Nach über drei Jahren beschert das Trio von The SUBWAYS, bestehend aus
Sänger & Gitarrist Billy Lunn, Drummer Josh Morgan und Bassistin
Charlotte Cooper, den Nachfolger zu deren Debüt-Album "Young for Eternity".
"All Or Nothing" trägt das gute Stück und lässt den Druck vermuten einen
würdigen Nachfolger zum großartigen Erstlingswerk zu kreieren. Nicht nur,
dass die Existenz der Band durch eine Operation an Billys Stimmbändern
bedroht war, auch wollte man unter allen Umständen qualitativ da ansetzen,
wo die erste Platte aufhörte. Für die meisten Bands eine echte Herausforderung.
Um auf den Punkt zu kommen: Ja, es ist ihnen auf jeden Fall gelungen. Glänzte "Young For Eternity" noch durch seine laute und rotzfreche Art, so kann man sagen, dass die Drei in "All Or Nothing" deutlich erwachsener und tiefgründiger geworden sind, aber dennoch ihren persönlichen Stil beibehalten haben. Und in Sachen Vielfalt haben die zwölf Track jede Menge zu bieten. Von harten Gitarrenriffs (Girls & Boys, Shake! Shake!, I Won't Let You Down), über poppigen Songs (Alright & All Or Nothing) zu schnellen & punkigen Songs (Obsession & Turnaround) ist alles zu finden. Ebenso sind wieder viele Balladen & melancholische Songs auf dem Album zu finden, wie z.B. Strawberry Blone & Always Tomorrow.
Feststeht: The SUBWAYS haben sich für ihr neustes Werk nochmals deutlich verbessert und ein einwandfreies und vielfältiges Album abgeliefert, was für mich schon das persönliche Album des Jahres ist und lädt sowohl zum tanzen als auch zum träumen ein. Wer der Möglichkeit hat, sich die Band mal live anzusehen, sollte dies auf jeden Fall machen, da hinter ihren Konzerten noch mehr Druck steht, als die CD her gibt.
Fünf Sterne für meine beste Band der Insel ;)
Anspieltipps: Kalifornia, Alright, Always tomorrow, Turnaround, Lostboy