eine schöne platte. verwebend die letzten 50 jahre der populärmusikgeschichte zu einem weltrhythmisch geprägten delirium, das sich mitunter innerhalb von vier minuten in schönste höhen zelebriert, auf engstem raum ähnlich verspielt wie portugal.the man, und wenn mans nicht mehr glaubt und braucht, NOCH eine schöne idee.
texte und auftreten transportieren eine hippie-esque haltung mit dem willen zur musikgebundenen transzendenz - "wait for the summer" beginnt mit einem schrei, so klar, dass auch der letzte ignorante wieder vom baum runter ist.
bleibt nur zu hoffen, dass die kernmannschaft aus vier leuten die platte auch live so mitreißend rüberbringt. auf die schönen chöre, auf der platte u.a. beigesteuert von den "suckers", wird man in europa wohl verzichten müssen.
für fans von p.tm, deus, talk talk und die melancholie nie aus den augen verlierenden sonnenscheinpop.
CeYa in Concert!