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All that Jazz: Die Geschichte einer Musik
 
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All that Jazz: Die Geschichte einer Musik [Taschenbuch]

Michael Jacobs , Robert Fischer
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 472 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 3., erw. u. aktualis. Ausg. (November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150216842
  • ISBN-13: 978-3150216842
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.013 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Jacobs
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Jazzgeschichte ist eine sehr unterhaltsame Angelegenheit: Da gibt es Jelly Roll Morton, der überall herumläuft und erzählt, er habe den Jazz erfunden, dann Bud Powell, der bei einem Auftritt im New Yorker Birdland so sturzbetrunken ist, dass ihm nur noch das Thema von "Little Willie Leaps" einfällt und Stan Getz, der mit dem Finger in der Jacke einen Apotheken-Überfall versucht, um an Drogen heranzukommen.

All that Jazz heißt das Buch, in dem derartige Geschichten stehen. Ein unterhaltsames und kurzweiliges Werk, nicht nur für Jazzfachleute. In vierzehn Kapiteln beschreibt der Autor Michael Jacobs die Entwicklung des Jazz vom Ragtime und New Orleans Jazz über Chicago, Bigband-Jazz, Swing, Bebop, Cool Jazz und Hard Bop bis zu Free Jazz, Fusion und der Jetztzeit. Auch weißen Jazzmusikern, wie Benny Goodman, Bix Beiderbecke und Mezz Mezzrow wird viel Platz zugestanden. Die Stärke dieses Buches liegt insbesondere in der frühen Jazzgeschichte; hier beschreibt Jacobs relativ detailliert das Einwirken von Sozialgeschichte, Politik und individuellen Biographien auf die Entstehung und Weiterentwicklung der Jazzmusik.

Natürlich kann ein gut 300 Seiten umfassendes Buch nicht alle Lücken füllen. Manche Bereiche bleiben nur angetippt oder werden komplett ausgeklammert. So kommen z.B. Musikerinnen wenig zur Geltung -- große Sängerinnen wie Ella Fitzgerald oder Billie Holiday werden zwar genannt, aber recht stiefmütterlich behandelt, genauso wie die Pianistinnen Mary Lou Williams oder Lil Hardin-Armstrong, die in erster Linie als Gattin und Protegé ihres Mannes aufgeführt wird. Alice Coltrane oder Irene Schweizer, eine bedeutende Free-Jazz-Pianistin werden gar nicht erwähnt. Überhaupt dünnt All that Jazz zur Gegenwart hin immer weiter aus. Vergleichsweise aktuellere Stile wie Third Stream, Latin oder Ethno-Jazz werden nur oberflächlich angesprochen oder gänzlich ausgelassen. Wer allerdings einen gut lesbaren Überblick über die älteren Jazzstile bis zum Free Jazz oder Jazzrock erwartet, ist mit diesem Buch gut bedient. --Anja Buchmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"zur ersten Auflage: "Der ganze Jazz zwischen zwei Taschenbuchdeckeln. Endlich, ist der erste Gedanke. Denn dies überaus spannende und detailreich geschriebene Buch des Münchner Publizisten verdiente schon lange eine preiswerte, handliche Ausgabe. Besonders lobenswert sind die sechs bis sieben Kapitel, die sich mit dem traditionellen Jazz befassen. Biographische Details aus dem Leben bedeutender Jazzmusiker sorgen für kurzweilige Lektüre." -- Westzeit "Das Buch ist bemerkenswert komplett und präzise, es ist unterhaltsam und dennoch informativ und beileibe nicht nur etwas für Jazz-Kenner." -- Der Neue Tag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überzeugend 2. Dezember 2007
Von Mimi
Format:Taschenbuch
Bislang habe ich erst das neue Kapitel "Anything goes" gelesen, weil mir der Jazz der letzten fünf, zehn Jahre zugegeben näher ist als dessen Anfänge, aber schon das hat mich restlos überzeugt: Das ist sehr informativ, dürfte selbst Kennern noch Neues vermitteln und Neulingen einen guten, auch gut strukturierten Überblick bieten, ist aber vor allem nicht dröge-faktenhuberisch geschrieben sondern erfrischend persönlich-engagiert. Besonders überzeugt hat mich, dass da einer zwar versucht, jedem gerecht zu werden, sich aber nicht hinter einer rein sachlichen Schreibe versteckt, sondern Sympathien erkennen lässt. Ich spüre darin eine Leidenschaft, die ich ansteckend, ja begeisternd finde, und die mir absolut Lust gemacht hat, selbst wieder mehr in diese Musik einzutauchen.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gute Einführung 19. November 2003
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist eine sehr instruktive und lehrreiche Einführung in die Geschichte des Jazz. Allerdings beschreibt es diese Musik nicht als bloßes Artefakt, sondern ebenso deutlich als Ergebnis eines bestimmten sozialhistorischen Nährbodens, dem diese Musik immerhin ihre Existenz verdankt. Man sollte sich eben nicht darum herummogeln: in seinem Ursprung stammt der Jazz aus dem Rotlichtmilieu, und lange Zeit lieferten subalterne schwarze Künstler, die von den Weißen wie Domestiken behandelt wurden, Unterhaltungsprodukte an, die lediglich dem Amüsement des zahlungskräftigen Publikums dienen sollten, deren Kunstcharakter aber die wenigsten erkannten oder erkennen wollten. Erst mit dem Bebop änderte sich das, und es gibt wenige so dichte und eindrückliche Darstellungen des Lebens Charlie Parkers wie die in diesem Buch. Gerade Parkers Leben ist exemplarisch für die Zerrissenheit des schwarzen Künstlers zwischen künstlerischer Autonomie und erlittener Instrumentalisierung, und genau diese Zerrissenheit ist es auch, die dem Jazz seine besondere Spannung verleiht. Warum also nicht auch jene Geschichten, die fast ebenso wichtig für ein gutes Verständnis der Jazzgeschichte sind wie die Musik selbst?
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Und das alles zu diesem Preis 10. Dezember 2007
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zwar stand ich als Endpubertierender auch mal mit der Guitarre auf der Bühne, aber ein Jazzer bin ich nicht. Den Anstoss zur Lektüre gaben mir Woody Allen und meine Patentochter. Allen mit seinem Film "Sweet and Lowdown", Eva mit ihrem Kontrabass und dem Entschluss zur Karriere als Jazzmusikerin. Also war vertiefte Information angesagt. Und selbst wenn ich unzählige Details wieder vergessen habe, bekam ich trotzdem ein Gefühl für die Entwicklungen und Zusammenhänge. Dass Michael Jacobs dem Leser auch vermittelt, dass Kunst mit Sehnsucht und damit mit Rausch zu tun hat, finde ich nicht störend, sondern zwingend. Ob man dies verurteilt, ist eine Frage der persönlichen Moral.

Ich betrachte dieses Buch als ausführliche Einführung für Jazz-Interessierte. Daher finde es nur normal, wenn leidenschaftliche Jazzer und Musikfachleute Lücken finden oder andere Gewichtungen setzen. Mir kam der chronologische Aufbau sehr entgegen. Denn nur so konnte ich einigermassen nachvollziehen, wie das Gebäude langsam in die Höhe wuchs, wie es seine Umgebung beeinflusste und welches seine wichtigsten Baumeister waren. Hilfreich finde ich auch den ausführlichen Apparat, der Abkürzungen erklärt, die Herkunft der sechzig Bilder aufführt, Lektüre-Empfehlungen abgibt und nebst einem Personenverzeichnis auch Tipps gibt, welche Musikstücke man sich irgendwann anhören sollte.

Mein Fazit. Dem Verlag und dem Autor herzlichen Dank, dass sie Jazz-Interessierten eine so spannende, umfangreiche und auch emotionale Einführung in diesen Musikstil anbieten. Eine unnötige CD sparen und schon hat man die Investition für dieses empfehlenswerte Buch locker wieder drin.
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Die neuesten Kundenrezensionen
informativ und unterhaltsam
....ich bin noch nicht ganz am Ende des Buches, aber der Kauf hat sich gelohnt! Jacobs schafft es chronologisch und detailreich, abweichend, verschachtelt die Jazz Geschichte zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lisa.Z.W. veröffentlicht
Leider sehr gut!
Dieses Buch ist nicht nur unterhaltsam, spannend und mit viel Witz geschrieben,
sondern schafft es auch noch in einem leicht verständlichem Ton die wichtigsten... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von G.Buchmann veröffentlicht
Gut geführte Entdeckungsreise
Vorab sei gesagt, dass die vorliegende Abhandlung im Preis Leistungsverhältnis das Beste ist, was man derzeit in deutscher Sprache bekommen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2010 von chrigue
All that very well
Das Buch beleuchtet in einem überschaubarem Rahmen alle Stationen der Jazz Geschichte und deren herausragenden Interpreten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von tastosolo
Ergänzung
Eine fortlaufende (oder beinahe kontinuierliche) Geschichte des Jazz zu schreiben ist sehr schwierig und per se unmöglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2008 von A. Russy
Unverzichtbar
Wirklich ein sehr gutes Buch zu einem erfreulich günstigen Preis. Ich habe es mir selbst zu Weihnachten geschenkt und an den freien Tagen mal mit Berendts Jazzbuch verglichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2008 von Andreas
Für Jazzliebhaber und die, die es werden wollen
Hab mir eigentlich bislang nie so viel aus Jazz gemacht - bis ich vor ein paar Tagen dieses geniale Buch zusammen mit einer schönen CD geschenkt bekommen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2007 von Zaunreiterin
Sehr empfehlenswert
Das ist mal eine Überarbeitung, die diesen Namen wirklich verdient: topaktuell - selbst der Tod Joe Zawinuls ist bereits vermerkt -, kenntnisreich, klug gewichtend und mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2007 von Achim
Take Five!
Auf die Idee, den Jazz der Gegenwart mit einem späten Liebhaber zu vergleichen, "der sich nach einer wilden Sturm-und-Drang-Zeit sowie einer ausgiebigen Phase der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2007 von Sonja
Empfehlenswert
Tolles Buch: Kannte die alte Ausgaben nicht, hab mir diese aktuelle am Samstag gekauft und mich gleich festgelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2007 von Andreas
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Latin-Jazz 0 24.04.2009
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