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Alkohol & Autor (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Donald W. Goodwin , Michael Pfister
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

27. März 2000 suhrkamp taschenbuch (Buch 3083)
Von den ersten sechs amerikanischen Autoren, die den Literaturnobelpreis bekamen, waren sicher vier, wahrscheinlich aber fünf Alkoholiker: William Faulkner, Eugene O'Neill, John Steinbeck, Sinclair Lewis und Ernest Hemingway. Dieser Befund ist Ausgangspunkt für eine unterhaltsame biographische Studie des Psychiaters und Literaturliebhabers Donald W. Goodwin: Die berühmtesten Schriftsteller aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden von einer Epidemie heimgesucht, der Trinksucht. Goodwin erzählt von den Wechselbeziehungen zwischen Alkohol und Literatur im Leben von Edgar Allan Poe, F.Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, John Steinbeck, Georges Simenon, William Faulkner, Eugene O'Neill und Malcom Lowry.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 335 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (27. März 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518395831
  • ISBN-13: 978-3518395837
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 505.227 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Dem Alkohol müsste man Tantiemen zahlen", hat der Literaturkritiker Wilfried Schoeller einmal geschrieben. Der amerikanische Psychiater Donald W. Goodwin unternimmt in der vorliegenden Studie den Versuch, dieses Bonmot wissenschaftlich zu untermauern. In acht biografischen Skizzen spürt er den kreativen und zerstörerischen Potenzialen nach, die der Alkohol für den Autor birgt. Er konzentriert sich dabei auf die großen Namen der u.s.-amerikanischen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, weil professionelles Schreiben und exzessives Trinken hier quasi Hand in Hand gingen. Sein Fazit lautet: Schriftsteller neigen stärker zur Trunksucht als andere Berufsgruppen, Künstlerkollegen wie Musiker oder Maler eingeschlossen.

Warum ist das so? Fördert Hochprozentiges die Fantasie? Schärft es die Wahrnehmung oder die Erinnerung? Saugt der schreibende Einzelgänger aus der Flasche den Ersatz für zwischenmenschliche Wärme? Auf der Suche nach Antworten verbindet Goodwin in reizvoller Weise wissenschaftliche Analyse und anekdotische Plaudereien. Bestes Beispiel dafür ist der Fragebogen einer Gesundheitsorganisation, der John Steinbeck posthum vorgelegt und mit Hilfe von dessen Biografen mehr oder weniger ausführlich beantwortet wird.

Steile Thesen sind nicht Goodwins Sache, er zieht es vor zu fragen. Dort, wo er mutmaßt, tut er es ganz bewusst. Den ärztlichen Blick kann er bei seiner "Lasterfahndung" nie ganz verleugnen. Hemingway und seine Kollegen treten uns weniger als Künstler denn als Kranke entgegen. Ohne Häme werden die Genies, darunter fünf Nobelpreisträger (je erfolgreicher desto süchtiger, so könnte es scheinen), auf menschliches Maß zurück gestutzt. Die Frage, inwieweit sich die Erfahrungen mit Sucht, Rausch und Entzug in den literarischen Texten niederschlagen, wird nur am Rande gestreift. Aber das kann der Leser, angeregt und sensibilisiert durch die hier geleistete Vorarbeit, nunmehr selbst herausfinden. --Patrick Fischer


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen weckt die neugier auf die alkoholischen resultate 2. August 2008
flott und kurzweilig geschrieben von einem profi (..der theorie. psychiater, forscher auf dem gebiet des alkoholismus), sehr gute quellenangaben nach jedem abschnitt, was hilfreich ist, da man wirklich neugierig auf mehr lebensgeschichte (und werke) der autoren wird, darunter einige der berühmtesten amerikaner: poe, faulkner, steinbeck, hemingway, scott fitzgerald, o'neill, außerdem simenon und lowry). aber irgendwie ist das als abschreckung oder selbstheilung ungeeignet. falls sich jemand motivieren wollte...
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