- Plattform: Windows 98 / Me / 2000 / XP
- Medium: Audio CD
Produktinformation
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Es gibt mehrere Monumente, für die eine 3D-Rekonstruktion erstellt wurde.
Alle diese Monumente kann man besichtigen, Geschichten darüber anhören usv. Sehen kann man sie von oben, von außen, seitlich, von innen... also wie es einem beliebt ist. Dann gibt es dort auch solche Rotier-Rekonstruktionen, wo man die Veränderungen Jahrhundert zu Jahrhundert anschauen kann!
Da gibt es sogar eine nette 3d-Animation, wo man sieht wie in der Antike (noch vor Entstehung von Rom) die Häuser gebaut wurden und man kann auch ein Dorf 3d-Besichtigen!
Außerdem gibt es da 360°-Fotos von aktuellem Zustand dieser Monumente (diese Fotos sind leider nicht sehr scharf), aber man kann das anschauen und dann wenn man mit rechter Maustaste klickt, erscheint langsam die Rekonstruktion oben drauf. Also mit jedem Klick wird die Rekonstruktion weniger durchsichtig und mit dem letzten Klick sieht man nur noch die Rekonstruktion. Das geht auch in die andere Richtung! Also man kann alles genau anschauen und vergleichen, was da war und was da heute ist... Leider ist da nicht viel übrig geblieben
Die Musik ist auch sehr sehr passend. (Die Melodien sind sehr grandiös und sehr passend).
Dann gibt es eine interaktive Karte von Rom, wo man alles anklicken kann. Man kann es vergrößern, rotieren usv. Man kann fast jedes Gebäude anklicken und ausführliche Informationen darüber bekommen.
Die Karte gibt es zu verschiedenen Jahrhunderten, also von Gründung von Rom bis jetzt.
Kann nur eins sagen W-O-W
In dieser ersten menschlichen Gemeinschaft gab es einige, die mit dem Bau von Strohhütten begannen, andere, die in den Hügeln Höhlen ausgruben und wieder andere, die in Nachahmung der Schwalben und ihrer Nester anfingen, Unterkünfte aus Schlamm und Stöcken zu errichten, in denen sie Schutz fanden.
Man kann aber auch gezielt alphabetisch nach Sehenswürdigkeiten suchen, von A wie Agrippa-Thermen über K wie Kolosseum bis zu W wie Weihebezirke - oder in einzelne Stadtviertel gehen, über die man schon immer etwas mehr wissen wollte.
Im 1. Jahrhundert nach Christus ließ Kaiser Caligula auf dem Ager Vaticanus einen neuen Circus erbauen. Der christlichen Überlieferung zu Folge erlitt der heilige Petrus in diesem Circus sein Martyrium und wurde in der benachbarten Nekropole begraben. Man geht davon aus, dass der Apostel ein Opfer der Verfolgung wurde, die Nero nach dem Brand in Rom 64 nach Christus anordnete.
Informationen über den Vatikan und über die Geschichte der Stadt Rom bekommt man natürlich auch aus anderen Quellen, aus Büchern, dafür braucht man eigentlich keine CD-Rom. Aber Bücher können nicht diese Bilder liefern, 360-Grad-Panorama-Fahrten, Innenansichten bis in kleinste Details. Im Visuellen liegt der besondere Reiz dieses Multimedia-Programmes. Rom im Zeitraffer: Mühelos lassen sich mit einem Tastendruck die Jahrhunderte überwinden. Es dauert nur einen kurzen Augenblick vom Circus des Caligula, der noch von Grün umgeben ist, zur Basilika Sankt Peter, dem Petersdom, wie wir ihn heute kennen, der später an derselben Stelle errichtet wurde.
Bei der virtuellen Tour durch das historische Rom handelt es sich um eine italienische Produktion, die ins Deutsche übersetzt wurde. Sie stützt sich auf Stiche und Skizzen aus dem 19. Jahrhundert und auf das berühmte Modell der Stadt Rom von 1937. Für das Programm wurden die antiken Bauwerke noch einmal neu erschaffen, dreidimensional.
So kann man auch die lichtdurchfluteten Caracalla-Thermen erkunden, die 216 nach Christus eingeweiht wurden, kann über die Badenden hinweg gleiten, an den Säulen und Statuen vorbei, die in Wandnischen stehen. Und dazu Seneca schwärmen hören:
Man würde sich arm und schmutzig vorkommen, wenn die Wände keine prächtigen Gewölbe trügen, ... die Decke sich nicht hinter Glas versteckte und wenn das Wasser nicht aus silbernen Wasserspendern strömte.
Die Bedienung des Programms über Maus und Tastatur, ist, wegen der vielen Ebenen, die sich eröffnen, zuerst nicht ganz einfach, aber doch handhabbar. Das Ganze strahlt - trotz der virtuellen Möglichkeiten - eine gewisse Nüchternheit aus, Zielpublikum ist der Bildungsbürger, der sich an Kunstwerken und Stadtgeschichte erfreuen kann und seine nächste Romreise schon mal am Bildschirm vorbereiten möchte. Das Programm ist auch für Schulen geeignet, allerdings weniger etwas für kindliche Entdecker - auf Gimmiks, die sich angeboten hätten, wie z.B. Löwengebrüll in der Arena, wurde vollständig verzichtet.
Die erklärenden Texte, die sich zum Teil auch ausdrucken lassen, sind verständlich und informativ, aber anspruchsvoll, auch wenn Fremdwörter in der Regel über weiterführende Links erklärt werden. Die Fülle an Material ist gut gegliedert und ansprechend aufbereitet, nur eines ist etwas umständlich, bei der CD-Rom-Version des Alten Romes: Der Reisende wird zum Discjockey, muss manchmal sogar für alle Ansichten eines Gebäudes die CDs wechseln - "Bitte legen Sie die CD Nr 3 ein" - um dann zum weiter spazieren wieder die Ursprungs-CD einzulegen.
Wer einen DVD-Player im Computer hat, braucht sich nicht so zu mühen: Das Antike Rom in all seiner Pracht passt auf eine einzige silberne Scheibe.
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