Ein Klassiker, der irgendwie immer noch keinen Rost angesetzt hat :-). Eine Buchreihe zu diesem Thema kommt mir da gerade recht. Im AvP-Film saß ich mit gemischten Gefühlen, was allerdings mehr an der merkwürdigen Schnitttechnik lag, als am Film selbst, trotzallem habe ich mich gut amüsiert. Der erste Roman aus der Alien vs. Predator Reihe ist meiner Ansicht nach ein wirklich gelungener Auftakt. Zwar deckt sich die Story von der Systematik her mit dem Film (eine Frau wird zum Verbündeten der Predators), doch das Motiv ist in "BEUTE" sehr spannend interpretiert. Mir gefällt die Hauptfigur der "Machiko" sehr gut, vor allem weil sich ihre Entwicklung im Laufe des Romans von der toughen distanzierten Konzernchefin zu einer ernstzunehmenden Kämpferin, die für das Überleben ihrer Schäfchen eintritt, sehr anschaulich vollzieht. Ganz im Stile einer Helen Ripley. Der rote Faden, der gegen Ende gelegt wurde und wohl in Band zwei dann weiter gesponnen werden soll, verspricht einiges an Spannung und vor allem einen Handlungsstrang, den man so bislang noch nicht aus den Filmen kannte. Ich bin auf jeden Fall sehr angetan von diesem Buch, was nicht zuletzt an der Tatsache liegt, dass das Autoren Gespann Perry und Perry einfach die Garanten für gute SF sind. Wer Aliens und Predators mag, kann hier auf jeden Fall ohne Bedenken zugreifen.