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am 27. September 2005
Seit "Shaman", der letzten offiziellen Studioproduktion von Santana, sind einmal mehr drei Jahre ins Land gegangen. Zweimal hatten Carlos und seine Freunde großen Erfolg mit vielen Gastmusikern. Und nun? Nochmal dasselbe? Also, hören wir mal.
Welch ein Auftakt! Bei "Hermes" schießt Santana gleich aus allen Rohren sämtliche Vorbehalte über den Haufen. Mit eingängigen Riffs der Orgel, tiefer Gitarre, schwungvollen Bläsern und toller Percussion kommt sofort Begeisterung auf. Okay, Ärmel hochgekrempelt, weiter geht's.
"El Fuego", spanisch gesungen, haut erneut auf den Putz. Das Feuer brennt lichterloh. Ist das Gregg Rolie an der Orgel? Fast glaubt man sich in früheste Santana-Zeiten versetzt, würde nicht alles doch ein wenig moderner klingen, vor allem der Gesang. Die Akustikgitarre erinnert an "Gitano", dann röhrt Carlos mit WahWah-verzerrter E-Gitarre mächtig herum. Auch hier sind Percussion und Bläser wieder das Salz in der Suppe.
"I'm Feeling You" erinnert an "The Game Of Love", nicht nur wegen der Stimme von Michelle Branch, auch vom Tempo und der Grundstimmung her.
"My Man" zeichnet sich zunächst durch einen witzigen Anfang aus, um dann im souligen Lauryn-Hill-Stil (Mary J. Blige) mit einer Prise Rap (Big Boi von OutKast) weiterzugehen.
"Just Feel Better" ist mal wieder eine dieser schwerblütigen Rockballaden, gesungen von Steven Tyler (Aerosmith) mit leicht gepresster Stimme voller Intensität. Noch ein schöner Titel. Gibt es denn keine Ausfälle auf diesem Album?
"I Am Somebody", ein locker flockiger Uptempo-Song mit schnellem Gesang von will.i.am (Black Eyed Peas), raubt einem fast den Atem. Erneut geht die Post ab.
"Con Santana" ist ein Schmelztiegel von Salsapiano, karibischem Gesang, dezenten Soundeffekten, erdigem Rock und allem, was Santana ausmacht. Vielleicht einen Tick zu schnell gespielt.
"Twisted" zeichnet sich durch ein herbes Lounge-Flair der Stimme von Anthony Hamilton aus, was durch das dumpf hämmernde Schlagzeug in Kooperation mit dem Bass jedoch überlagert wird. An was - zum Kuckuck - erinnert mich das Stück, vor allem der Keyboard-Rhythmus? Schimmert da der Groove von "Evil Ways" durch? Entscheiden Sie selbst.
"Trinity" muss - passend zum Titel - auf eine Länge von dreimal drei (3:33) gebracht werden und folglich Track neun sein. Gut. Nachdem also die Magie der Zahlen stimmt, erwartet uns ein wahrhaft magischer Bluestitel voller Seele, Herz und Gefühl. Ein dichtes Gitarrengewitter, als würden Jimi Hendrix, Peter Green und Steve Ray Vaughan sich duellieren. Doch den umwerfenden Lärm machen Kirk Hammett von Metallica, Robert Randolph mit seiner Pedal Steel Guitar - ein Novum bei Santana - und Carlos selbst. Das Stück geht mächtig unter die Haut und fordert im Anschluss eine kleine Auszeit, um emotional verarbeitet zu werden. Für mich ist es der Höhepunkt des Albums.
In "Cry Baby Cry" mit Joss Stone und Sean Paul steckt ein wenig Reggae, vor allem aber wieder viel Rock und Blues.
"Brown Skin Girl" mit Bo Bice ist ein Song mit weniger Tiefgang, doch auch hier lässt Carlos nicht locker und packt ein dampfendes Gitarrensolo ans Ende.
"I Don't Wanna Lose Your Love" mit Los Lonely Boys, einer TexMex-Band kommt zunächst ebenfalls als leichtere Kost daher, entwickelt aber, angetrieben von Schlagzeug und Gitarre, erhebliche Energie und Intensität.
"Tu Amor" weist Anflüge von Jazz auf, wofür hauptsächlich das Keyboard verantwortlich zeichnet. Erneut brennt Carlos ein Feuerwerk ab, unterstützt von Bläsern, Percussion und Bass.
Nein, es gibt keinen Ausfall auf diesem Album, nicht die Spur davon. Es ist einfach fantastisch. Besser als "Supernatural" und "Shaman". Das habe ich nicht erwartet. Carlos legt ein Solo nach dem anderen hin, nicht eins davon irgendwie langweilig, alle voller Inspiration und Gefühl. Die Grundstimmung des Albums mag etwas dunkler sein, der Sound etwas dumpfer und tiefergelegter. Aber das klingt gut und es ist richtig feine Musik. Daher: 5 Sterne.
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am 22. September 2005
Wer die letzten beiden CD`s von Santana mochte wird auch diese mögen. Auch diesmal sind wieder jede Menge Gäste am Werk. Die spanischen Titel sind alle sehr temperamentvoll und tanzbar. Bei "I'm feeling you" ist Michelle Branch dabei, sie hat schon "The Game of Love" auf der letzten CD gesungen. "Just feel better" wird von Steven Tyler (Aerosmith) gesungen, eine angenehme Ballade, ginge auch als Aerosmith Song durch, Santanas Gitarre ist hier sehr zurückgenommen. "I am somebody" ist mit Will-I-Am von den Black Eyed Peas, "Twisted" das von Anthony Hamilton gesungen wird ist eine sehr feine RnB-Nummer, erinnert mich ein wenig an Roachford. Bei "Trinity" ist Kirk Hammett von Metallica dabei, ist eine reine Instrumentalnummer, muß man mögen. Interessant auch "Cry Baby Cry" mit Joss Stone und Sean Paul, interessante Paarung und sehr hitverdächtig! Auf "Brown Skin Girl" singt Bo Bice, der war Finalist bei American Idol, klingt ein wenig nach einer Ricky Martin Nummer. "I don't wanna lose your love" ist mit den Los Lonely Boys, ein bei uns noch unbekanntes Trio.
Insgesamt ein wirklich schönes Album, meiner Meinung nach besser als der Vorgänger "Shaman", die Gastmusiker fügen sich toll ein, könnte wieder ein Hit wie "Supernatural" werden.
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am 31. Oktober 2005
Hört hört! Carlos Santana zieht auf dieser Scheibe erneut alle Register seines meisterlichen Könnens.
Mit einer unglaublichen Leichtigkeit hat CS wieder einmal mit verschiedenen Grössen des Musikbusiness ein lockeres Album eingespielt, das vor Spielfreude nur so sprüht und für langen Hör- und Tanzgenuss steht.
Mit schlafwandlerischer Sicherheit kombiniert CS Latino-Rhythmen aus den Siebzigern mit aktuellen Elementen und erschafft so erneut eine seiner typischen Klangwelten, die zwischen einfacher 'Feel-Good' Musik und spritzigen Tanzhausfegern mäandriert.
Was mir auffällt:
Gerade die unerwarteten Kombinationen (so zum 'Just Feel Better' mit Steven Tyler von Aerosmith oder 'Cry Baby Cry' mit Sean Paul und Joss Stone) überraschen angenehm und zeigen nicht nur CS, sondern auch die Gastmusiker in ganz neuem Licht.
Wer gedacht hat, dass CS zum alten Eisen gehört, darf sich erneut eines Besseren belehren lassen.
Fazit:
Schön, dass nicht alle älteren Semester des Musikbusiness auf sichere Werte setzen und ihre Pension einspielen. Ich habe den Eindruck, dass CS dieses Album aus reinem 'Spass an der Freud' eingespielt hat.
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am 26. September 2005
Seit "Shaman", der letzten offiziellen Studioproduktion von Santana, sind einmal mehr drei Jahre ins Land gegangen. Zweimal hatten Carlos und seine Freunde großen Erfolg mit vielen Gastmusikern. Und nun? Nochmal dasselbe? Also, hören wir mal.
Welch ein Auftakt! Bei "Hermes" schießt Santana gleich aus allen Rohren sämtliche Vorbehalte über den Haufen. Mit eingängigen Riffs der Orgel, tiefer Gitarre, schwungvollen Bläsern und toller Percussion kommt sofort Begeisterung auf. Okay, Ärmel hochgekrempelt, weiter geht's.
"El Fuego", spanisch gesungen, haut erneut auf den Putz. Das Feuer brennt lichterloh. Ist das Gregg Rolie an der Orgel? Fast glaubt man sich in früheste Santana-Zeiten versetzt, würde nicht alles doch ein wenig moderner klingen, vor allem der Gesang. Die Akustikgitarre erinnert an "Gitano", dann röhrt Carlos mit WahWah-verzerrter E-Gitarre mächtig herum. Auch hier sind Percussion und Bläser wieder das Salz in der Suppe.
"I'm Feeling You" erinnert an "The Game Of Love", nicht nur wegen der Stimme von Michelle Branch, auch vom Tempo und der Grundstimmung her.
"My Man" zeichnet sich zunächst durch einen witzigen Anfang aus, um dann im souligen Lauryn-Hill-Stil (Mary J. Blige) mit einer Prise Rap (Big Boi von OutKast) weiterzugehen.
"Just Feel Better" ist mal wieder eine dieser schwerblütigen Rockballaden, gesungen von Steven Tyler (Aerosmith) mit leicht gepresster Stimme voller Intensität. Noch ein schöner Titel. Gibt es denn keine Ausfälle auf diesem Album?
"I Am Somebody", ein locker flockiger Uptempo-Song mit schnellem Gesang von will.i.am (Black Eyed Peas), raubt einem fast den Atem. Erneut geht die Post ab.
"Con Santana" ist ein Schmelztiegel von Salsapiano, karibischem Gesang, dezenten Soundeffekten, erdigem Rock und allem, was Santana ausmacht. Vielleicht einen Tick zu schnell gespielt.
"Twisted" zeichnet sich durch ein herbes Lounge-Flair der Stimme von Anthony Hamilton aus, was durch das dumpf hämmernde Schlagzeug in Kooperation mit dem Bass jedoch überlagert wird. An was - zum Kuckuck - erinnert mich das Stück, vor allem der Keyboard-Rhythmus? Schimmert da der Groove von "Evil Ways" durch? Entscheiden Sie selbst.
"Trinity" muss - passend zum Titel - auf eine Länge von dreimal die Drei (3:33) gebracht werden und Track neun sein. Nachdem die Magie der Zahlen stimmt, erwartet uns ein wahrhaft magischer Bluestitel voller Seele, Herz und Gefühl. Ein dichtes Gitarrengewitter, als würden Jimi Hendrix, Peter Green und Steve Ray Vaughan sich duellieren. Doch den umwerfenden Lärm machen Kirk Hammett von Metallica, Robert Randolph mit seiner Pedal Steel Guitar und Carlos Santana. Das Stück geht mächtig unter die Haut und fordert im Anschluss eine kleine Auszeit, um verarbeitet zu werden. Für mich ist es das Highlight des Albums.
In "Cry Baby Cry" mit Joss Stone und Sean Paul steckt ein wenig Reggae, vor allem aber wieder viel Rock und Blues.
"Brown Skin Girl" mit Bo Bice ist ein Song mit weniger Tiefgang, doch auch hier lässt Carlos nicht locker und packt ein dampfendes Gitarrensolo ans Ende.
"I Don't Wanna Lose Your Love" mit Los Lonely Boys kommt zunächst ebenfalls als leichtere Kost daher, entwickelt aber, angetrieben von Schlagzeug und Gitarre, erhebliche Energie und Intensität.
"Tu Amor" weist Anflüge von Jazz auf, wofür hauptsächlich das Keyboard verantwortlich zeichnet. Erneut brennt Carlos ein Feuerwerk ab, unterstützt von Bläsern, Percussion und Bass.
Nein, es gibt keinen Ausfall auf diesem Album, nicht die Spur davon. Es ist einfach fantastisch. Besser als "Supernatural" und "Shaman". Das habe ich nicht erwartet. Carlos legt ein Solo nach dem anderen hin, nicht eins davon irgendwie langweilig, alle voller Inspiration und Gefühl. Die Grundstimmung des Albums mag etwas dunkler sein, der Sound etwas dumpfer und tiefergelegter. Aber das klingt gut und es ist richtig feine Musik.
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am 1. März 2006
Supernatural ist spitze, Shaman ist gut, doch All that I am langweilt mich. Supernatural war irgendwie was Neues. Außerdem sind auf Supernatural große Hits (Smooth, Maria Maria) und musikalisch hervorragende Ausreißer nach oben (Put your lights on, Corazon Espinado) enthalten. Doch was sich auf Shaman, das sicherlich gute Lieder enthält (why don't you and I, Sideways), schon andeutet, tritt bei All that I am ein: es wird eintönig. Lateinamerikanische Instrumentals zum Tanzen und Songs mit vielen Gaststars (zumeist aus der Hip Hop und R'n B Szene).
Für Fans lateinamerikanischer Rhythmen, des neuen R'n B-Soundes und anspruchsvoller Tanz-und Partymusik ist diese Platte hervorragend. Doch ist auf der Platte nichts Unerwartetes zu hören und vor allem haben die Lieder einfach nicht mehr das Niveau der Vorgänger. Es sind alle Songs ganz schön anzuhören, aber mich reißt leider keiner vom Hocker.
Zu den besseren Songs zählen I don't wanna lose your love, Just feel better (eine von hunderten Aerosmith-Balladen). Sehr gelungen hingegen finde ich Trinity, ein gefühlvolles Instrumental mit einprägsamen und melodiösen Gitarrenlinien, bei dem Metallica-Gitarrist Kirk Hammett mitwirkt.
Der erste Hammondorgelriff des Albums bei Hermes ist genial und ich hoffte auf ein zweites Oye como va, doch leider ist der Traum nach fünf Sekunden vorbei.
Auch Santana spielt zumeist nur belanglos und uninspiriert während Gesangspausen und liefert keine einprägsamen Riffs. Die Solos haben fast immer den gleichen Stil. Dafür ist Santana zwar bekannt, doch früher spielte er meiner Meinung nach abwechslungsreicher.
Das Album ist nur Partymusik, nichts zum bewussten Anhören. Der Stil von Santana nutzt sich auf diesem Album etwas ab. Für heutige Musik nicht schlecht, aber das ist kein Maßstab. Santana passt sich zu sehr der heutigen Musik und dem Pop an. Und er verliert dabei den Blues, der einen Rocksong von einem Popsong unterscheidet.
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am 31. Oktober 2005
Wem die letzten beiden Alben "Supernatural" und "Shaman" gefallen haben, der kann problemlos zugreifen ! Die Scheibe geht sofort ins Ohr, und zwar nahezu jeder Song. Müsste ich mir ein paar auswählen für eine Mix CD, ich wüsste nicht, welche ich weglassen sollte ... :-)) ... Wann kann man das schon einmal von einer CD behaupten ?!? Hätte nicht gedacht, dass es ihm nochmal gelingen würde, eine so tolle Scheibe zu veröffentlichen. Absoluter Wahnsinn ! Wird nie langweilig, da sie mit den unterschiedlichen Sängern total abwechslungsreich ist. Anspieltips: "I am somebody", "I Don't Wanna Lose Your Love" und "Brown Skin Girl" ... auch wenn dies bei der Menge der super Songs wirklich schwierig ist ... :-))
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am 22. September 2005
Nach den Welterfolgen "Supernatural" aus dem Jahre 1999 und "Shaman" aus 2002 überrascht uns der "Meister der Weltmusik" mit einem neuen Album namens "All That I Am".
"ALL THAT I AM" bietet bekannten Santana Sound - auch diesmal sind bekannte Stars mit dabei. Unter anderem geben sich Michelle Branch and the Wreckers, Big Boi von Outkast, Mary J. Blige, Steven Tyler (Aerosmith), Will-I-Am (Black Eyed Peas), Antony Hamilton, Kirk Hammett (Metallica), Robert Randolph, Joss Stone, Sean Paul, Bo Bice und die Los Lonely Boys ein Stell-dich-ein.
Meine Hörtipps: "Trinity", "Cry Baby Cry" und "Just Feel Better".
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am 29. Oktober 2005
vom Prinzip her wie die beiden Megaseller " Süpernatural" und "Shaman" aber doch ein Tick moderner . Tolle Songs ...........und diese Wahnsinnsgitarre von Carlos !!!
einfach nur cool !!! absoluter Kauftipp !! macht echt gute Laune . Danke Santana
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am 29. Januar 2006
"Shaman" war wirklich großartig und auch die erste Singel aus Santanas neuem Album, "All that I am", "Just feel better", gefällt mir richtig gut. Der schmissige Rocksong mit Steven Tylor ist, ausgestattet mit einer gewohnt überragenden Gitarre, kräftig, dynamisch, toll gesungen und irgendwie geht es einem nach dem Hören des Songs auf geheimnisvolle Weise wieder feel better.
Als die Single über eine lange Zeit ständig im Radio lief dachte ich mir, dies wären alles gute Gründe, um sich die ganze CD zu besorgen. Doch schon nach einmaligem Durchhören wird einem sofort klar: Dieses Album ist leider gar nichts. Außer dem bereits ausreichend gelobten "Just feel better" ist nicht ein Song auf der CD, bei dem man spontan sagen würde, er wäre richtig gut. Im Gegenteil: Bei Songs wie "My man" oder "Trinity" läuft es mir immer wieder kalt den Rücken herunter vor Grausen. Und dann sind da Stücke, "I'm feeling you", "Brown skin girl" und "I don't wanna lose your love" gehören dazu, die einfach so belanglos und schlicht und ergreifend einschläfernd langweilig wirken, dass man den CD - Player unbeholfen wieder ausstellt. Die größte Enttäuschung aber ist "Cry Baby cry" mit Joss Stone und Sean Paul. Beim ersten Namen kommt Hoffnung auf, der Song könnte brauchbar werden, doch da hat man die Rechnung leider ohne letzteren gemacht, der das Lied fürchterlich verunstallet.
Wenn das alles ist, was Carlos Santana sein will, dann ist es nicht viel. Gut, dass man die Vorgängeralben kennt. So ist "All that I am" unterm Strich nichts als eine gewaltige Enttäuschung, doch "Just feel better" ist so gut, dass man der CD mit Ach und Krach noch zwei Mitleidssterne geben kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. November 2005
Zugegeben, nach Shaman war ich skeptisch ob das Konzept mit allen möglichen Stars und Sternchen nochmal aufgeht. Denn jedes Konzept nutzt sich selbst irgendwann ab. Doch diesmal verlässt sich Carlos mehr auf seine Gitarre, als auf seine Gaststars. Man merkt in jedem Song, wer das Sagen hatte, und das war ganz klar der Meister persönlich. Auf dieser CD sind einige höchst gelungene und wahrscheinlich unerreichte Gitarrensoli drauf gepackt, von welchen andere Gitarristen nur träumen können. Und das alles mit einer Leichtigkeit, wie sie eben seit 35 Jahren nur Sanatana fertig bringt. Bereits die beiden Opener "Hermes" und "El fuego", ohne Gaststars, zeigen ganz klar die Richtung. Beide Songs hätten auch aus der Zeit um 1970 enstanden sein können. Weiter dann mit Pop der gehobenen Klasse, "I'm feeling you" mit Sängerin Michelle Branch (leider in Deutschland sind so bekannt), einer schönen Ballade "Just feel better", auf welcher Steven Tyler von Aerosmith sein ganzes stimmliches Gewicht legt. Ein ganz toller Song. Die ganze CD ist bunt gemischt, mal singt noch Big Boi von Outkast, dann Sean Paul mit Joss Stone ("Cry Baby cry", für mich nicht so stark), doch am Schluss kommt dann noch der Höhepunkt mit einem Jazz/Salsa/Rumba und was weiss ich Gemich : "Da tu amor". Einfach umwerfend. Fazit wieder einmal, nach einer enttäuschenden CD "Shaman", kauft euch "All that I am". Jeder wird hier seinen Liebling finden.
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