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Alien Earth - Phase 1: Roman
 
 
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Alien Earth - Phase 1: Roman [Taschenbuch]

Frank Borsch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522303
  • ISBN-13: 978-3453522305
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,9 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.049 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frank Borsch
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

In den letzten Jahren erleben wir eine erfreuliche Renaissance der deutschsprachigen Phantastik. Ist es in erster Linie die an Tolkien orientierte epische Fantasy, bei der deutsche Autoren große Erfolge landen können, tut sich inzwischen auch einiges bei der Science Fiction. Im vorliegenden Fall ist es der Publizist und Comic-Übersetzer Frank Borsch, der gleich mit einer mehrbändigen Serie aus dem Korsett der Perry-Rhodan-Serie ausbricht. Borsch gilt zu Recht als bester Nachwuchsautor beim Erben des Universums, und so sind die Erwartungen an Alien Earth natürlich entsprechend hoch.

Wir befinden uns in den 60er Jahren des 21. Jahrhunderts. Vor knapp zehn Jahren tauchte ein Raumschiff aus den Tiefen des Weltraums auf, näherte sich der Erde und bezog über dem Pazifik Position. Eine Kontaktaufnahme von Seiten der Außerirdischen fand und findet nicht statt. Allerdings fallen immer wieder geheimnisvolle “Artefakte” aus dem Raumschiff, die von sogenannten “Flyboys” aufgespürt und eingesammelt werden. Außerdem manifestieren sich die “Aliens” in manchen Menschen, mit nicht absehbaren Folgen. Wem das passiert, der wird vom “Hunter-Korps” gejagt. Als ob das Leben nicht bereits hart genug wäre; denn zahllose Menschen leben am Rande oder außerhalb der Gesellschaft, oft in endlos dahinrasenden Zügen, mit Halsbändern versehen, die ihnen Schmerzen zufügen und sie disziplinieren.

Keine fröhliche Zukunft also, die sich Frank Borsch da ausgedacht hat, und auch keine, in der man sich auf den ersten Blick zurechtfindet. Drei Handlungsstränge sind es, die einen in die Welt von Alien Earth hineinführen, und so lernt der Leser diese Welt voller Gefahren aus der Froschperspektive kennen, als wäre er hautnah dabei: ein packendes Leseerlebnis, dem ein gerüttelt Maß an Planung und Phantasie zugrunde liegt. Manche werden sich an der ein wenig kindischen Charakterzeichnung stören oder an der Tatsache, dass alles, was cool sein soll, englische Namen hat. Aber ein großer Wurf ist Alien Earth allemal: originell, temporeich und ein Gewinn für die deutsche Science-Fiction-Landschaft! -- Helge Basler

Kurzbeschreibung

Eines Tages erscheint ein gigantisches Raumschiff am Himmel über der Erde. Und es geschieht – nichts. Kein Angriff mit Atomblitzen, keine Vernichtungsschläge gegen die menschliche Zivilisation. Das Raumschiff verharrt für etliche Jahre einfach im Orbit. Und erst nach und nach wird klar, dass die Invasion längst begonnen hat …

Nach Andreas Eschbachs Bestseller „Quest“, nach Andreas Brandhorsts “Kantaki-„Romanen kommt nun eine Science-Fiction-Serie, die endgültig unter Beweis stellt, dass sich die deutsche SF vor den großen amerikanischen und britischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht: Frank Borschs „Alien Earth“ – eine faszinierende Mischung aus Steven Spielbergs „War of the Worlds“ und William Gibsons „Cyberpunk“-Romanen, geschrieben vom derzeit besten „Perry-Rhodan“-Autor.



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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Über dieses Buch habe ich sehr wenig Informationen gefunden und es deshalb kurzerhand einfach mal gelesen. Es ist der erste Teil einer Trilogie und fällt eher in die Sparte Cyberpunk als Space Opera (Shadowrun Leser werden daran ihre Freude haben!). Hier nun ein parr mehr Infos, für alle, die genauso unschlüssig sind wie ich es war.

Inhalt:

Wie schon gesagt taucht mitte des 21. Jahrhunderts ein Alien-Raumschiff im Erdorbit auf. Es tut Jahrelang nichts weiter als Ressourcen aus dem Sonnensystem zusammenzutragen und "Artefakte" - kleine Kreuzförmige Objekte aus Metall - in den Pazifik stürzen zu lassen.

Das Alienschiff wird mit der Zeit zum Fluch für die Menschheit: Um die Artefaktbergungsrechte brechen Kriege aus, Sekten predigen vom Weltuntergang oder der Rettung der Menschheit durch die Aliens, Geisteskranke laufen Amok weil sie überall Aliens sehen und die Ressourcen des Planeten gehen langsam aber sicher zur Neige.

Es gibt nun drei Geschichten, komplett voneinander gelöst:

- Das Hunter-Team Ekin und Paul in Deutschland, das sogenannte "Alien Manifestationen" (Angeblich von Aliens besessene Menschen) verfolgt; bis Ekin eines Tages eine schreckliche Entdeckung macht...

- Den naiven Flyboy Rudi (Pilot, der speziell zur Aktefaktbergung geschult wurde), der in ein Fettnäpchen nach dem anderen tritt und schließlich bei der abgewracktesten Crew des abgewracktesten Flugzeugs im gesamten Pazifik landet; und der feststellt, dass die Leute mit denen er arbeiten muss, möglicherweise gar nicht so verrückt sind wie es den Anschein hat...

- Den "Überschussmenschen" Wieselflink (Die zukünftigen Arbeitslosen, die den Großteil ihres Daseins in Zügen fristen, auf dem Weg zum nächsten staatlichen Arbeitseinsatz), der sich als Elektriker ausgibt und dadurch in einen sehr merkwürdigen Zug gerät, welcher offenbar nicht mehr vom Ministerium sondern von Alien-Fanatikern kontrolliert wird...

Schreibstil:

Hier liegt das Problem. Frank Borschs extrem abgehackte Schreibweise ist anstrengend zu lesen - insbesondere weil er den Großteil der Story aus dem Blickwinkel der jeweiligen Hauptpersonen erzählt. Dialoge enden meist mit unvollständigen Sätzen; mal ist der eine Charakter im Gespräch dominierend, mal der andere. Es ist ja verständlich, das der Autor damit die Unsicherheit der Charaktere zum Ausdruck bringen will, aber das führt meist nur dazu, dass der Leser verunsichert wird.

Man erfährt ausserdem kaum etwas über den Hintergrund und muss sich sehr vieles zusammenreimen - nur um später festzustellen, das man falsch lag, weil schließlich doch noch Hintergrundinfos kommen. Dazu kommt, das in den ersten zwei Dritteln des Buches die Handlung nur sehr langsam vorranschreitet. Ewig lange Passagen über die mit Selbstzweifeln geplagten Hauptpersonen sind einem Spannungsbogen nicht unbedingt zuträglich.

Aber es gibt auch positives: z.B. die Kapiteleinleitungen in Form von Live-Berichten aus diversen Online Umfragen, Alien-Foren oder Zitaten.

Und schließlich kommt im letzten Drittel des Buches doch noch die erwartete Spannung auf; auch der Schreibstil verbessert sich hier (Oder gewöhnt man sich nur daran?), die Sätze wirken nicht mehr so abgehackt.

Und schließlich sind auch die diversen Seitenhiebe auf die gegenwärtige Gesellschaft immer wieder amüsant (USAA = United States of Amerika and Arabia ;) ).

Fazit:

Ein zweischneidiges Buch. Wer will kann auf der offiziellen Website (Einfach den Titel des Buches eingeben; ist eine deutsche Website) die jeweils ersten Kapitel der drei Handlungsstränge probelesen, um sich ein Bild vom Schreibstil zu machen - mir gefällt er nicht. Den dritten Stern rettet das Buch nur durch das gelungene Finale; wer den ersten Teil gelesen hat, wird wohl am zweiten und dritten nicht vorbeikommen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Titel meiner Rezension ist mindestens so verwirrend wie die Welt, welche Frank Borsch uns schildert:

Erst mal die positiven Sachen zur Erde 2065:

+ die Welt ist sehr dystopisch. Eigentlich geht es den Bach runter und Borsch schafft es, das sehr glaubwürdig zu schildern.
+ gute Ideen: Arbeitslose werden als "Überschussmenschen" in Züge verfrachtet, welche vom Bahnministerium zu Zwangsarbeiten geschickt werden.
+ gute Schlüsse aus aktuellen Entwicklungen: Energiekrise, Ressourcenmangel, Entbehrungen auf allen Ebenen.

Nun aber auch zu den Stellen, wo die Geschichte schwächelt:

- die große Weltmacht lautet: USAA (United States of America and jetzt kommts: Arabia), um ganz ehrlich zu sein, ich musste wirklich fast lachen als ich das gelesen habe. Das die kulturellen Abgründe zwischen diesen beiden "Welten" schon 2020 so überbrückt werden sollen, dass sich beide Blöcke zu einer NATION zusammenschließen, halte ich für mehr lächerlich als interessant.
- Europa wird gar nicht wirklich beschrieben, nur dass es "rückständig" und "barbarisch" sei. Europa ist momentan die vielleicht moralischste Instanz auf der Erde, gemessen an ihren Möglichkeiten und befindet sich mit ihren Unionsbestrebungen eher auf dem aufsteigenden Ast, auch wegen seiner guten Beziehungen sowohl zu der USA als auch zu Russland.
- Eine Demokratie wie Deutschland setzt Arbeitssklaven ein, also bitte!
- Was ist mit der Nato?
- Warum sind China und Indien, DIE aufstrebenden Nationen mit keinem Wort erwähnt und spielen keine Rolle in der Geopolitik?
- Technischer Fortschritt? Gibt es nicht! Technologisch könnte die Welt auch gut in der Gegenwart angesiedelt sein. Schade, da hätte ein wenig mehr kreativität sicher gefallen. Wenn 2060 die Kernfusion immer noch da steckt wo sie heute steckt, obwohl Energie im Buch das zentrale Thema der Politik ist...

Ein weiteres Problem ist, dass die Welt nicht ausreichend geschildert wird. Man findet sich auf einer Erde wieder, die einfach nicht erklärt wird, also hat man keine Ahnung wie eigentlich die Rahmenbedingungen sind. Eine Zeitleiste im Anhang wäre gut gewesen um auf dem neuesten Stand zu sein.

Das Thema an sich finde ich herausragend, spannend und innovativ.
Die sich daraus ergebenden Konsequenzen sind einfach super spannend und gut rüber gebracht.

-> Warum "Shadowrun Earth"?
Die Welt nimmt viele Anleihen bei Shadowrun, was die Kluft zwischen Arm und Reich angeht. Die Energieproblematik, die Macht einzelner Konzerne etc.

-> Warum "Invasion Earth"?
Der Gedanke, dass sich Aliens in Menschenkörpern manifestieren ist sicherlich so alt wie der Mensch selbst. Deswegen hätte ich das Buch auch fast nicht gekauft zuerst.

-> Warum "German Earth"?
Bei deutschen Science Fiction Büchern scheint es meist zum guten Ton zu gehören, Action entweder gar nicht oder nur spärlich einzusetzen. So auch hier. Action gibt-es-eigentlich-sogut-wie-NIE ;-)!

Trotz allem, super Idee, sehr gelungen. Vorallem das Ende. Der Schreibstil ist angenehm und lebendig und hat mich voll überzeugt. Aus der doch etwas konfusen und nicht ganz schlüssigen Welt, hat der Autor einiges raus geholt.

Ich kann es weiterempfehlen für alle, die über die beschriebenen Mängel hinweg sehen können!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anders 27. April 2007
Von Generator
Format:Taschenbuch
In "Alien Earth", den ersten Teil der Alien Earth-Serie von Frank Borsch, geht es um ein außerirdisches Raumschiff das über dem Pazifik Stellung bezogen hat und dort wächst und in regelmäßigen Abständen rätselhafte, kreuzförmige Artefakte abwirft. Es werden die Erlebnisse mehrerer Personen geschildert die alle mit dem Raumschiff zu tun haben. Da ist die Hunterin Ekin die mit ihrem Partner auf der Jagd nach Menschen ist die von Alien übernommen wurden. Auch geht es um Wieselflink der als Überflußmensch sein Dasein in diversen Arbeitslagern fristet. Und zuguterletzt einer der Artefaktsucher der Company namens Rudi der auf einem Parzifikatoll stationiert als Mitglied einer verrückten Flugzeugcrew Artefakten nachjagt.

Das Buch ist irgendwie anders als man es gewohnt ist. Erstmal spielen große Teile des Geschehens in Deutschland was schon mal ungewöhnlich ist. Dann ist es in einem Stil geschrieben der sich von anderen abhebt. Außerdem beinhaltet die Geschichte eine höchst seltame Mischung aus Komik und Tragik.

Der Roman ist spannend und enthält einige frische und gute Ideen. Das einzige was mich gestört hat sind die vielen Cliffhanger. Nahezu jedes Kapitel endet mit einem Solchen und auch das Buch als ganzes bricht natürlich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt ab. Etwas was mir nicht so zusagt.
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