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Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, wie der Film in Deutschland in voller Länge heißt, war in dieser Phase, Ende der 70er-Jahre, der erste SciFi/Horrorfilm, ein Film, der ein vollkommen neues Schreckensszenario entwarf. So ist es nicht nur das Furcht einflößende Monster, das in diesem Film Schrecken verbreitet und die Besatzung eines Raumschiffes im Verlauf des Filmes kräftig dezimiert. Regisseur Ridley Scott lässt in seinem Film zwei Monster auf die Akteure los. Neben dem sichtbaren, fürchterlichen Monster mit seinem Durst nach menschlichem Blut gibt es ein unsichtbares, möglicherweise viel schrecklicheres Monster: Die Enge des Raumschiffes, in dem die Menschen um ihr Leben kämpfen. Es besteht aus Gängen, Lüftungsschächten, verschiedenen Decks, Lade- und Maschinenräumen, umgeben von Tonnen undurchdringbaren Stahls auf einem beschränkten Raum, der kein Entkommen erlaubt. In diesem Raum treffen sie zusammen, das menschliche Element auf der einen Seite und der unsagbare Schrecken, der Monster, der Schatten des Todes auf der anderen. Das sichtbare Monster wächst mit der Angst seiner Opfer; es weidet sich an deren Eingeweiden; es wird zum Verkünder des Untergangs -- und lässt es zwei Stunden lang in der Magengrube des Zuschauers gewaltig rumoren.
Heute, 20 Jahre nach seiner Uraufführung, ist Alien einer der ganz wenigen Science-Fiction-Filme, die sich auch im Horrorgenre als Klassiker etablieren konnten. --Christian Lukas
Aliens - Die Rückkehr ist eine jener seltenen Fortsetzungen, die den ersten Teil weit übertreffen. Sigourney Weaver kehrt in der Rolle der Ripley zurück. Sie erwacht auf der Erde und muss feststellen, dass sie sich seit ihrer Flucht vor dem Monster nicht weniger als 57 Jahre in Stasis befunden hat. Jeder Mensch, den sie gekannt hat, ist tot. Um ihre Geschichte eines Alien-Angriffes zu beweisen, erhält sie die Möglichkeit -- mit einer Gruppe schwer bewaffneter Marines -- zu einer weit entfernten Kolonie zu fliegen, wo angeblich ein Alien, wie sie ihn beschrieben hat, gesichtet wurde. Angekommen in der Kolonie, entdeckt Ripley ein kleines Mädchen, das ihre Mutter-Instinkte weckt. Wie sie feststellen muss, ist das Mädchen die einzige Überlebende eines Angriffs der Aliens. Und die Gesellschaft, für die Ripley arbeitet, ist gar nicht darin interessiert, ihre Unschuld zu beweisen. Ihr geht es alleine darum, in den Besitz eines Monsters zu gelangen, um dieses in eine Waffe verwandeln zu können. Doch da haben sie die Rechnung ohne Ripley gemacht.
Dieser von James Cameron (Titanic) geschriebene und inszenierte Thriller ist einer der intensivsten und vor allem Furcht einflößendsten Actionfilme, die jemals gedreht worden sind. In der Rolle der Ripley hat Sigourney Weaver außerdem eine Frauenfigur kreiert, die es vorher in der Art im Actionfilm-Genre nicht gegeben hat. Ihre Leistung wurde, was bei Actionfilmen sehr selten ist, mit einer Oscarnominierung belohnt.
Neben Sigourney Weaver sind unter anderem Bill Paxton (Titanic, Ein einfacher Plan), Lance Henriksen (Millennium), Paul Reiser (Verrückt nach Dir) und Michael Biehn (Terminator) zu sehen.
Alien 3 ist der am wenigsten erfolgreiche Film dieser Reihe und entstand unter der Regie des Meisters des Stils David Fincher, dessen inhaltliche Leistung allerdings hinter den Erwartungen zurückblieb. Ripley, die einzige Überlebende ihrer letzten Mission, erwacht auf einem Gefangenenplaneten am äußeren Rand des Sonnensystems. Als sie versucht, wieder zu Kräften zu kommen, stellt sie nicht nur fest, dass ein Alien auf dem Planeten entkommen ist, sondern auch, dass Nachwuchs des besagten Aliens in ihr heranreift. Während sie beim Versuch, das Alien zu finden und zu töten, die Gefängnisverwaltung bekämpft (und dabei von den Mitgefangenen unterstützt wird), muss sie sich auch damit auseinandersetzten, dass ihr Leben bald beendet sein könnte. Doch die beeindruckenden Bilder sorgen für Verwirrung, und das Drehbuch macht alles nur noch konfuser. Der Ausgang ist aufregend, aber es ist ein sehr langer -- und nicht besonders befriedigender -- Weg dorthin.
Alien - Die Wiedergeburt. Ein bisschen erinnern die Alien-Filme an die Kinoausflüge von Raumschiff Enterprise: Die Filme mit den geraden Nummern sind die besseren. Denn ohne Frage: Dieser vierte, von dem Franzosen Jean-Pierre Jeunet (Die Stadt der verlorenen Kinder) inszenierte Teil ist eine eindeutige Steigerung gegenüber Alien 3, denn mit seiner Story haucht er dem Alien-Franchise neues Leben ein.
Lag zwischen den Geschichten von Teil eins bis drei ein Handlungsspielraum von rund 60 Jahren, so wurde die Handlung des vierten Teils noch einmal weiter in die Zukunft verlegt. Eine Zukunft, in der die Wissenschaftler einer Weltraum-Basis Ripley (Sigourney Weaver), die eigentlich im dritten Teil gestorben ist, klonen und zu neuem Leben erwecken. Allerdings haben sie ihre menschlichen Chromosome mit der DNA des Aliens gekreuzt, was Ripley enorme Kräfte verleiht. Eines Tages gelangt eine Gruppe von Schmugglern auf die Basis und entdeckt dort eine neue Rasse von Aliens, die im Endeffekt aus der gleichen Forschungsreihe wie die geklonte Ripley stammen. Und es geschieht, was geschehen muss: Die Monster kommen frei und schon bald gibt es auf der Basis keinen sicheren Platz mehr. Glück für die Schmuggler, dass sich Ripley auf ihre Seite schlägt und hilft, einen Weg aus der Basis hinaus zu suchen.
In einer weiteren Hauptrolle ist Winona Ryder als Schmugglerin zu sehen, die ein Geheimnis mit sich trägt, von dem niemand etwas erfahren darf. --Marshall Fine
Erst einmal die Filme selbst: Es handelt sich hier um DREI verschiedene Filmtypen. „Alien" ist sicherlich einer der düstersten und beängstigendsten SF-Filme die bis heute erschaffen wurden (5 Sterne). Während der erste Teil der SF-Horror-Klassiker schlechthin ist, fährt James Cameron mit "Aliens" eine ganz andere Linie. In der Fortsetzung ist deutlich mehr Action angesagt. Dabei geht aber nicht im geringsten die Spannung verloren - nur der Horror ist ein anderer. Dieser Teil (besonders die Special Edition) ist mein unumstrittener Favorit. Hier passt einfach alles zusammen (5 Sterne). "Die Wiedergeburt" orientiert sich für meinen Geschmack zu sehr an den Alienbüchern und -comics. Gut realistisch ist zwar keiner der Alien-Filme, aber auf eine gewisse Weise hat man (besonders die ersten beiden Teile) doch „ernst" genommen - muss ja so sein, denn sonst wären Filme ohne jeglichen Humor nicht so unterhaltsam. Besonders der Versuch den vierten Teil in die Reihe einzugliedern ist für mich gründlich gescheitert. Gut DNS und Klonen waren 1997 ein beliebtes Thema, aber es wäre wesentlich erfolgsversprechender gewesen, wenn man nicht krampfhaft versucht hätte eine Story um Sigourney Weaver herum zu bauen. Die Bildästhetik der Unterwasserszene ist zwar genial, vermag es aber nicht, diesen absurden Film aus dem Durchschnitt herausheben (3 Sterne). Und was ist mit dem 3. Teil? Diesen empfinde ich als eine Art Projektion von Ridley Scotts „Alien" in die Neunziger. Die Gefängnisanlage ist der Nostromo gar nicht mal so unähnlich. Dunkle und enge Gänge und Schächte - ohne jede Fluchtmöglichkeit.
... Lesen Sie weiter... ›Leider gibt es aber technische Probleme, die viele Internetseiten bestätigt haben und die nicht verschwiegen werden sollten:
Auf PC-DVD Lösungen (Softwareplayer und Hardware-Decoderkarten wie der verbreiteten "Hollywood+") läßt sich die zweite Hälfte ausgerechnet der "Alien" DVD nicht abspielen. Außerdem läuft in "Alien 2" der deutsche Ton teilweise um mehrere Sekunden asynchron (auch auf Stand-alone Playern). Generell ist die Tonqualität der deutschen Tonspuren von Alien 1-3 eher durchwachsen. Anzumerken wäre noch, dass die 17 Minuten neue Szenen bei "Alien 2" mit einer anderen Sigourney-Weaver Synchronstimme belegt wurden und durch Störungen unangenehm auffallen.
Also vorsicht, wenn kein Stand-alone DVD Player vorhanden ist!
Ohne diese (sehr ärgerlichen) Mängel würden hier allerdings "locker" volle 5 Punkte stehen.
Für alle Alien 1-4 gilt:
Bild: 2.35:1 anamorph (außer Aliens - Die Rückkehr: 1.85:1 anamorph), Pal; dazu muss man sagen, dass bei Alien 1 das Bild von einem restaurierten High-Definition Master auf das anamorphe DVD Pal-Format konvertiert worden ist. Das bietet die zur Zeit beste verfügbare Bildqualität, wenn man außerdem dazu bedenk, dass das Bildmaterial von 1979 stammt.
Alien 2 ist auch restauriert und enthält ca. 20 Minuten zusätzliches Filmmaterial (Director's Cut).
Alien 3 und 4 liegen auch im original Kinoformat vor.
Ton: Der Ton ist auch neu abgemischt worden. Deutsch und Englisch liegen im Dolby Digital 5.1 Format vor. Der Englische Ton ist sehr gut, den deutschen konnte ich noch nicht hören - wird wohl aber auch nicht schlecht sein.
Extras: Auf der ersten Disk (Alien 1) sind wohl die meisten Extras vertreten. Eindrucksvoll animierte Menüs, geschnittene Szenen, Kino- und TV-Trailer, Bildergalerie, isolierter Soundrack, alternativer Soundtrack, Audiokommentar von Regisseur Ridley Scott, Untertitel (Deutsch, Englisch)
Auf Alien 2 findet man neben den animierten Menüs ein Interview mit James Cameron, Trailer, behind-the-scenes Video Clips, und eine riesige Bildergallerie von über 100 Bildern. Auf Alien 3 und 4 fallen die Extras nicht mehr so üppig aus. Es gibt lediglich Trailer und ein Making-Of.
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