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Alien vs. Predator liefert jugendfreie Unterhaltung und ist ein grundlegend akzeptabler Science-Fiction Actionthriller mit ein paar bemerkenswerten Höhepunkten - selbst wenn die Gelegenheit verschenkt wird, zwei populäre, nicht für Jugendliche frei gegebene Filme auf intelligente Art und Weise miteinander zu verbinden. Leidenschaftliche Fans fragen sich sicher: 'Ist das alles?' nach einem Jahrzehnt voller wilder Ankündigungen und hoher Erwartungen, aber man wird durch eine einigermaßen logische Verbindung des Vermächtnisses von
Alien und der noch immer andauernden Vermarktung von
Predator entschädigt (die am Schluss von
Predator 2 auf die
Alien vs Predator-Rivalität hinwies): viele raffiniert klaustrophobische Filmsets, gespannte Atmosphäre, beeindruckende Spezialeffekte und ein spannender
Alien vs Predator-Schlusskampf, der sich gewaschen hat. Der Film hätte besseres zu bieten gehabt, aber wer
Mortal Kombat oder
Resident Evil gesehen hat, sollte nicht überrascht sein, dass Autor/Regisseur Paul W. S. Anderson über keine sonderlich hohe Einbildungskraft verfügt. Jedoch funktioniert Andersons Arbeit gelegentlich ganz gut als eine flotte, neunzigminütige Fingerübung in Sachen grundlegende Spannungsmomente bis hin zu seiner schamlosen Einleitung für eine weitere Fortsetzung.
--Jeff Shannon
Movieman.de
Paul W. Anderson (Resident Evil) macht, was er am besten kann: Er läßt es krachen! Mit der Geschichte wird kurzer Prozess gemacht und man folgt gnadenlos der Actionaorta bis dem Zuschauer das Blut ausgeht. Die verlängerte (die Einleutungssequenz ist um knapp 1.30 Minuten verläng-ändert worden) ist die bessere Wahl. Den Film hier als hirnloses Actionmonster abzutakeln, kann hier aber dennoch nicht gelten. Denn 98, bzw. 96 Minuten lang findet man ein Sammelsurium von Querverweisen aus den Alien-/ und Predatorstreifen. Schon das "Bishop", der Android aus Alien dem Chef der Firma Weyland (Lance Henriksen) nachempfunden wurde, ist ein solcher Seitenhieb. Weyland, hat ja (Jahrhunderte) später wie die Fans wissen, in Alien die Nostromo gebaut, in Aliens die Kolonie und in Teil 3 den Knast besessen. Das macht es für den Fan so wunderbar, diesen Film anzuschauen. Allen Actionfans ist dieser Film ebenfalls ebenfalls zugänglich, aber auf eine wesentlich, für einfache Gemüter, verständlichere Herangehensweise. Knall Sie Ab Johnniieee!!! Fazit: Gelungene Verquickung zweier SciFi-Gottheiten
Moviemans Kommentar zur DVD: Technischer Overkill mit Bonusschrankwand. Besser gehts nicht. Jetzt auch in der lang erwarteten Langfassung
Bild: Dieser Film ist ein optisches Großereignis. Ein perfekt ausgepegelter Kontrastumfang zeigt bei 00.04.58 (Kinofassung) auch im Innern einer Höhle kleine Steine sogar noch mit Schatten! Die Farben strahlen auch da, wo es verlangt wird und zeigt sonst eine sehr natürliche Ausprägung. Aber auch die Bildschärfe bringt eine phänomenale Detailschärfe und Konturen auf den Bildschirm, die schon an einen Prägeeffekt erinnert (00.03.45-Kinofassung). Ganz selten tritt ein leichtes Grieseln auf (00.09.23, 00.47.35 Kinofassung). Eine der besten Optiken, die es jemals auf DVD gab. Es sei aber bemerkt, das in das Bildformat einen Hauch hineingefahren wurde, was man an den angeschnitten Einblendungen sieht (00.07.50 Kinofassung). Die erweiterten Szenen lassen sich optisch nicht von der Kinofassung unterscheiden.
Ton: Leider lassen sich die Tonspuren nur via Hauptmenü umschalten. Eine komfortable Lösung über die Audiotaste an jeder DVD-Playerfernbedienung ist unverständlicherweise nicht möglich. Alle drei Tonspuren agieren auf sehr hohem Klangniveau. Die Ausrichtung ist deutlich actionlastig und beweist dies mit einem kraftvollen Bass und Dutzenden Surroundeffekten, die gern und oft auch in Stereo hinten und von vorn nach hinten ablaufen. Aber auch feine Details, wie nach einer Explosion aufspritzender Sand wird akustisch glaubwürdig nachvollzogen (00.25.40). Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich und sauber in der korrekten Position zur Kamera ortbar. Die DTS-Tonspur kann sich vor allem in der etwas volumenreicheren Stimmwiedergabe (Einsatzbesprechungen) einen leichten Vorsprung erspielen und kann nur sehr geringfügig mehr Raum erzeugen. Letzteres reicht jedoch nicht für einen ganzen Punkt Mehrbewertung.
Extras: Der erste Audiokommentar mit Regie und den beiden Hauptdarstellern Lance Henriksen und Sanaa Lathan ist eher unterhaltsamer Natur, während der zweite Kommentar von den Effekt-Co-Creators Alec Gillis, Tom Woodruff und dem Visual Effects Supervisor John Bruno gesprochen wird. Hier gibt es jede Menge Fakten und wissen rund um diesen vor Effects strotzenden Film. Optionale Untertitel machen dieses Wissen auch dem Englisch-Unkundigen zugänglich. Dazu gibt es auf einer separaten DVD9 fast 2 Stunden Making of, Featurettes, die in die Bereiche Pre-production, Production und Post-Production gegliedert sind. als wenn die verlängerte Fassung nicht reichen würde, gibt es weitere 9 Minuten ungezeigter Szenen. --movieman.de