Zur Blu-ray:
Die Bildqualität bei diesem immerhin 33 jahren alten Film ist erstaunlich gut mit einer Menge an herausstechend scharfen Sequenzen und toller Plastizität. Referenzklasse erreicht das Ganze insgesamt nicht komplett, dennoch aber ist das Bild durchaus von hoher Qualität. Einziger Kritikpunkt hierbei wäre das es etwas stumpf ist, man vermisst als Beispiel die Brillanz wie bei einem Transformers Film, aber wir wollen uns nicht beschweren. Die dunkel und düstere Farbgebung bildet der Blu-ray Transfer sehr gut abgebildet. Bildfehler und Artefakte kommen nicht vor, die Blu-ray kommt fehlerfrei und perfekt daher. Enttäuschend dagegen ist eher die deutsche DTS 5.1 Tonspur. Gesamteindruck ist teilweise etwas frontlastig, klingt antiquiert, es mangelt an akustischer Detailfreudigkeit, Präzision sowie Mehrdimensionalität.
Das Erscheinungsbild was der Film zu seiner Zeit schuf, war schon neu, so wesentlich anders als Star Trek zu jener Zeit. Lastwagenfahrer im Universum als Techniker usw?. Jedenfalls nach dem Kleidungstil her zu beurteilen. Und natürlich war die Story absolut genial, und überzeugend dargestellt. Das Frachtschiff Nostromo (ein Riesen- Raumschiff) befindet sich dem Rückflug zur Erde, als sie ein Funksignal ereilt und der Kurs automatisch geändert wird. Die Crew wird aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Trotz Bedenken landet man doch auf dem Planeten, von dem die entsprechenden Signale ausgehen. Man trommelt ein Team von drei Mitgliedern zusammen und erkundet das neue ihnen so völlig fremdartige Gebilde. In dem abgestürzten Raumschiff entdeckt Kane, während man im Raumschiff ein Loch auffindet, in einer Riesen- Höhle (John Hurt) große Eier. Als er die ihm befremdlich wirkende Eierform näher anschauen möchte, bemerkt er, das es Organisches behinhaltet. Daraus springt ihm ein nie zuvor erblicktes Wesen (Facehugger), welches sich an seinem Helm festsaugt.
Wieder zurück zum Schiff gebracht, weigert sich zunächst Lt. Ripley(Sigourney Weaver), ihn wegen der evtl. vorkommenden Seuchengefahr an Bord zu lassen, doch der medizinische Offizier Ash interveniert und lässt sie hinein um Tests durchzuführen. Als das Wesen nach wenigen Tagen von Kane ablässt und allem Anschein nach tot erscheint, und es Kane kurz darauf wieder geht wie man meinen könnte, bis man beim beim Essen zusammensitzt und nichtsahnend ein fremdes Wesen aus seinem Bauch hinausausbricht. Von dort an befindet sich die Crew in absoluter Gefahr, denn dieses neue Wesen wächst sehr rasant heran, und schnappt sich einen nach dem anderen. Nur Ripley bleibt übrig, um sich dem ihr fremden Wesen gegenüberzustellen.
Mit Alien schuf Ridley Scott einen Genreklassiker, der oft kopiert, doch dessen Klasse nie auf diese Art und Weise erreicht wurde. Oblgleich Blut als solches hier nicht mal sonderlich viel fließt - im Gegenteil, der Blutgehalt kommt kaum vor bis vielleich auf drei kurze Einblendungen. Wichtiger bei dem Ganzen ist diese Gesamt düstere, beklemmende, einmalig gut unterstrichene Atmosphäre welche Scott in jeder Einstellungen und bei jedem Set perfekt einzufangen wusste. Ob es auf dem engen Raumschiff, dem seltsamen Planeten oder schließlich wieder auf der Nostromo gewesen war, jede Kameraeinstellung trug ihren erheblichen Teil dazu bei und erzeugte ein beklemmendes aber doch zugleich schönes Gefühl ( vond er Kunst her verstanden)
Dazu kommt, dass man das Wesen nicht so oft sehen kann. Mal greift es aus dem Dunkeln an, schlägt sehr schnell zu, und ist entsprechend schnell auch wieder verschwunden. Die Opfer haben an sich Null - Chance sich zu wehren. Pluspunkt dabei ist der stetige Spannungsaufbau - es wurde hier der perfekte Mittelweg zwischen der Erzählung der Story und der Action gefunden. Weder gibt allzu langatmige Dialogsequenzen noch dieses Actionwerk der späteren Filme. Für Sigourney Weaver bedeutete Alien der absolute Durchbruch auf großer Ebene. Die Figur der Ripley sollte sie noch 3 weitere Male verkörpern. Die anderen Schauspieler gesellen sich perfekt mit hinein und harmonieren sehr gut.
Auch die Special Effects können sich auch nach nunmehr 33 Jahren immer noch sehen lassen und sind durchaus heutzutage konkurrenzfähig, wenngleich sich im heutigen Zeitalter per CGI Spektakuläreres auf die Leinwand zaubern lässt. Das Design des Wesen selbst ist gegen Computerkreaturen unschlagbar, nicht vergleichbares stellt sich dagegen. Es geht nicht um die Art des Wesens, sondern um die Ästhetik, die Form, das schöne bizarre Sexy wirkende Wesen aus der fernen Welt, wofür der Verantwortliche HR- Giger auszeichnet, der dafür auch einen Oscar des Design der Kreatur wegen erhielt. Mein Hochachtung, ken Wunder, ist er auch mir zugleich immer eine große Inspiriation, was meine Kunst betrifft.
Fazit:
Das Genres Science-Fiction speziell in diesem, wurde ordentlich durcheinandergwürfelt und hier ganz toll in Szene gesetzt. Der Soundtrack unterstreicht die tolle Atmosphäre des Films, die Wahrhaft gigantisch geworden ist. Eine super gelungene Geschichte, die toll wirkende Atmosphäre sowie das ganze Drumherum kann nur entsprechend weiter empfohlen werden. Hierbei natürlich in der neuen Fassung der Blu-Ray die sich wieder einmal als ein würdiger Nachfolger der DvD herausstellt. Am besten finde ich aber wie gehabt den Directors Cut. Bonus Material ist zudem sehr aufschlußreich und super Interessant
Aber; ich sollte mich im Grunde nicht beschweren, hier hat 20Th Century-Fox alles richtig genmacht, bis auf kleine Schönheits-Fehler, und man darf bei dem Ganzen auch nicht so viel erwarten, immerhin ist der Film ganze 33 jahre alt. Ich gebe dieser Scheibe die volle Punktzahl