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Produktinformation
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So in etwa spielen sich die ersten Abschnitte des neuen Ego-Shooters Aliens vs. Predator 2. Zum Einsatz kommt dabei die aktuelle Version der Lith Tech Engine, und entsprechend hübsch ist die Grafik ausgefallen. Was die Designer jedoch in puncto Leveldesign und Story auf die Beine gestellt haben, ist ein wahres Meisterwerk: Enge, verwinkelte Korridore mit teilweise eingestürzten Wänden und defekten Kontrollkonsolen, Lüftungsschächten und unterirdischen Kanälen, zugleich aber unwirtliche, düstere Außenareale mit tiefen Abgründen und eingestürzten Brücken. Wie man es bei der Alien-Lizenz erwarten kann, ist die Umgebung dabei stets dunkel gehalten. Wenn einzelne Warnleuchten die Gänge in ein bedrohliches, rotes Licht tauchen oder die schwache Taschenlampe des Spielers die einzige Lichtquelle ist, so kommt wahre Gänsehautatmosphäre auf.
Aliens vs. Predator 2 sollte man am besten in einem dunklen Raum mit voll aufgedrehten Lautsprechern spielen. Wenn dann das Radar durch ein leises Piepen einen nahen Gegner meldet oder irgendwo ein Lüftungsgitter zerbrochen wird, so steigt die Spannung ins Unermessliche. Springt schließlich aus einer dunklen Ecke ein Alien hervor oder rufen die Kameraden über Funk hektisch um Hilfe, so bleibt einem beinahe das Herz stehen.
Neben den Marine-Einsätzen bietet Aliens vs. Predator 2 aber noch zwei weitere Kampagnen, deren Gameplay sich deutlich unterscheidet. Als Alien beispielsweise rennen Sie mit hoher Geschwindigkeit an Wänden und Decken entlang und töten ihre Gegner mit Schwanz oder Gebiss -- dafür kann das Alien aber keine Waffen verwenden. Als Predator setzen Sie dagegen reichlich technisches Spielzeug ein, um mit ihren Gegnern fertig zu werden. Natürlich sind die drei Rassen auch im Multiplayermodus spielbar, was für besonders interessante Deathmatches sorgt.
Fazit: Aliens vs. Predator 2 ist einer der besten 3-D-Shooter des Jahres. Die schicke Grafik zusammen mit dem außergewöhnlichen Level- und Spieldesign werden Sie ganz gewiss in ihren Bann ziehen! --Patrick Streppel
Pro:
Entscheidet man sich für den Marine, der in seiner Steuerung naturgemäß sehr ähnlich mit allen anderen Ego-Shootern ist, Schusswaffen verwendet und ansonsten an sehr hergebrachte Fortbewegungsformen gebunden ist?
Betritt man lieber als Alien den Level und verfügt somit zwar nur über Nahkampfoptionen, zählt aber zu den Wiederstandsfähigsten Vertretern dieses Spieles, macht in Sachen Speed sogar Speedy Gonzales noch etwas vor und kann sogar an Wänden und Decken laufen, was allerdings nur Spielern mit einem festen Magen zu empfehlen ist, da infolge der hohen Geschindigkeit die Blickrichtung sich blitzartig ändern kann.
Oder greift man zum leisen Jäger, dem Predator, der neben Nahkampfwaffen, einer durchschnittlichen Panzerung, auch über seine beliebte Schulterkannone verfügt und in brenzligen Situationen einfach den Tarnmodus aktiviert und springen kann, wie ein junger Gott?
Die Demo macht mit allen drei Charakteren einen riesen Spass, wobei allerdings besonders der Alien und der Predator den Jagdinstinkt wecken! Die Grafik ist ansprechend und die Level bewusst düster und grau gehalten, was zum einen der Grafikengine entgegenkommt, aber auch der Stimmung!
Um das grau der Level zu überwinden stehen allen drei Charakteren darüber hinaus verschiedene Sichtmodie zur Verfügung: Während der Marine zwischen normaler Sicht, Zielscheinwerfer und Restlichtverstärker wählen kann, verfügt das Alien über eine "normale" Aliensicht und eine Art eingeschränktem, nachtsichtverstärktem Jagdblick. Die Krönung ist der Predator: Neben normaler Sicht stehen Infrarot, Utlraviolett und ein weiterer Modus zur Verfügung, durch die man ähnlich dem Film schaltet.
Die Detailverliebtheit der Programmierer zeigt sich besonders an den fantastischen Animationen der Charaktere. Aktiviert der Predator z.B. die Schulterkanone, sehen die umstehenden Spieler diesen zunächst an seiner Unteramrkonsole tippen, gefolgt von einem roten aufleuchten der Augen, wenn die Zielerfassung anspringt und dem heraufklappen der Waffe auf der Schulter. Hut ab, sieht klasse aus!
Die Multiplayer-Demo weist bereits jetzt eine Stabilität auf, von der sich einige veröffentlichte Spiele ruhig eine Scheibe abschneiden können (Gruß an die Lord Strongholds, die ja jetzt endlich einen Patch erhalten haben). Für eine Demo mustergültig und vergleichbar mit der hohen Zuverlässigkeit der Return to Castle Wolfenstein Demo.
Gelingt es dem Solospielermodus die Athmosphäre der jeweiligen Situation und Rolle, in der man gerade unterwegs ist, nachempfindbar zu machen, steht hier ein Top-Spiel in den Startlöchern!
Brilliant die Atmospaehre getroffen. Ein Muss fuer Fans der Filme und fuer alle die auf Halbwahnsinn stehen!
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