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Alien

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Juli 2005)
  • Erscheinungsdatum: 29. Januar 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (Universal Music)
  • ASIN: B000AAVG6C
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.895 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. !Imperial
2. Skeksis
3. Shitstorm
4. Love?
5. Shine
6. The ride
7. Possesions
8. Two weeks
9. Thalamus
10. Zen
11. Keine Titelinformation

Produktbeschreibungen

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Mit dem vierten Strapping-Album setzt Mastermind Devin Townsend die auf SYL begonnene Strategie fort, seine Solo- und Band-Veröffentlichungen stilistisch immer stärker ineinander übergehen zu lassen.

Früher konnte man Strapping Young Lad und die Devin Townsend Band völlig problemlos unterscheiden: Während Strapping für ultraheftiges Industrial-Metal-Geballer jenseits aller Geschwindigkeits- und Brutalitätsgrenzen standen, experimentierte Devin solo mit epischen Elementen, sphärischen Traumreisen und progressiven Arrangements. Auf Alien vereint er nun diese beiden Eckpfeiler seiner fragilen Persönlichkeit zu einem rundum stimmigen und durchweg überzeugenden Ganzen. Es wird immer noch aufs Gaspedal gedrückt, dass jede Thrash- und Speed-Metal-Band vor Neid erblassen dürfte, zwischendurch lässt man es aber auch immer mal wieder bombastisch, melodisch und stellenweise sogar ein wenig verträumt angehen. Mit dieser technisch wie kompositorisch exzellenten Scheibe dürfte Devin die Liebhaber seiner Highspeed-Donnerschläge genauso zufrieden stellen wie die Anhänger seiner majestätisch-erhabenen Klanggebäude. -- Michael Rensen


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Esch am 24. Oktober 2005
Format: Audio CD
War man schon bei den ersten drei Alben dieses Quartetts aus Kanada unter Leitung von Mastermind Devin Townsend einiges an Klanggewitter und wahnsinnigen Geschwindigkeits- und Brutalitätsaustartungen gewöhnt, melden sie sich auf diesem Album mit einer Intensität, die kaum noch getoppt werden kann. Bereits im ersten Song herrscht sprichwörtlich Krieg. Neben dem druckvollen und faszinierend variablen Drums von Gene Hoglan (einer der Meister sines Fachs), den streckenweise abgrundtief runtergestimmten Gitarren (Meshuggah-like) von Devin und Jed Simon sowie dem dröhneden Bass von Byron Strout findet man hier eine Flut von Klangsamples, Xylophonen, Kinderchören und allen erdenklich Geräuschen, die sich perfekt in die Musik integrieren. Ebenfalls beim Leadgesang geht Devin Townsend bis an die Grenzen des menschlich Machbaren.
Wer allerdings glaubt, hier herrscht nur das absolute Chaos hat sich gewaltig geirrt. Denn in vielen Passagen besitzen die Songs eine Atmosphäre und Melodik, wie man sie sonst von Townsend-Soloscheiben und Projekten wie Ocean Machine kannte.
Deswegen, beide Daumen hoch. Diese Platte sollte in keiner gut sortierten härteren CD-Sammling fehlen. 42 Minuten, an der man sehr lange seine Freude hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Infernal am 3. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Vorab gesagt muss ich einfach als Fan von Devin Townsend betiteln, wie unglaublich die musikalische Entwicklung in der Geschichte von SYL ist. Doch als ich dieses Album 'Alien' zum ersten Mal hörte, war ich wie paralaysiert und in eine vollkommen andere Dimension geworfen. Es hat mich absolut umgehauen. Es war etwas, das ich vorher noch nie gehört habe. Für mich war sofort klar, dass Alien niemals wieder von einem anderen Album geschlagen werden konnte. Ich höre es nun schon seit 5 Jahren konstant und es wird mir einfach niemals langweilig, ich liebe jede einzelne Sekunde. Warum dies so ist erkläre ich euch, indem ich jeden einzelnen Song einzeln beschreibe.

1.IMPERIAL
Das Intro zum wohl kolossalsten Ritt durch die gesamte Spannweite an musikalischen Wahnsinns.
Es ist massiv, eine Welle der akustischen Vernichtung wird angekündigt.

2.SKEKSIS
Nach dem melodiösen Intro, das Imperial heißt, beginnt Skeksis mit einem erbarmungslosen, exotischem Rhythmus. Die Drums fegen einfach alles weg und man ist gezwungen weiter zu hören. Nach einer Weile mischen sich die Gitarren ins Spiel und addieren sich perfekt zu den bombastischen Drum-Gewitter. Die Riffs werden immer wilder und unberechenbarer, sowie exzessiver, was einem schon fast das Genick bricht. Der Song bauscht sich immer weiter auf und wirkt um Sekunde für Sekunde immer gewaltiger. Devins Gesang ist bei Weitem der extremste, den er je abgesungen hat. Er schreit sich jedes einzelne Atom aus seinem Körper. Es wirkt als ob Skeksis weit oben im Himmel gespielt würde und über den ganzen Planeten hallt.

3.SHITSTORM
Der Titel sagt bereits alles. Es ist ein wahrer Untergangssturm, der alles ohne Gnade mit sich vernichtet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Mayer am 6. Dezember 2007
Format: Audio CD
Ja er ist schon ein Workaholic der dürre Kanadier mit der genialen ich bin Metal, habe aber Haarschwund-Frisur.Im Halbjahrestakt schmeiß er mit irgendeinem seiner Projekte Alben en masse auf den Markt und seine Feder sieht noch lange kein Ende.

Nun zum 2005er Higlight Alien. Der Titel beschreibt es schon die Musik ist streckenweise über und außerirdisch genau so wie seine Stimme. Anders als bei den anderen Alben und Bands war nun der Rest der Band Drummonster Gene Hoglan, der ruhige Byron Stroud Ferengi und der "ich schwitze bei keinem Riff" Gitarrist Jed Simons maßgeblich am Songwriting beteiligt. Es klingt dennoch nach Devin's innerlicher Zerrissenheit haut musikalisch aber noch einiges mehr raus als die Vorgänger und schielt streckenweise auch auf den zum Glück eh sehr rockig gewordenen Mainstream was aber kein Problem darstellt. Denn wer soviel Arbeit in seinen Traum als Musiker investiert möchte wenigstens auch davon leben können.
Mit zwei ultrabrachialen Neckbreakern namens Imperial und Skeksis lassen SYL das Kinnd es Zuhörers das erste mal auf den Boden klatschen und ihn verstört zurück um sofort mit dem sehr persönlichen Shitstorm noch oben einen drauf zu setzen. Dieser sogar für mich recht wirr erscheinende Song kommt aus Devin's tiefster Ecke der Seele und wurde angeblich in einem Zustand geschrieben in derm Devy zwichenzeitlich mal seine Medikation (bipolare Störung) abgesetzt hat. Man bemerkt es. Dennoch merkt man wie viel von ihm in dem SOng steckt und wie er sich seine Ängste und Wut vond er Seele schrei(b)t. Persönlich wird es nunmal bei Textstellen wie "I can't even f***ing p*ss".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Rauf am 18. August 2005
Format: Audio CD
Devin Townsend ist verrückt! Das wollte ich nur einmal klarstellen, bevor ich eine Kritik zu diesem grandiosen und vollkommen durchgeknallten Extremwerk verfasse. Was der wahnsinnige Kanadier hier an Stilbrüchen und Ideen pro Song verbrät, schaffen andere Bands nicht einmal auf einem kompletten Album. Und dann noch das wahnsinnige Geballer von Gene „The Machine" Hoglan, dass mich jedes mal aufs neue von den Socken haut.
Hier treffen sphärische Klangteppiche auf übelstes Industrial/Thrash Gebolze, gespickt mit Xylophonsamples ("Skeksis") und plötzlich einsetzenden Chören ("Possessions"). Der helle Wahnsinn. Dazu noch Devins unglaublich variable Stimme, mit welcher der sympathische Fronter zwischen sanftem Säuseln und cholerischem Gebrüll schwankt. Von der ersten bis zur letzten Minute ist man gespannt, was einen als nächstes erwartet, mit welcher wahnwitzigen Idee oder schrägem Break man den geneigten Hörer diesmal umwerfen will. Und dann kommt nach ungefähr 31 Minuten mit "Two Weeks" ein unglaublich chilliger, sphärischer Track, quasi das Auge des Hurrikans! Damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet! Und während man sich langsam entspannt, geht der Song gemächlich und fast unbemerkt in "Landscape" über, in dessen Verlauf das Tempo bis zum Abschlusstrack "Zen" wieder auf das alte Niveau angezogen wird. Mit "Infodump" gibt es schließlich eine über 11-minütige Noise-Klangwand. Eine Lärm-Kakophonie, die selbst ich mir noch nie zu Ende anhören konnte.
Fazit: Du suchst nach immer neuen Extrem Metalbands, die Grenzen ausloten oder glaubst, du hättest schon das härteste Album der Welt gehört? Dann bist du bei Alien genau richtig!
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