Als Alice den entflogenen Papagei ihrer Großtante Whipporwill wieder einfangen will, reist sie plötzlich aus dem Jahr 1860 in das Jahr 2000. Dort trifft sie auf allerlei Tiermenschen, böse Gesetzesvipern und wird noch dazu verdächtigt, an den rätselhaften Puzzlemorden beteiligt zu sein. Verzweifelt versucht sie, wieder in die Vergangenheit zu reisen, unterstützt von einigen freundlichen Zeitgenossen, denen sie bei ihrem Abenteuer begegnet, dem Papagei Whipporwill und ihrer Puppe Celia. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Gesetzesvipern wollen das verhindern.
Nachdem ich vom Buch "Gelb" von Jeff Noon begeistert war, wollte ich unbedingt mehr von ihm lesen. "Pollen" war genial, "Pixelsalat" hervorragend und so habe ich mir trotz Bedenken auch noch das letzte Buch von Jeff Noon gekauft, daß ich noch nicht kannte: "Alice im Automatenland". Leider hat mich das Buch enttäuscht. Ich habe mir ein Buch von Jeff Noon bestellt und bekam eins von Astrid Lindgren. Zumindest hat mich die Art, wie das Buch "Alice im Automatenland" geschrieben wurde sehr an ein Kinderbuch erinnert.
Das Buch ist eine Mischung aus "Alice im Wunderland" und der von Jeff Noon selbst erschaffenen Phantasiewelt. Mischwesen, Traumfedern, böse Schlangen, sogar der Name "Hobart" taucht auf. Wer so wie ich ein weiteres geniales Buch aus der Vurt-Welt sucht sei gewarnt - das Buch unterscheidet sich extrem von den anderen drei hier genannten Romanen von Jeff Noon. Natürlich in der Handlung, aber vor allem in der Art, wie es geschrieben ist. Ich würde mir das nicht noch einmal kaufen.