Mit "Alles über meine Mutter", schuf der spanische Kultregisseur Pedro Almodvar sicherlich eines seiner reifsten und besten Werke...
Die Geschichte um die Krankenschwester Manuela, die durch einen tragischen Unfall ihren 18jährigen Sohn verloren hat und durch die damit verbundene Rückkehr nach Barcelona das Schweigen gegenüber ihrem Ex-Geliebten (welcher mittlerweile eine Frau ist... und zudem HIV-Positiv) brechen will und ihm mitteilen, das er selbst einen leiblichen Sohn hatte, rührt stellenweisse mitunter sehr zu Tränen (aber ohne das diese "falsch" oder "aufgesetzt" wirken!).
Aber natürlich läuft diese Geschichte nicht gradlinig ab... schliesslich sind wir hier in einem Alodovar-Film: Manuelas Rückkehr nach Barcelona bringt mehrere Schicksalhafte Begegnungen und Verknüpfungen mit sich, bevor sie endlich ihrem Ex-Geliebten gegenüberstehen darf.
Diese ganzen Schicksalschläge aber rühren nicht immer nur das Herz, nein, sie bringen einen auch ab und an zum Schmunzeln und lächeln... zu skurill sind einfach manche Situationen, Begegnungen und Personen innerhalt dieser "eigenen, kleinen Welt", des Pedro Almodovar.
Zurecht hat dieser Film anno 1999 und 2000 eine ganze Reihe an Filmpreisen erhalten (u.a. den Oscar als "bester ausländischer Film")... somit sei dieser Film jedem zu empfehlen, der noch ein Herz in seiner Brust sein eignen nennen darf und jegliches (wie auch dümmliches) Scheuklappenverhalten ablehnt.
Eins der modernen Meisterwerke aus Spanien... ganz ohne Frage!