Nachdem Cheap Trick bereits in "Japan" Superstar-Status erreicht hatten, dies wurde auf Live At Budokan festgehalten, konnten Sie danach mit ihrer 2 Studioscheibe All Shook Up, durchaus überzeugen. Dabei arbeiteten Sie erstmals mit George Martin als Produzent zusammen, und somit schloss sich der Kreis ihres Beatles-Sounds, der in Hardrock verpackt wurde. Das Quartett um Nielsen, Zander, Petersson und Carlos liessen keine Zweifel an ihrer angeschlagenen Linie erkennen, und brachten ihren harmonischen Hard Pop zum Besten. Die meisten Songs konnten durchwegs überzeugen, wie "Stop This Game", "Just Got Back" und "Baby Loves To Rock", jedoch die Klasse früherer Ohrwürmer ("Surrender", "I Want You To Want Me") nicht mehr ganz erreichen.
Nach diesem Album trennte sich die Gruppe von Tom Peterson (Bass), der auf der nächsten Scheibe One On One (1982) durch Jon Brant ersetzt wurde. Danach konnte man den kreativen Abwind der Gruppe nicht mehr aufhalten, und es wurde auf lange Zeit merklich still um Cheap Trick.
All Shook Up von 1980 kann man sozusagen als letztes Aufbäumen der Gruppe bezeichnen, und zeigt den typischen Cheap Trick Sound nochmals von seiner besten Seite.