nicht hinreichend begründet.

Das ist bedauerlich, weil das Phänomen "Antisemitismus" von weiten Teilen unserer Gesellschaft kaum verstanden, oft auch bloß oberflächlich als x-beliebige Spielart von Intoleranz oder Rassismus abgetan, das Phänomen "Islam" dagegen überhaupt nicht begriffen wird. Dies ist einer der Gründe dafür, wie Raddatz zutreffend darlegt, dass ein militant antisemitischer Islam sich das Mäntelchen des "neuen (verfolgten) Juden" umhängen, sich damit gegen Kritik immunisieren und seine Aggressivität sowohl gegen Juden als auch gegen die nichtjüdischen und nichtislamischen Mehrheitsgesellschaften Europas legitimieren kann.

Die Mühe, sich mit den Gedankengängen des Autors auseinanderzusetzen, lohnt sich daher allemal. Auch wer letztlich nicht allen seinen Thesen und Wertungen zustimmt, insbesondere mit seinem tiefen christlichen Glauben wenig anfangen kann, wird Gewinn daraus ziehen, sich mit den Ideen eines originellen und unabhängigen Kopfes zu beschäftigen, dessen Denken nicht von der Anpassung an den Mainstream korrumpiert ist.
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1.0 von 5 Sternen Rundumschlag
Stilistisch äußerst anstrengend, um nicht zu sagen: katastrophal, logisch oft unverständlich, tut sich der Autor für sein Anliegen keinen Gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von H. Ochel

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