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Produktinformation
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Nun sind sie Bürger der Vereinigten Staaten. Aber nicht alle ihre Mitbürger haben sie mit offenen Armen aufgenommen. Einige Menschen, wie der Polizist Matt Sykes (James Caan), würden die Newcomer am liebsten wieder ins Weltall zurückschießen. Ist Sykes zunächst nur von Vorurteilen eingenommen, entwickelt er einen unsäglichen Hass auf die Fremden, als sein Partner während einer Schießerei von einem Newcomer ermordet wird.
Ausgerechnet Sykes wird nun nach der Beerdigung seines Freundes der Newcomer Sam Francisco (Mandy Patinkin) zugeteilt, der erste Außerirdische, der von der Polizei Los Angeles' in den Stand eines Detectives befördert worden ist. Ist Sam zunächst Sykes Anfeindungen ausgesetzt, ändert sich ihr Verhältnis, als Sykes erfährt, dass Sams enormes Wissen über außerirdische Drogen sie direkt auf die Spur des Mörders führen kann. Erwächst aus dieser Zusammenarbeit zunächst Respekt für die Stärken des jeweils anderen, wird daraus Freundschaft als sie erkennen, dass sie sich in ihrem Job blindlings auf den jeweils anderen verlassen können.
Alien Nation: Spacecop L.A. 1991 ist ein routiniert in Szene gesetzter Cop-Thriller mit einem besonderen Twist: Einem der erinnerungswürdigsten Duos in der Geschichte des Buddy-Movies. Darüber hinaus ist der Film eine intelligente Parabel zum Thema Integration beziehungsweise Einwanderung, mit Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt und aus der fiktiven Welt in die unsere übertragen. Dafür sei diesem durch und durch spannenden Thriller Respek gezollt.
Aus dem Spielfilm ist einige Jahre später zunächst mit anderen Hauptdarstellern eine Fernsehserie entstanden, die ihrerseits Ende der 1990er-Jahre durch eine Reihe von aufwändig gestalteten TV-Spielfilmen noch einmal fortgesetzt worden ist. --Jeff Shannon
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Was im Kino wohl nicht so ankam, verdient inzwischen schon Kultstatus - die Vorstellung, was wäre, wenn nicht der übliche "böse Alien" hier landet und ein wenig Unruhe stiftet, sondern auf einmal eine fünfstellige Anzahl Ausserirdischer hier anklopft und nicht etwa den Planeten einkassieren sondern ganz schlicht eine Bleibe haben möchte.
Der Film - wie auch die darauf aufbauende TV-Serie, deren DVD-Ausgabe ich im übrigen sehnsüchtig herbeihoffe - adressiert dabei ein Thema, das sicherlich auch für seine gemischte Aufnahme beim Publikum verantwortlich zeigte: Schlicht und ergreifend Integrationsprobleme, Verständnisprobleme und mitunter auch offenen Rassismus. Es ist erstaunlich, wie ungeniert sich Menschen auch auf galaktischer Ebene danebenbenehmen können.
Ansonsten gewinnt der Film natürlich durch seine ironischen bis komischen Elemente, wie z.B. die Tatsache, dass sich die "Newcomer" mit sauer gewordener Milch betrinken können. Und natürlich ist es auch interessant, sich nochmal anzuschauen, welche "dramatischen Veränderungen" der Welt man sich 1988 so vorstellte - nichtsahnend, dass unsere Welt wenig später auf ganz andere und nach Vorstellung der meisten Menschen noch viel unwahrscheinlichere Art und Weise umgekrempelt werden sollte.
Für mich ganz klar eine Mischung aus guter Unterhaltung, einem gesellschaftskritischen Thema und ein bisschen Nostalgie.
ALIEN NATION kann für sich einen großen Pluspunkt verbuchen: Die hier erzählte Geschichte ist tatsächlich neu und basiert nicht auf einer bereits erzählten oder verfilmten Vorlage. Das in Hollywood recht populäre "guter Cop und böser Cop" erfährt hier eine Variante, in der bisweilen die Vorzeichen variabel ausgetauscht sind. Die Außerirdischen sind, ebenso wie die Menschen, nicht ohne Fehl und Tadel. Sie sind tatsächlich sogar oft das Spiegelbild ihrer menschlichen Gastgeber. Obwohl sie in vielen Dingen geistig wie körperlich überlegen sind, haben sie aber auch ihre ganz eigenen Schwächen. So kann beispielsweise einfaches Salzwasser der Meere ihre Körper wie Säure zersetzen, weshalb zumindest an den Badestränden außerirdische "Konkurrenz" nicht zu befürchten steht.
Fazit: Ein solider Vertreter des Actionfilms mit Social Fiction Elementen, der durchaus unterhaltsam ist und auch die uralte Frage nach ethnischer Abgrenzung und Selbstabgrenzung diskutiert.
ALIEN NATION war das Zugpferd für eine im Anschluss produzierte gleichnamige Fernsehserie, die aber wegen der Abwesenheit der beiden guten Schauspieler James Caan (MISERY, ROLLERBALL) und Mandy Patinkin (DIE BRAUT DES PRINZEN) nur noch erträgliches Mittelmaß erreichte, obwohl in einigen der Episoden ganz interessante Ideen aufgegriffen wurden.
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