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Es ist hierbei eine große Hilfe, dass Trent Reznor eine Band hat und nicht nur eine Batterie von Keyboards. Dies hilft ihm auf dem Weg durch diese 16 Tracks, wenn er wutschnaubend sein musikalisches Gift verspritzt, das aber überraschend angenehm zu hören ist und das einen Star aus ihm machte. Diese live spielenden Musiker verschaffen ihm den Freiraum, mit entsprechendem Tempo zu spielen, bei "Closer" ein wenig mehr Gas zu geben und der langsamen Version von "The Frail" ein stärkeres atmosphärisches Gewicht zu verleihen. Die Band bedient sich mit Begeisterung des älteren Materials; Reznor klingt total außer sich, wenn er "Head Like A Hole" so vorführt, wie er es 1989 bereits tat. Die CD wird mit "Hurt" beendet, was einem vielleicht ein wenig seltsam vorkommen mag, aber irgendwie wirkt es nach all dem, was man vorher durchlebt hat, wie die Auflösung einer tragischen Handlung.
Eine CD kann zwar nur einen Teil von NINs auf der Bühne entfesselter Energie wiedergeben, aber ihr erstes Livealbum ist eine intensive, manchmal sogar überwältigende Aufnahme und ein weiterer Beitrag zu NINs ständiger Popularität und Bedeutung. --Genevieve Williams
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bestes Live-Album überhaupt,
Von
Rezension bezieht sich auf: And All That Could Have Been (Audio CD)
Wenn Trent Reznor etwas anpackt, dann macht er es gründlich und am liebsten selber. Mit dem Projekt "And all that could have been" bringt er nun endlich das erste Live-Album von NIN heraus und zeigt gleichzeitig, dass Konzert-Mitschnitte keine Enttäuschung sein müssen wie Radioheads "I might be wrong". Das Erlebnis eines Konzerts wird auf dem Album perfekt nachempfunden und vermittelt, und obwohl die Aufnahmen von verschiedenen Gigs der Fragility v2.0 tour in Nordamerika stammen, wurden sie optimal aufeinander abgestimmt und abgemischt, die tracks gehen (wie bei einem richtigen Konzert) nahtlos ineinander über. Auch die setlist entspricht einer typischen perfomance, jede Ära von NIN ist mit Songs repräsentiert. Wer DVDs abspielen kann sollte sich natuerlich die DVD-Edition besorgen, um in den Genuss der Videos und hidden tracks zu kommen, aber auch mit der CD-Version kann man es zu Hause gehoerig krachen lassen - "and all that could have been" setzt einen neuen Standard und ist das bis jetzt beste Live-Album ueberhaupt, deshalb 5 von 5 Sternen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intensiv wie ein reguläres NIN-studiowerk,
Rezension bezieht sich auf: And All That Could Have Been (Audio CD)
Live-alben sollte man immer mit einem skeptischen auge betrachten. meist geht es hierbei um kommerzielle dinge, oder haben die silberlinge einfach nicht die tonqualität die man sich wünschen würde. radioheads "i might be wrong"EP war für live-verhältnisse schon recht gut,aber "all that could have been" überrascht wirklich. 74 mitreißende minuten. qualität hervorragend. trent reznors stimme klingt einwandfrei. dadurch daß live mit echten drums gespielt wurde, erhalten viele stücke einen leicht veränderten charakter,was durchaus als positiv zu sehen ist. vor allem die stücke von "pretty hate machine"(dem ersten NIN-album) kommen wuchtiger daher. "terrible lie" klingt meiner meinung nach gar besser als das original. die übergänge verlaufen, wie man es von einem NINwerk erwartet, was eine kontinuität mit sich zieht, die einem regulären NIN-studioalbum ähnlich ist. so lief mir bei "closer" ein schauer über den rücken, als hätt ich es zum ersten mal gehört. die instrumentalisierung ist hervorragend.die live-nails sind erprobte und eingespielte bühnenmusiker. ohne synthesizer kommt man zwar dennoch nicht aus, und ich weiß auch nicht, inwieweit welches geräusch aus der konserve kommt ("the great below"?),fakt ist aber: alles paßt zusammen und reißt mit. "hurt" zum abschluß fand ich beim ersten gedanken recht unpaßend für ein konzert,aber im nachhinein könnte es nicht besser sein. man erstarrt zum ende und ist tief beeindruckt.zum einstieg in die NIN-welt sicherlich perfekt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Einfach Genial !!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: And All That Could Have Been (Audio CD)
Die Prazision mit denen NIN hier auf diesem Debüt-Live Album vorgehen ist echt der Hammer! Die Aggression und die NIN- typischen Industrial-Samples sind teilweise noch Intensiver dargestellt als je zuvor. Manche Songs wie 'Terrible Lie','Closer'und 'Sin' horen sich Live besser an als auf den Studio-Alben. Zum Abschied gibts noch die tränenrührende Ballade 'Hurt'die in dieser Version nicht an Schönheit zu überbieten ist. Natürlich ist der total abgedrehte und gewöhnungsbedingte Sound von Reznor&Co Geschmacksache, für Fans dieser Richtung jedoch ein absolutes Muß!!!
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