den sich Erwachsene gönnen sollten. In merkwürdig naiv-scharfsinnigen Tagebuchtexten beschreibt die 15jährige Vicki eine Mischung aus jugendlichem Weltschmerz, Zukunftsangst, Aufstand gegen die Bevormundung durch Erwachsene, dauernder Flucht vor der Langeweile, der Gruppenehre ihres Freundeskreises und ihrem vermeintlichen Recht, das Ganze täglich im Suff zu ertränken. Lehrer, Sozialarbeiter und Familie sehen der sich anbahnenden Katastrophe hilflos zu, weil sie Konsequenzen checken, Druck ausüben, aber keine Alternativen zeigen können.