Staffel 5 spaltet die Fans. Vor allem die Amerikaner. Während die Einen sie als die beste Staffel bezeichnen, finden andere sie wieder grauenhaft. Ich gehöre zu den Fans, die Staffel 5 als beste aller Alias-Staffeln bezeichnen.
Insgesamt wirkt diese Staffel eher wie ein einziger großer Kinofilm. In sich abgeschlossene Folgen sind hier eher selten zu finden.
Die 1. Folge beantwortet uns nicht nur die Frage nach Vaughns richtigen Namen, sondern beschert uns auch einen neuen, mächtigen Gegner namens Prophet Five.
Dass Staffel 5 wirklich die letzte Staffel ist, zeigt sich darin, dass viele bekannte Gesichter aus vorangegangen Staffeln nochmal Gastauftritte absolvieren dürfen. Neue Charaktere werden eingeführt und in Prophet Five hat Sydney einen nicht zu unterschätzenden Gegner und muss im Kampf gegen diese Organisation auch schwere Opfer hinnehmen.
Die 17 Folgen der 5. Staffel münden in einem großen Finale, das von Sydney wieder alles abverlangt. Zwar ist der Staffel deutlich anzumerken, dass einige Fragen aufgrund der Kürzung um fünf Folgen nicht vollkommen beantwortet werden können und Charaktere ein überhastetes Ende finden, trotzdem haben J.J. Abrams und Co. das Bestmögliche aus der Story gemacht.
Insgesamt sei jedem Fans ans Herz gelegt, sich diese Staffel anzusehen. Einen Sternabzug erhält die DVD-Box für mich lediglich dafür, dass ich mir von den Extras etwas mehr erwartet hätte, doch die an sich gute Staffel wiegt das auf der anderen Seite auch wieder auf, deshalb lediglich vier von fünf Sternen.