Zum Inhalt:
Der zweite Weltkrieg tobt im Mittelmeer. Im Februar 1942 soll der Schotte Sam McIndoe auf Sizilien für den britischen Geheimdienst ein Unternehmen leiten, dass den entscheidenden Schlag gegen die Deutschen bringen soll. Mit seinen achtundzwanzig Jahren hat Sam McIndoe bereits einen legendären Ruf. Er gilt in Italien als der Meistersaboteur gegen die Deutschen. Mehr als ein Dutzend perfekt ausgeführte Sabotageakte haben ihn für die Gestapo zum Feind Nummer Eins werden lassen und auf denjenigen, der tot oder lebendig abliefert, warten hohe Dekorationen. Sam McIndoe weiß, dass die Nazis Jagd auf ihn machen, doch er weiß auch, dass kaum einer seiner Kameraden über ausreichende strategische Detailkenntnisse verfügt und darüber hinaus keiner Italien so gut kennt wie er. So lässt er sich ein auf diese Geheimmission, die, wenn sie gelingt, den zweiten Weltkrieg entscheiden kann. Zwei Kollegen aus einer Spezialeinheit des amerikanischen Nachrichtendienstes werden Sam McIndoe zur Seite gestellt, die schöne Stella di Mauro und der draufgängerische Nicky Ravallo. Doch noch bevor ihr Einsatz richtig losgeht, wird ihre Aktion den Deutschen verraten und ihre Mission wird zum dramatischen Kampf um ihr eigenen nacktes Leben.
Mein Fazit:
Ich habe die Inhaltsbeschreibung (sie kommt leider etwas lasch daher) direkt aus dem Buch übernommen, kann aber, ohne dass ich zu viel vom Inhalt (tolle Geschichte, spannend geschrieben) und Ausgang (der hat es in sich) dieses Romanes verrate, nur jeden empfehlen diesen Thriller (wirklich absolut spannend und das bis zum Schluss) zu lesen. Dieser Roman basiert zwar auf einer Kurzgeschichte von Alistair MacLean (was man, wenn man schon mehrere Bücher von Alistair MacLean gelesen hat, ansatzweise auch durchaus erkennen kann), aber geschrieben wurde dieses Buch (wie auch schon andere MacLean- Vorlagen zuvor) von Alastair MacNeill. Aus meiner Sicht versteht er es auch viel besser, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten und nicht (wie Alistair MacLean es leider zu oft in seinen Romanen getan hat) schon nach der Hälfte des Buches abreizen zu lassen. Aus diesem Grund vergebe ich für dieses Buch auch fünf von möglichen fünf Sternen.