Der gut gewählte Titel verrät schon, dass es in diesem Kurzkrimi um die Alibis von mehreren Mordverdächtigen geht. Ausgangspunkt für die Nachforschungen von Privatdetektiv Nero Wolfe ist die (heutzutage schwer vorstellbare) Tatsache, dass der Todeszeitpunkt eines ermordeten Firmenchefs gerichtsmedizinisch nicht genau bestimmt werden kann. Da es außerdem keine direkten Spuren zum Täter gibt und alle Verdächtigen ein Tatmotiv haben, bleibt als Ermittlungsansatz nur, ihre Alibis akribisch zu durchleuchten. Wolfe sammelt Indizien und kann schließlich eines der Alibis widerlegen. Die Geschichte ist kurzweilig zu lesen und wirkt nicht konstruiert. Somit verzeiht man auch gerne die zeitweise sehr undeutsche Ausdrucksweise (z.B. "Ich änderte dann meinen Sinn", "Die Detektive vom Morddezernat").