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Alienation

Slut Audio CD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Slut

Fotos

Abbildung von Slut

Biografie

„StillNo1“

Dass die Wege von Slut unorthodox sind, ist bekannt. Nun ist klar, dass ihr Ausflug ins Theaterfach nicht nur ein Ende, sondern auch ein Anfang war.

Nach einer Version von Brechts „Dreigroschenoper“, die den internationalen Feuilleton erheblich beeindruckt zeigte, und vier Jahre nach „All We Need Is Silence“ meldet sich das ... Lesen Sie mehr im Slut-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (16. August 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cargo Records (Cargo Records)
  • ASIN: B00DGGGHHA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.283 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Anybody Have A Roadmap?
2. Next Big Thing
3. Broke My Backbone
4. All Show
5. Alienation
6. Silk Road Blues
7. Remote Controlled
8. Deadlock
9. Idiot Dancers
10. Nervous Kind
11. Never Say Nothing
12. Holy End

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Chris Neuburger sagte einmal, über Musik zu reden sei ähnlich erfolgversprechend wie der Versuch, zu Architektur zu tanzen. Man könnte ergänzen: Über Alienation zu reden, gleicht dem Ansinnen, Zeitgeist mit dem Strohhalm zu trinken. Das neue Album von Slut kommt mit Opus-Magnum-Aura daher. Viele Autoren haben das Buch, bei manchen Regisseuren gibt es den Film. Slut haben noch nie in der zwanzigjährigen Bandgeschichte Mist produziert. Im Gegenteil arbeiten sie mit einer souveränen Professionalität, die sie zu einem beinahe singulären Phänomen im deutschen-aber-englisch-singenden Alternative Rock machen. Aber mit Alienation ist es Slut gelungen, noch einmal über sich hinauszuwachsen. Sowohl musikalisch als auch textlich legt das Album einen Finger auf den Nerv der Zeit.
"Erfinde dich selbst und sei dann du selbst" lautet der ebenso paradoxe wie perfide Imperativ des 21. Jahrhunderts. Die Auswirkungen gleichen einer geistigen Querschnittslähmung. Statt die eigene Freiheit kreativ und verantwortungsbewusst zu nutzen, werden "most of us turn petit bourgeois", wie Slut es im titelgebenden Song "Alienation" formulieren, und, in offener Kritik an ihrer autoversessenen Heimat Ingolstadt: "As long as the cars stay running they stay amused". "Alienation", also Entfremdung, entsteht dabei auf zwei Arten. Entweder, indem man krampfhaft am Bekannten festhält, während sich die Außenwelt in Bewegung befindet. Oder indem man beim Versuch, durch notorische Selbsterfindung up to date zu bleiben, den Boden unter den Füßen verliert. Wie also soll es gelingen, sich in einer Zeit, die ständigen Aufbruch verlangt, selbst treu zu bleiben? Slut geben die Antwort schon durch ihre Werkgeschichte. Die Quadratur des Authentizitäts-Kreises glückt ihnen, indem sie Erprobtes und Gekonntes immer wieder als Ausgangspunkt für Grenzüberschreitungen nutzen. Neben und zwischen den Platten interpretieren sie die Dreigroschenoper neu oder gehen mit mir und meinem Roman "Corpus Delicti" auf Schallnovellentour. Das ist die Botschaft von Alienation: Entscheide dich nicht zwischen Bleiben und Aufbruch und schon gar nicht zwischen Versteck oder Flucht. Verlier dich nicht im Entweder-Oder, sondern lerne, die Quelle deiner Kraft im Sowohlals- auch zu entdecken. "Go on and drive", heißt es in "Anybody have a roadmap", und "Keep your eyes fixed on anything you seem to know". Oder: "It's that love and hate relation that keeps us hanging on" ("Alienation").
Musikalisch drückt sich diese Haltung in einem souveränen Parcours durch die Stilrichtungen aus. In der Kunsttheorie bedeutet "Alienation" Verfremdung, also eine erneuernde Anverwandlung, die Vertrautes in neuem Licht erscheinen lässt und auf diese Weise kritische Distanz ermöglicht. Genau das tut das Album, ohne dabei ins Zitathafte zu geraten. Die Handschrift der Band ist unverkennbar und hat über die Jahre eine musikalische Persönlichkeit herausgebildet, die es sich erlauben kann, den eigenen Horizont in jede Richtung zu erweitern. So erklimmen Slut mit Alienation die nächste Stufe der Polyvalenz. Die Lieder brechen mit dem klassischen Song-Schema, wechseln die Richtung, überraschen mit immer neuen Einfällen und bewahren trotzdem ihren Ohrwurmcharakter. Den verbindenden Grundansatz könnte man als "zurückhaltende Opulenz" beschreiben. Slut fährt auf, was Slut hat und kann, aber ohne den Hörer im Orchestralen zu ertränken. Immer bleiben die verwendeten Mittel klar erkennbar, jede Stimme unterscheidbar, jedes Geräusch bei sich selbst, jedes Klang-Panorama sauber geschichtet. Bis hin zur Präzision eines Elektro-Minimalismus' ("Broke My Backbone"), der sich von Loop zu Loop zur mitreißenden Hymne steigert, um beim Sound einer Knochensäge zu enden.
Es gibt viele Arten des Älterwerdens, und die meisten sind scheiße. Die Kräfte schrumpfen, die Neurosen blühen. Jede getroffene Entscheidung ein Massaker an ungenutzten Möglichkeiten. Mit Alienation führen Slut vor, dass echte Reifeprozesse mit einem Anwachsen von Vitalität zu tun haben. Alienation ist ein Buch mit vielen Kapiteln, die alle davon erzählen, wie man auf der Reise durchs 21. Jahrhundert und durch die eigene Biographie bei Kräften, bei Verstand und bei sich selbst bleiben kann. In dieser Musik fühlt man sich zu Hause, ohne den Geruch ungelüfteter Sofakissen ertragen zu müssen.
-- Juli Zeh

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Triumph der Stilisten 16. August 2013
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Damals, in den Wechseljahren zwischen altem und neuem Jahrtausend, war die Provinz das Maß der Dinge. Zumindest hier in Deutschland. The Notwist aus Weilheim, Sharon Stoned aus Detmold und eben Slut aus Ingolstadt erwiesen sich nicht nur als begabte Frickler, sondern zeigten, dass englischsprachige Musik hierzulande nach dem gängigen Ausschlussprinzip nicht entweder platt oder verkopft, sondern sehr wohl auch klug und lässig zugleich sein durfte – „Neon Golden“, „Sample And Hold“ und „Lookbook“ waren und sind Zeugnisse beachtlicher und originärer musikalischer Reife, deutsche Musik, die undeutscher nicht klingen konnte, fernab von Teutonenhabitus, Ballermann und vergeistigter Streberei. Damals war alles gut. Heute ist die Musik nicht unbedingt schlechter, allein die Ansprüche haben sich mit den Hörgewohnheiten gewandelt, Verfügbarkeit sticht Qualität, wer sich Zeit nehmen und Mühe geben will, gilt entweder als sonderbarer Zausel und/oder heißt Dirk von Lowtzow.

Slut haben sich, fünf Jahre nach ihrer letzten Platte „StillNo1“, für ein erweitertes Produzententeam entschieden, viele, die ihre bald zwanzigjährige Karriere begleiteten, sind wieder dabei und so ist „Alienation“ ein ebenso angenehm wiedererkennbares und dennoch sehr heutiges Album geworden, ohne gleich schrecklich zeitgemäß zu klingen. Geblieben sind die wehmütigen, auf Moll gestimmten Melodien, die leicht verzerrten Gitarren, die mit gebremstem Schaum den Hintergrund füllen – sie können immer noch sanft und brachial zugleich musizieren, sind Stilisten, wohl auch Perfektionisten geblieben.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ach Mensch 16. August 2013
Von ROTT TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
... jetzt ist das auch schon wieder 20 Jahre her, dass Slut das Licht der Welt zum ersten Mal erblickt haben. Und irgendwie waren sie ein paar Jahre zu früh dran – dummerweise. Als in UK gegen Mitte des letzten Jahrzehnts der Indie Pop zu neuen populären Höhen Aufschoss und mit Bands wie Bloc Party, Maximo Park und anderen auch massenwirksam wurden, hatten Slut ihr Pulver (positiv gemeint, im Sinne von ihre besten Alben), schon lange „verschossen“. So blieb ihnen eine treue deutsche Fan Basis, wer weiß was aber sonst noch alles möglich gewesen wäre an Massenwirksamkeit außerhalb Deutschlands wenn beispielsweise Alben wie ‚Lookbook‘ nicht 2001 sondern 2004 oder 2005 veröffentlichen wären.

Im Rückblick muss man natürlich festhalten, das die Bayern in ihrer 20-jährigen Karriere nie wirklich danebengelegen haben, obwohl sie sich vielleicht in den letzten Veröffentlichungen ein wenig selber aus den Augen verloren haben. Entsprechend groß dürfte bei den Treuesten der Treuen dann auch die Vorfreude sein, die mit ‚Alienation‘ definitiv nichts enttäuscht werden wird.

Das Album ist sehr gelungen. An manchen Stellen orientieren sich Slut zwar vielleicht zu stark an Radiohead bzw. Atoms for Peace (ALL SHOW, BROKEN MY BACKBONE), aber das ist schon wirklich der einzige negative Punkt, den ich zu berichten weiß. Ansonsten haben wir es mit der bekannten Qualität zu tun. Direkt der erste Song ANYBODY HAVE A ROADMAP unterstreicht das, mit seiner pathetischen Melodie, der klasse Instrumentalisierung, den leichtfüßigen Beats und Chris Neuburgers sanfter Stimme.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf Wiedersehen Gitarre, hallo Elektronik 22. August 2013
Von fictionmaster VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Als Slut 1996 ihr erstes Album veröffentlichten, schwammen sie mit auf der damals populären Indierockwelle. Doch schon mit ihrem dritten Album „Lookbook“ bewiesen die Jungs auf sehr vorzügliche Weise, dass deutlich mehr in ihnen steckt. Zwölf Jahre später legt die Ingolstädter Band ihr mittlerweile siebtes Album nach und hat sich mehr denn je von seinen Anfängen entfernt. Gitarren hören wir auf Alienation überhaupt nicht mehr. Dafür einen dichten Klangkosmos, der direkt aus dem Hause Notwist und Radiohead stammen könnte. Neben jeder Menge Elektronik kommen aber auch Bläser und gar eine Sitar nicht zu kurz. Wer das Vorgängeralbum „Still No. 1“ schon zu verkopft fand, wird mit diesem Nachfolger zwar wenig Freude haben. Alle anderen sollten diese Zukunftsmusik unbedingt ausprobieren.
Eine Mogelpackung ist allerdings die Special-Edition der CD. Da freut man sich auf drei zusätzliche Tracks und eine zwanzigminütige Making-of-Doku, eine Bonus-Disc sucht man jedoch vergebens. Sämtliches Zusatzmaterial kann man sich lediglich herunterladen. Mal abgesehen davon, dass sich bei der im Package erwähnten Internetseite ein Fehler eingeschlichen hat, bleibt die Frage, ob sich das Bonus-Material tatsächlich lohnt. Bei den drei Zusatzstücken handelt es sich um eine Klangkollage („Blades of Glass“), ein Instrumentalstück („Embellishment“) und ein verzichtbares Outtake-Lied („Reasons). Die Doku zeigt zwar Impressionen von den Aufnahmen, Interviews oder Erläuterungen sucht man allerdings vergebens. Von daher: bloß für Die-Hard-Fans ein Muss.
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