...nämlich auf erstaunlich poppigen, was schon alleine daran offensichtlich wird, daß Huschke die Hälfte aller Stücke hat einsingen lassen und sein Cellospiel - wahrscheinlich der Songdienlichkeit halber - ein wenig in den Hintergrund gerückt ist (stattdessen kommen auch Huschke-untypische Instrumente wie Saxophon, Klarinette, diverse Flöten und Trompeten zum Einsatz), was der Klasse dieses Albums allerdings keinen Abbruch tut. Solch wunderschöne Popsongs wie "Black Rose", "Question At Sunrise" oder das intensive, von Melissa Etheridges zerbrechlicher Stimme veredelte "The Absent Touch" sucht man in TV und Radio heutzutage leider vergebens.
Die Musik ist durchgehend ruhig und melancholisch gehalten, cellorgasmische Ausbrüche wie "Erectus" vom Album Diabolica sucht man hier vergebens, nur "Wake Up" und "Origin Alien" gehen (ein klein wenig) flotter zu Werke und versuchen die wohlige Atmosphäre zu durchstoßen.
Daß Huschke sich im Cellospiel zurückhält, heißt keineswegs, daß es unterpräsent wäre, immerhin trägt das Album seinen Namen und sein Spiel ist einfach unverkennbar
Dieses Album ist ein Muß für Huschke-Kenner, Huschke-Neueinsteiger und solche die einfach nur mal wieder schöne alternative Popmusik hören möchten.