Townshend war gerade dem Tod von der Schippe gesprungen, in allen möglichen Krisen, Drogenentzug, Who-Ende (Klappe die erste wie sich später herausstellen sollte) und macht die schönste Platte seiner Solokarriere. Endlich konnte er zu seinem Anspruch stehen, Kunst machen zu wollen, entledigte sich aller Deckmäntelchen. Und so ist diese Platte schlichtweg ergreifend persönlich, tröstend, witzig, galgenhumorig, nachdenklich, naiv, leidenschaftlich, perfektionistisch bis ins Detail und doch ausdrucksvoll und warm. In der remasterten Version außerdem perfekt klingend und um drei Bonustracks angereichert. Nett sie zu haben, das macht das damals veröffentlichte Material dann vollständig. Für meinen Geschmack bringen sie nichts wirklich Entscheidendes dazu, sind aber gut anhörbar. Townshend schreibt liner notes, dazu gibt's ein booklet mit Texten, einer Kurzgeschichte und ein paar Photos, die in der ersten Ausgabe nicht dabei waren.
Eine unbedingte Kaufempfehlung.