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Aljoscha der Idiot
 
 
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Aljoscha der Idiot [Taschenbuch]

Christian Erdmann , Vito von Eichborn
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (8. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833468327
  • ISBN-13: 978-3833468322
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 20,3 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 807.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt ist alles, was der Fall ist, sagte Wittgenstein. Die Welt ist nichts, was der Normalfall ist, davon handelt dieser Roman. Er beschreibt jenen quasi-pathologischen Zustand, den die Wissenschaft unter dem Fachbegriff „Begegnung mit einer Frau“ kennt.

Wer ist diese Frau? Was hat sie mit einem Horrorfilm aus dem Jahre 1942 zu tun? Was weiß sie über Aljoscha? Und warum geschieht nichts, außer daß Aljoscha ihr wieder und wieder begegnet, als wären es geheime Verabredungen? Warum scheint sie alles über den Sinn dieser Begegnungen zu wissen und er nicht? Warum ist sie anders, unvorstellbar anders? Wie fühlt es sich an in der Realität hinter der Realität, wo die Welt gar nicht entzaubert ist? Ist die Wirklichkeit in Wirklichkeit voller verborgener Muster? Wird Irreales real, wenn man es realistisch sieht?

Was haben der alte Matthäus, Gott, Immanuel Kant, Hilfssheriff Iggy Pop, der Herzausreißer Nick Cave, ein Saufaus namens Aristophanes, die unentzifferbare Wahrheit des Schauerlichen, Isis, Orpheus, ein dunkles Geschlecht, Maria Magdalena, Caravaggios Messer, Dantes Begegnung mit Beatrice, die Dritte Sinfonie von Gustav Mahler, die Gedichte von Majakowski, ein Satz von Rilke, der Wäscheberg von André Breton, die Metamorphosen des Ovid und die des Apuleius, Professor Pfropfnapf und seine aufregende Assistentin Marie-France, Rembrandt, Dürer und Poussin, die Zahl 7, der Fels, von dem es hieß, er würde niemals bröckeln, eine Blüte vom Grab der Kameliendame, ein Vers des Dichters Percy Shelley, die Marionette Petruschka, der Scheitel des Rowland S. Howard, Schillers Schreibtisch-Schublade, Vaslav Nijinsky, menetekelnde Gelehrte und merkwürdige Kommilitonen in dieser Geschichte zu suchen?

Ist Liebe die höchste Form der Magie? Warum sieht Leda im Traum, daß Aljoscha sie verläßt? Warum ist Aljoscha ein Idiot? Und was sagt eigentlich Aljoschas Freund Pjotr zu alldem? Fragen, auf die der Roman eine Antwort gibt. Manchmal auch mehrere, manchmal auch gar keine. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Respekt ! 25. November 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Also erst mal vorne weg: großes Kompliment an Herrn Erdmann!

Wer die Deutsche Sprache liebt, wird auch dieses Buch lieben, wer das Außergewöhnliche liebt, erst recht. Und eins ist gewiß, ein Idiot ist der Autor bestimmt nicht.

Die Faszination dieses Buches liegt eindeutig in der Sprache, der Autor versteht es nach allen Regeln der Kunst, diese zu gebrauchen und immer wieder aufs neue auf das Herrlichste einzusetzen, Langeweile kommt garantiert nicht auf.

Die Handlung, durchaus alltäglich? tragisch? oder vielleicht sogar romantisch? Nein, wohl eher nicht, aber außergewöhnlich und faszinierend. Sicherlich kein Buch für Liebhaber der seichten Kost a la Pilcher, für Kenner der großen Namen und Klassiker jedoch ein Muß.

Großartiges Buch, großartiger Wissensstand des Autors, doch leider bislang sein einziges Werk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geistesblitze 15. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
Nach der Lektüre dieses Buches, das ich vor einer Woche bei Euch kaufte, komme ich von Geistesblitzen geradezu illuminiert langsam wieder auf die Erde zurück, genau mit diesem, (anfangs hielt ich die Anpreisung des Herausgebers auf der Rückseite des Buches für ein wenig vermessen) versprochenen Lächeln im Gesicht. Glücklich, ja, denn mit blankpolierten Augen konnte ich wie mit einem Präzisions-Fernglas Einblick in faszinierend inspirierende Gedankenwelten gewinnen, die sich wie schimmernd feiner Galaxienstaub in weiten Kreisen um die Liebe drehen bis sie am Ende, waagrecht wie senkrecht Gewissheit schaffend, auf sie treffen.

Erstaunlich, dass dieser Dichter noch nicht "entdeckt" wurde. Ich kann dieses Buch nur wärmstens für den Gabentisch Feingeistiger empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Schlaf der Vernunft kann Ungeheuer erzeugen. Doch auch bei Wachheit laufen der Vernunft allerhand Ungeheuer über den Weg, diese Erfahrung macht Aljoscha.

Der Philosophiestudent beginnt zu ahnen, dass das Leben nicht nur das scheinbar perfekt aufgeführte Theaterstück vor seinen Augen ist. Er erkennt, dass hinter der Bühne noch ganz andere Gestalten toben, ganz andere Mächte wirken, die seine Sinne allenfalls schemenhaft abbilden können.

Voller Furcht und Faszination betritt er die verborgenen Gebäude seines Hauptes und er bekommt einen Eindruck von den Welten, die sich neben uns drehen, während wir unter dem Eindruck völliger Kontrolle unseren wichtigen Geschäften nachgehen. Doch noch hat die Wissenschaft nicht alle Mythen gebändigt, noch spuken sie unerkannt in unserer Welt umher und sorgen in aufgeräumten Gemütern für Verwirrung.

So ist auch Aljoscha von der Deutung des Erahnten noch weit entfernt. Was ihm bleibt, ist die Feststellung, dass die Welt doch eigentlich recht weltfremd sei: Die Normalität zerfließt unter dem Blick des Betrachters, das Selbstverständliche geht munter seinen Launen nach und schert sich nicht um menschliches Gesetz.

Unermüdlich und unerschrocken stellt sich Aljoscha jeder neuen Frage und jedem neuen Eindruck, der seine gewohnte Welt zum Wanken bringt und ihr jede Konstante raubt. Und ein ums andere Mal lässt er sich nicht entmutigen dadurch, dass jede Antwort eine völlig neue Welt von Fragen eröffnet. Und die Welt hinter den noch nicht gestellten Fragen und den noch weniger gegebene Antworten? - Ein fürwahr unheimliches Reich.

Ein Reich, aus dem die Götter fröhlich winkend grüßen, in dem Tarotkarten zu Konferenzen laden und der Teufel sich von seiner besten Seite zeigt. Und ein Reich in dem sich eine Frau in sein Leben schleicht, einer Geschichte entspringend, die eigentlich gar nichts mit seinem Leben zutun hat.

Als wäre das noch nicht genug, scheint auch sein Innenleben in einer gewissen Korrespondenz mit diesem Reich zu stehen - und das völlig ohne sein Zutun. Ist er es wirklich selber, der die Hebel in seinem Schädel bedient? Oder ist er nur ein treuer Diener?
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Veröffentlicht am 15. Februar 2008 von Zadig
Reine Poesie
Ich finde das Buch (für heutige Zeiten im Besonderen) aussergewöhnlich, vor allen Dingen wegen Christian Erdmanns meisterlich-kunstvollem Umgang mit der Sprache, der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2007 von John Ford
Was für ein exzellenter Gebrauch der deutschen Sprache!!!
Danke an Christian Erdmann für dieses wunderbare Buch. Als Kämpferin für die deutsche Sprache habe ich es mit Begeisterung gelesen. Bitte mehr davon.
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Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von Krimimaus
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Veröffentlicht am 23. August 2006 von Leserin
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