Zoe und Alice sind Zwillingsschwestern: dass Alice hat das Down Syndrom hat und Zoe hochbegabt ist, stört dabei wenig. Ihre Eltern haben sogar eine Schule gegründet, damit die beiden Mädchen gemeinsam zur Schule gehen können. Auf dieser Schule dürfen alle Kinder, egal ob hochbegabt oder etwas langsamer, in ihrem eigenen Tempo am Unterricht teilnehmen. Zoe nimmt bereits den Physik-Stoff durch, der ihrem Alter um zwei Jahre voraus ist, während Alice manchmal einfach nur die Ziegen füttert und Bilderbücher angucken kann.
Weil Zoe schon lange genervt ist von den Fragen anderer Kinder, sagt sie eines Tages, ohne weiter darüber nachzudenken, dass Alice so anders aussieht, weil sie aus der Mongolei kommt. Es tut ihr sofort schrecklich leid, aber in Alice hat sich dieser Gedanke nun festgesetzt und sie will unbedingt mit ihrer Familie in die Mongolei fliegen.
Welche Abenteuer sie dort erwarten und was für ein Glück es eigentlich war, dass Zoe die Geschichte mit der Mongolei erfunden hat, können die Mädchen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.
Ulrike Kuckero behandelt in diesem Buch das Thema einer geistigen Behinderung auf eine wirklich wundervolle Art und Weise. Natürlich ist Alice anders, aber das auf eine so liebevolle Art und Weise, dass der Leser sie schon nach den ersten Seiten ins Herz schließen muss.