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Produktinformation
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STORY...
An Bord der Sulaco, jenem Schiff welches in ALIENS zum Planeten LV-426 zurückkehrte, um die Kolonisten vor den namensgebenden Außerirdischen zu retten, bricht ein Feuer aus. Die Überlebenden Ripley, Newt und Hickssowie die Reste des Androiden Bishop stürzen mit einer Rettungskapsel auf den Gefängnisplaneten Fury 161 ab. Ripley überlebt (fast) als einzige den Absturz, denn zwei Aliens haben ebenfalls die Bruchlandung überstanden. Eines infiziert einen Wachhund, das andere nistet sich in Ripley ein und wächst zur Königin heran.
Auf Furi161 beginnt der ungleiche Kampf ums Überleben. Die Gefängnisinsassen und Ripley kämpfen ohne Feuerwaffen gegen das heranwachsende Hunde-Alien und werden nach und nach dezimiert. Ripley, betäubt vom Horror der stetig heranwachsenden Brut und der Trauer um ihre Kameraden / Tochter stellt sich ein letztes Mal dem hartnäckigen Organismus - bis zum bitteren Finale...
MEINUNG...
ALIEN 3 ist im Prinzip ein Meisterwerk. Allgemein als schwächster Teil der Reihe verrufen, ist jedoch gerade dieser Film der visuell und schauspieltechnisch beeindruckenste. David Fincher, der später mit SIE7BEN und FIGHT CLUB zum Kultregisseur aufsteigen sollte, gab mit ALIEN 3 sein Debüt und fügte der Saga ein depressiv-verstörendes Kabinettstück hinzu.
2003 wurden die verworfenen Szenen in einem Special Edition - Extended Cut eingefügt. Was dabei heraus kam ist ein völlig neues Filmerlebnis! Die rund 30 (!) Minuten längere Fassung gewährt tiefere Einblicke in das Leben der Gefängnisinsassen und zeigt ganz neue Perspektiven des Planeten Fury 161. Besonders zu Beginn profitiert der Film von den erweiterten Szenen. Weniger gelungen ist hingegen die Idee mit der `Alien-Kuh', die hier ersatzweise als Alienwirt herhalten muss (statt des Hundes). Auch das in die Länge gezogene Mittelstück des Films, wo es den Insassen kurzzeitig gelingt das ausgewachsene Alien einzusperren, nur damit es später ausbrechen wieder kann, hätte man sich sparen eigentlich können.
Interessant sind jedoch die veränderten Szenen am Anfang, wo dem Zuschauer sehr schnell klar wird, das Ripley mit einem Alien infiziert ist. Am Ende hingegen wurde der Film unnötig umgeschnitten: Ripley Todessturz geschieht relativ unspektakulär - die `Geburt' der Königin wird nicht mehr gezeigt. Dennoch bleit ALIEN 3 ein zuteifst trauriger Film, in welchem jede Hoffnung letztendlich auch verloren geht. Beide Versionen des Films sind auf der DVD enthalten.
FAZIT...
Von allen Alien-Filmen stellt diese DVD-Neuveröffentlichung die lohnenste dar, denn die erweiterten Szenen sind interessant und hinterlassen einen völlig eigenständigen Eindruck !
ALIEN 3, egal in welcher Fassung, trifft jedoch nicht jedermanns Geschmack. Insbesondere als Nachfolger des grandiosen ALIENS hat der eher ruhige Horror-Film einen schweren Stand. Für Fans des Films ist der Extended-Cut auf jeden Fall einen Blick wert, Neugierige schauen vorab aber Probe. Denn wer eine Wiederholung von ALIENS oder eine interessante Action-Alternative des aktuellen ALIEN VERSUS PREDATOR erwartet wird enttäuscht.
Vielleicht mag der mäßige Erfolg, den erhofften Box-Office-Hit konnte 20th Fox jedenfalls nicht für sich verbuchen, daran gelegen haben, daß sich David Fincher dem Studio 20th Fox beugen mußte, und seine urspründlich konzipierte Schnittfassung, härter, länger, kompromißloser, verwerfen: Neben der bekannten Kinoversion wird mit dieser DVD erstmals diese ursprüngliche, und Fincher's "persönliche", etwa 30 Minuten längere Schnittfassung geboten, die weitaus nicht bloß mehr Facetten und atmosphärische Tiefe in die Geschichte mit einbringt, sondern die Qualität des Films enorm steigert. Über diesen Aspekt erzählt, neben einem obligatotischen "Making of..." die Bonus-DVD des Films.
Nachdem uns James Cameron 1986 mit „Aliens" auf eine Action-Achterbahnfahrt der Extraklasse schickte, orientiert sich Fincher mit seiner Vision wieder mehr am Orginal von Kult-Regisseur Ridley Scott.
Hatten wir es in Teil zwei noch mit dutzenden von schleimigen Kreaturen zu tun, so sorgt in „Alien 3", wie in Teil 1, nur ein einziges Wesen für Grusel- und Schockeffekte. „Alien 3" sorgte ja schon im Vorfeld für massig Schlagzeilen, als es fast wöchentlich hieß das wieder einmal das Drehbuch umgeschrieben wird. Nach wohl fast einem dutzdend Versuchen ein fertiges Drehbuch auf die Beine zu stellen mußte Regie Neuling Fincher 1991 beginnen ohne ein fertiges Skript zu haben die Schauspieler zu casten.
Die Drehbuchautoren und Produzenten Hill, Giler und Carroll wurden von 20th Century Fox beauftragt das Drehbuch fertig zu schreiben was zu guterletzt auch geschah. Nachdem es Ripley, Sgt. Hicks, Newt und dem Androiden Bishop gelang mit der Sulaco vom Alien Planeten LV 426 zu flüchten wird eine Rettungskapsel mit den Passagieren abgeschossen als der Bordcomputer ein Alien an Bord bemerkt (etwas unlogisch: Wie kamen die Eier an Bord). Recht unsanft landet das Rettungsschiff auf Fiorina 161, einem nicht sehr einladenden Stückchen Erde mit einer Gefangenenkolonie.
Sgt. Hicks und die kleine Newt haben den Absturz nicht überlebt und der Andoide ist funktionsuntüchtig. Vom Regen in die Traufe passt wohl am ehesten zum neuen Aufenthaltsort von Ltd. Ellen Ripley. Schon bald merkt Sie das sie bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht sehr willkommen ist auf Fiorina 161. Einer der wenigen ist Clemence, der Arzt der Kolonie, er steht Ripley zur Seite und glaubt Ihr die haarsträubende Geschichte über einen Parasiten der den Menschen als Wirt benutzt. Als die Gefangenen endlich vom Gegenteil überzeugt sind, müssen sie auch bald bemerken wie aussichtslos der Kampf ohne Waffen gegen einen übermächtigen Gegner ist. Das einzige Alien dezemiert die Bewohner von Fiorina 161 im Eiltempo nach dem Prinzip der zehn kleinen Negerlein.
Mit atemberaubenden Kamerafahrten durch die kilometerlangen Gänge der Anlage, dem ständig gegenwärtigen Grauen und einem genialen Endzeit Szenario schafft es David Fincher gekonnt die Alien Reihe erstklassig weiterzuführen. Viele waren wohl nach der Actionschlacht aus Teil zwei enttäuscht über die mehr von der Spannung als von der Action lebenden Fortsetzung der Alien Reihe. Zum Glück machte Fincher nicht den Fehler und versuchte an den Vorgänger anzuknüpfen, den dies wäre ohnehin nicht zu toppen gewesen. Vielmehr setzt er die Reihe konsequent mit seinem persönlichen Stil fort.
Jetzt erscheint hier diese Special Edition in der wie auch in der Quadrilogy Box eine um 29 Minuten längere Fassung von Finchers Film zu sehen ist. Gleichzeitig liegt aber auch die Kinofassung von 1992 vor. Diese Langfassung hat es in sich und wartet mit einem völlig neuen Anfang des Films sowie etlichen neuen Szenen, welche den Film schlüssiger machen, auf. Der Käufer hat also die Wahl zwischen zwei Versionen des Films und wird zusätzlich noch mit jeder Menge Bonusmaterial beschenkt. Leider kommt in dem sehr umfangreichen Bonusmaterial David Fincher selbst kaum zu Wort um seine Meinung zur Langfassung von Alien 3 wiederzugeben. Anscheindend war er mit der Veröffentlichung dieser Version nicht unbedingt einverstanden. Trotz allem ist diese Special Edition einzigartig und sollte Vorbild sein für viele andere lieblose DVD Veröffentlichungen.
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