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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Das war leider nichts..., 16. Mai 2010
"All Inclusive" ist ein Film, der viel richtig machen will und gleichzeitig viel falsch macht. Geplant war vermutlich eine lockere Komödie mit sympathischen Darstellern, die die alltäglichen Probleme vieler Pärchen in exotischer Kulisse aufs Korn nimmt. Herausgekommen ist jedoch ein von vorne bis hinten konstruierter Plot, der nicht entspannt, sondern angestrengt und vorhersehbar daherkommt. Mit dem Offenbaren der Alltagsprobleme hätte ein inspirierterer Drehbuchautor deutlich mehr echte Lacher erzeugen können als der Schreiberling des "All Inclusive"-Skripts. Wenn sich dann noch die Beantwortung der Frage "Hai-Bisswunde ja oder nein?" humorlos über mehrere Minuten hinzieht, weiß selbst der größte Komödien- oder Vince Vaughn-Fan: Das wird nix mehr! Und tatsächlich: Nur ein Teil der Darsteller wirkt sympathisch (manche erscheinen gar überflüssig) und der weitere Verlauf der Handlung verläuft irgendwie im Sand der Traumstrände von Bora Bora. Und das mit aller Macht konstruierte Happy-End ist dermaßen aufgesetzt und unglaubwürdig, dass selbst meine Freundin (die Liebeskomödien im Allgemeinen und Vince Vaughn im Besonderen sehr gerne sieht) sagte: "Schade ums Geld!". Dem muss ich mich leider anschließen. Mehr als ein paar Lacher zu Beginn und ein Film, der ab der Mitte der Spieldauer sehr deutlich abbaut, bleibt nichts übrig.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Die Sterne werden euch leiten.", 2. April 2010
Ob das bisschen Licht allerdings ausreicht, um vom Urlaubsparadies West-Eden zur Partyinsel East-Eden zu gelangen...lassen sie sich einfach überraschen. An dem Punkt der Story von Peter Billingsleys -All inclusive- ist so gut wie alles möglich. Dave(Vince Vaughn) und Ronnie(Malin Akerman) führen eigentlich eine gute Ehe. Zwei Kinder, der Job, die Familie, alles läuft prima. Aber dann eröffnet das befreundete Ehepaar Jason(Jason Bateman) und Cynthia(Kristen Bell), dass sie sich scheiden lassen wollen. Der ziemlich exzentrische Jason will jedoch noch einen Versuch starten, um die Ehe zu retten. Eine Woche auf der Ferieninsel Eden. Leider können sich die beiden Geschiedenen in spe die Woche nicht leisten. In einer großen Gruppe kostet der Spaß jedoch nur die Hälfte. Also vesuchen Jason und Cynthia nicht nur Dave und Ronnie, sondern auch noch Joseph(Jon Favreau), Shane(Faizon Love), Trudy(Kelly Hawk) und Lucy(Kristin Davis) zu überreden, damit sie mitkommen. Der Plan klappt. Allerdings sind Dave und Co. nicht schlecht überrascht, als sich das Urlaubsparadies als Beziehungs-Trainingslager für Paare in Krisenzeiten entuppt. Begleitet vom Guru Marcel(Jean Reno) und mit Typen wie dem Yoga Lehrer Salvadore(Carlos Ponce), so wie einer Armee von Therapeuten, verlaufen die Tage nicht unbedingt so, wie sich Dave das vorgestellt hat. In den Sitzungen wird ziemlich schnell klar, dass alle Paare beziehungstechnisch eigentlich komplett am Ende sind. Nur, haben sie das vorher nicht gewußt. Aber Dave gibt so schnell nicht auf... -All inclusive- beginnt mit einem wunderbaren Vorspann, unterlegt von David Bowies schmissigem Modern Love. Die Story entwickelt sich nach und nach auf gutem Komödienniveau. Dabei ist -All inclusive- in einigen Einstellungen kreativ genial und einen Moment später wieder im 08/15 Komödienfahrwasser. Die Besetzungsliste lässt keine Wünsche offen. Mein persönlicher Favorit war Carlos Ponce als Yoga Lehrer Salvadore. Bei seiner Yoga-Paar-Gymnastik bleibt wirklich kein Auge trocken. Billingsley schafft es am Ende des Films vom Klamauk in Richtung Nachdenklichkeit zu driften. Das klappt ziemlich gut. Alles in allem ist -All inclusive- ein unterhaltsamer Film für die ganze Familie. Für Vince Vaughn Fans ein Muss. Aber auch Freunde von Jean Reno oder US-Komödien Fans kommen voll und ganz auf ihre Kosten. -All inclusive- erhebt sicher nicht den Anspruch zum Film mit Kultpotential, aber in der Sparte "Unterhaltsamer Kinoabend" braucht sich der Streifen wahrlich nicht zu verstecken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nett, aber verkrampft, 21. September 2011
Komödie um vier befreundete Päarchen, die gemeinsam in einem Luxus-Resort urlauben. Doch vor dem Traumstrand kommt die Paartherapie, also ist die Idylle erstmals dahin. Erst als alle geläutert sind, beginnen die zweiten Flitterwochen. Grossartige Schauspieler, tolle Location, interessante Thematik, aber miserables Drehbuch. Die Handlung kommt erst nicht richtig in Fahrt, vertändelt sich dann, um schliesslich abrupt zu enden. Die Figuren und ihre Motivationen gehen unter in Szenen mit mangelndem Dialogwitz. Minuspunkt ist die alberne Leistung von Jean Reno (war vermutlich nötig, um die Dreherlaubnis für Bora Bora zu erhalten). Ansosten: Jason Bateman glänzt, Peter Serafinovic blitzt auf, der Rest müht sich redlich mit dem Script (oder dagegen, so genau weiss man's nicht). Es ist wie bei vielen Komödien der letzten Jahre, man mag die Darsteller und erträgt den Rest. Vince Vaughn's Ansätze sind lobenswert, die Umsetzung allerdings als gescheitert zu betrachten.
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