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Alice Schwarzer. Eine kritische Biographie.
 
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Alice Schwarzer. Eine kritische Biographie. [Restexemplar] [Broschiert]

Bascha Mika
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 333 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499607786
  • ISBN-13: 978-3499607783
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 410.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bascha Mika
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bascha Mikas kritische Biographie der Feministin Alice Schwarzer zeichnet den Werdegang einer streitbaren und umstrittenen Journalistin nach, die sich für die Emanzipation einsetzte wie kaum eine andere und die einige der wirksamsten Medienkampagnen in der Geschichte der Bundesrepublik initiierte.

Autorenportrait

Bascha Mika, geboren 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen, als Kind in die BRD übergesiedelt. Abitur, Banklehre, Magister (Germanistik, Philosophie, Ethnologie). Arbeit an einem Institut für moderne Kunst und Architektur. Seit Studienzeiten freie Journalistin, ab 1988 Redakteurin, dann Reporterin bei der "taz", Berlin. Diverse Buchbeiträge. Preisträgerin des Emma-Journalistinnenpreises von 1994.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von AFRI
Format:Broschiert
ich kann einer/m der Vorrezensenten nur zustimmen: das Buch hat was von einer offenen Rechnung. Ich kenne die Anfänge von Emma, die ersten Auftritte von Alice Schwarzer und sie war lange Zeit die einzige, die diese Themen zur Sprache gebracht hat. Frau Schwarzer hat Verdienste, die man ihr nicht streitig machen kann. Ich glaube auch gern, dass es schwierig ist, mit ihr zu arbeiten. Aber so ist das öfter, bei Leuten, die "Macher" (oder eben Macherinnen) sind. Da ist AS keine Ausnahme (was keine Entschuldigung sein soll). Dass man darauf aber seitenlang herumreitet, ohne etwas Neues zu sagen, fand ich einfach Fehl am Platz. Und dieser Stil zieht sich durch: Man erfährt durchaus etwas über das Wirken und den Werdegang von AS, aber meist eben durch die Brille "seht her, was diese egoistische Egozentikerin da wieder eingefädelt hat". Es kommen auch fast nur negative Stimmmen zur Sprache. Ich hätte mir eine etwas ausgewogenere Gegenüberstellung von Erreichtem und sagen wir mal Fragwürdigem gewünscht. Zudem hatte ich den Eindruck, dass hier eine relativ kleine Idee Seiten füllen muss. Denn in den einzelnen Kapiteln wird vieles, sehr vieles wiederholt. Ich würd mal sagen: das war nichts bis wenig.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mir haben die Kolumnen von Bascha Mika in der Berliner Zeitung meist gut gefallen und als sie ihr jüngstes Buch veröffentlichte mit einem recht reißerischen Titel wollte ich erst einmal schauen, wie sie so schreibt (bevor ich mich in Ausgaben stürze).
Die (mittlerweile günstig zu erwerbende) Schwarzer Biografie bot sich da als Testfall an, weil ich aus meiner eher passiven Wahrnehmung heraus keine einheitliche Anmutung von Alice Schwarzer hatte, die ich konkretisieren wollte.
Ich muss gestehen, ich habe das Buch sehr interessiert innerhalb weniger Tage gelesen, und ich habe vor allen Dingen erstmalig erfahren, dass es noch eine Frauenbewegung neben Alice Schwarzer gab; über die Anfänge und Entwicklungen hat Bascha Mika sehr anschaulich und spannend berichtet.
Drei Dinge haben mir nicht gefallen. Zum einen ist es die Erörterung über das Bekenntnis oder Nicht-Bekenntnis zur sexuellen Orientierung von Alice Schwarzer. Es gibt Dinge, zu denen man eine Meinung haben kann, die aber niemanden zu interessieren hat. Es ist ausschließlich die Entscheidung eines Individuums, die von allen zu akzeptieren ist. Hieran eine Bewertung in größerem Zusammenhang festmachen zu wollen, ist eine Grenzverletzung.
Zum anderen fehlt ein Betrachtungszusammenhang in der Biographie ganz, und das ist die naive Gläubigkeit von Mitmenschen gegenüber Prominenten, als sei viel Licht ohne viel Schatten zu haben, als sei der Schatten bei diesen Menschen ein schlimmerer Fehler als bei uns übrigen, die wir uns in der Anonymität verstecken können.
Über weite Strecken war das Buch eine faire Faktenanalyse, aber gegen Ende hin wurde die Mühe, objektiv zu bleiben, immer "bemühter", die "psychologischen" Erklärungsversuche immer peinlicher und gegen Ende kippte es ganz in Richtung versuchter "Götterdämmerung". Aber eine solche macht doch nur Sinn, wenn es sich eben um Götter handeln könnte. Alice Schwarzer kann ganz schön schofel sein? Dafür brauchte ich keine Belege. Dieser (vulgär-) psychologische Ansatz kommt schon wohlmeinend nicht gut an, erst recht nicht, wenn die "Schatten" aufgezeigt werden sollen. Das respektlose Entlarven gehört zum Journalismus dazu, wenn es darum geht, dunkle Geschäfte aufzudecken, Betrug an der Allgemeinheit oder Schlimmeres. Das ist die genuine Funktion der "vierten Gewalt" und Basis der Pressefreiheit, die dort seine Berechtigung hat. Hier nicht. Es gibt gewisse Themen, die sollte eine Journalistin nicht angehen, weil ihr die Sachkenntnis dazu fehlt. Und teilweise anonymen Zeugen ein Forum zu bieten, alte Rechnungen zu begleichen, halte ich auch für eine unglückliche Entscheidung.
Frau Mika hat eine spannende und gut verdauliche Geschichte aus den Anfängen der Frauenbewegung der Nachkriegszeit geschrieben; Alice Schwarzer als Aufhänger hat diesen Früchten nur geschadet. Aber hätte ich das Buch mit dem Titel "Aus den Anfängen der Frauenbewegung der 70er Jahre" gekauft? Wohl nicht. Alice Schwarzer ist für mich die ambivalente Anmutung geblieben und das neue Buch von Bascha Mika werde ich mir nicht kaufen. Trotzdem: Das Lesen des Buches war keine verschenkte Zeit, sondern ein gerne genutzte Gelegenheit, mir eine Meinung zu bilden - und Neues zu erfahren.
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15 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch 18. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Endlich lernt die Welt Alice Schwarzer kennen. Für mich eine Frau, geboren nach der Emanzipatin war es immer etwas schwierig nachzuempfinden für was und mit welcher Kraft unsere Mütter gekämpft haben.Besonders der Schreibstil dieses Buches hat mich sehr angesprochen wo ich doch so manches mal bei MalcolmX, Marcel Reich-Ranicki oder Hitler gähnen mußte, konnte ich es hier kaum erwarten umzublättern. RESPEKT für einen solch sensiblen fesselnden und mitreißenden Schreibstil!!!
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