Aus der Amazon.de-Redaktion
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, wie der Film in Deutschland in voller Länge heißt, war in dieser Phase, Ende der 70er Jahre, der erste SciFi/Horrorfilm, ein Film, der ein vollkommen neues Schreckensszenario entwarf. So ist es nicht nur das furchteinflößende Monster, das in diesem Film Schrecken verbreitet und die Besatzung eines Raumschiffes im Verlauf des Filmes kräftig dezimiert. Regisseur Ridley Scott lässt in seinem Film zwei Monster auf die Akteure los. Neben dem sichtbaren, fürchterlichen Monster mit seinem Durst nach menschlichem Blut gibt es ein unsichtbares, möglicherweise viel schrecklicheres Monster: Die Enge des Raumschiffes, in dem die Menschen um ihr Leben kämpfen. Es besteht aus Gängen, Lüftungsschächten, verschiedenen Decks, Lade- und Maschinenräumen, umgeben von Tonnen undurchdringbaren Stahls auf einem beschränkten Raum, der kein Entkommen erlaubt. In diesem Raum treffen sie zusammen, das menschliche Element auf der einen Seite und der unsagbare Schrecken, der Monster, der Schatten des Todes auf der anderen. Das sichtbare Monster wächst mit der Angst seiner Opfer; es weidet sich an deren Eingeweiden; es wird zum Verkünder des Untergangs -- und lässt es zwei Stunden lang in der Magengrube des Zuschauers gewaltig rumoren.
Heute, 20 Jahre nach seiner Uraufführung, ist Alien einer der ganz wenigen Science-Fiction-Filme, die sich auch im Horrorgenre als Klassiker etablieren konnten. --Christian Lukas
Amazon.de DVD-Bewertung
Zu sehen sind auch die von Ridley Scott selbst gezeichneten Storyboards, viele Fotografien von den Dreharbeiten sowie Aushangfotos und Kinoplakate, darunter einige sehr interessante Vor-Entwürfe. Weiterhin kann man die Filmmusik von Jerry Goldsmith in voller Länge isoliert genießen, und es gibt eine weitere anwählbare Tonspur mit alternativer Musik und O-Tönen der Produktion. Schließlich sind noch zwei Fernsehspots und zwei Kinotrailer angefügt. Besonders letztere erinnern eindrucksvoll an ein oft vernachlässigtes Detail: Alien ist keine Science-Fiction, sondern ein Horror-Film. Die Sprachversionen in englisch und deutsch sind THX-gemastered in Dolby Digital 5.1.
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Fox hat mit Alien bewiesen, dass man auch aus einem 20 Jahre altem Film noch viel herausholen kann. Und als wenn das gute Bild und der 5.1 Ton (in dem Fall die OV) nicht genug ist, bekommt man noch ein Haufen Extras. Von Produktionsnotizen über Audiokommentar von Ridley Scott bis hin zu 2 Soundtrack-Versionen von Jerry Goldsmith. Beim deutschen 5.1-Ton hat man den Eindruck, dass dort der deutsche Original-Stereoton auf den Center gemischt worden ist, um dann von den Surroundtonspuren der OV verstärkt zu werden. Das Ergebnis klingt nicht so harmonisch, wie die OV und schlägt sich auch in der Bewertung aus. Dennoch ist und bleibt Alien ein Leckerbissen für jeden Fan und jeden, der es werden will. Ein Muss in jeder Sammlung.
Bild: Fox hat bei der Produktion scheinbar auf den DNS-Filter verzichtet. Das Ergebnis ist die gute Schärfe aber auch das starke Rauschen (00.11.15 Bordwand). Weiter wird man vom gute Kontraste in den dunklen Gängen des Raumschiffs (so viel vom eigentlichem Alien hat man noch nie gesehen (01.12.34) und normalen Farben verwöhnt. Jedoch kann der Schwenk bei 00.54.40 ein Ruckeln nicht von der Hand weisen, dennoch sind an der Bordwand Details noch sehr gut zu erkennen.
Ton: Alien lebt von der perfekt düsteren Soundatmosphäre - immer präsent, aber nicht aufdringlich. Die Kulisse in Verbindung mit dem Soundtrack von Jerry Goldsmith führt leider nur in der englischen Version zu einer Gänsehaut. So fallen in der englischen Fassung bei 01.03.10 einzelne Wassertropfen von der Decke, in der deutschen hat man den Eindruck unterhalb eines Wasserfalls zu stehen. Die deutschen Surroundkanäle sind einfach zu stark abgemischt. Zwar sind einige Effekte gut zu orten (00.07.50 [Schalter]), jedoch kommt es häufiger vor, dass Effekte nicht mehr die Natürlichkeit besitzen, wie in der OV (metallisches Klacken fallender Gasbehälter (TC 01.27.06)). Die Dialoge sind in der OV einen Tick zu leise, während in der deutschen der Centerkanal zu stark dominiert und dem Klangfeld entgegenspielt. --movieman.de