Aus der Amazon.de-Redaktion
Die moderne Wissenschaft erlebte vor einen Jahrhundert ihren Quantensprung -- und die Grenzen der Vorstellbarkeit waren gesprengt. Doch wie kann man wissenschaftliche Theorien "normalen" Menschen verständlich machen? Ohne jede Formel, außerdem anschaulich und amüsant? Am besten so wie Lewis Carroll in seinen "Alice"-Büchern.
William Shanley hat 16 KollegInnen um sich versammelt -- Koryphäen der Physik, der Philosophie, der Künste, des Tanzes -- und viele von ihnen sind mehreres, Künstler und Wissenschaftler zum Beispiel. Zusammen haben sie sich das kühne Ziel gesetzt, die Welt der Quanten nicht zu lehren, sondern erlebbar zu machen. Ein Ziel, das sie bravourös erreichen.
In diesen Tagebüchern, die Lewis Carroll Alice hinterlassen hat (so der Erzählrahmen), macht die 14-jährige Alice eine neue Reise -- in die Quantenwelt. Dort wird sie -- ganz im Carroll'schen Stil -- mit merkwürdigen Geschöpfen und unglaublichen Erfahrungen konfrontiert, und alles, was sie sieht und erfährt, illustriert spielerisch die verschiedenen Sichtweisen und Theorien der Quantenwelt. Alice trifft unter anderem: das "Quantenflittchen", das gleichzeitig mit unendlich vielen Männern ausgehen kann; eine moderne Fee ("zweifle jetzt, glaube später"); William Shakespeare, der zugleich der Herzkönig ist; Mausefallen; Flann O'Brien, Johann Sebastian Bach, einen verrückten New Yorker Taxifahrer... Außerdem kehren die vertrauten Figuren aus Carrolls Bücher verwandelt wieder: Die Raupe ist zu einem philosophierenden Alien geworden, und das Walross arbeitet als Wirklichkeitsprofessor. Und dann die Katzen: Außer der lächelnden Cheshire-Katze trifft Alice noch Schrödingers Katze, eine Katze namens Schrödinger und den Bruder der Katze, die... Aber das lesen Sie besser selbst!
Auf wenigen Seiten am Ende des Buches können Sie ganz kurz die wichtigsten Theorien und Begriffe nachschlagen. Das Glossar ist nicht alphabetisch, und auf ein Stichwortregister und Literaturtipps wurde leider komplett verzichtet. Dabei möchte man unweigerlich mehr erfahren über die Themen, die in diesem zauberhaften Buch angesprochen werden -- an dem Lewis Carroll ohne Frage seine helle Freude gehabt hätte. --Gabi Neumayer
Kurzbeschreibung
Alice zwischen den Welten beginnt dort, wo Alice im Wunderland aufhört. Das Buch führt in märchenhaften Geschichten die maßgebenden Theorien der Neuen Physik zusammen, um die Mysterien der modernen Wissenschaften einem breiten Publikum verständlich zu machen.Auf einer abenteuerlichen Reise entführt Alice den Leser zu Professor Flow, der Treppen hinaufsteigt und doch abwärts geht, zu Dr. Yes und Dr. No, zum Quantenflittchen, das eine und doch so viele ist und mit allen Verehrern gleichzeitig tanzt. Schrödingers Katze ist da noch eine der harmlosesten Figuren. Alice steigt mit in die Achterbahn der Zeit, auf einer Welle hoch über dem Kontinent, in ein Taxi zur Fahrt nach überall. Sie besucht das Universum der vergessenen Wahrheit und das holographische Theater, lauscht der Schöpfungssymphonie und trifft den sagenumwobenen WIFF!, der alle Möglichkeit Wirklichkeit werden lässt, bis sie, zurück in Newtonville, ihren ersten großen Pas de deux zu bestehen hat. Eine Gruppe namhafter Autoren um den Amerikaner William Shanley hat Alice auf eine Welt und Wissen erkundende Reise geschickt und beweist dabei, dass sich unterhaltende Literatur und naturwissenschaftliche Erkenntnis keineswegs ausschließen müssen.
»Shanleys Team jagt seine Alice durch Märchenwelten voller verrückter Professoren, die ihr die wichtigsten, oft kontrovers diskutierten Theoreme der Quantenphysik erklären und, was noch wichtiger ist, auch ihre philosophischen Konsequenzen anreißen. Die vergnügte Welt der Wissenschaft löst ihre sperrigen Konstrukte in ein buntes Wirrwarr aus abenteuerlichen Maschinen und Szenarien auf, alles schön zum Nachgrübeln. So eröffnet sich jenseits der stofflichen Welt ein neues Wunderland.« Maren Hoffmann in der Märkischen Allgemeinen
William Shanley ist Journalist, Filmemacher und Medienanalytiker. Zuletzt arbeitete er für CNN. Für Alice zwischen den Welten hat er eine Gruppe namhafter Wissenschaftsautoren um sich versammelt und wurde von Nick Herbert beraten, selbst Physiker, erfolgreicher Autor und Mitverfasser einzelner Kapitel.