Und wenn ich daran denke, dass diese Glanzstücke 10 Jahre auf dem Dachboden in der amerikanischen Pampa schlummerten, bin ich froh, dass ich es nicht eher wusste. Ich könnte Kathleen, Tom's Frau, küssen, dass sie ihn endlich dazu getrieben hat, die Platte zu produzieren. Für mich kann man Alice (wie übrigens auch Blood Money) musikalisch völlig problemlos in die Trilogie über Frank (Swordfishtrombones, Rain Dogs, Frank's Wild Years) einordnen. Dabei ist Alice dem Album Swordfishtrombones so nahe, dass man es problemlos mischen könnte, ohne anzuecken. Wer diese 3 besagten Scheiben mag, wird keine Chance haben, an Alice (und auch Blood Money) vorbeizukommen. Es ist unmöglich, irgend eine der Veröffentlichungen von Tom als die beste zu küren, sind sie doch viel zu unterschiedlich und jede für sich etwas besonderes. Aber, wer, wie ich, nach Jahren dann Schritt für Schritt Swordfishtrombones zu seinem Lieblingswerk erkürt hat und wer schon lange auf eine Fortführung der musikalischen Höhepunkte der Frank's Trilogy gewartet hat, wird von Alice begeistert sein. Ich weiß nur noch nicht, ob Alice sogar noch besser ist. Vermutlich werde ich es nie wissen. Auf alle Fälle: Ein Edelstein!