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Ali
 
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Ali

Will Smith , Jamie Foxx , Michael Mann    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,11 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ali ist ein Rausch aus Charme, Gewalt und gut gemachter Mythosbildung, der den Zuschauer zweifellos packen wird. Michael Manns Hommage kommt überwiegend knapp und leichtfüßig daher -- von der unvergesslichen Bilderflut in der Eröffnungsszene (einer zehnminütigen Montage schierer Brillanz, in der entscheidende Szenen aus dem frühen Leben von Cassius Clay von den Wogen eines Live-Konzertes von Sam Cooke in einem Nachtclub in Harlem getragen werden) bis hin zu Muhammad Alis Abflug nach Zaire, um gegen George Foreman zu kämpfen.

In seiner Rolle als Clay/Ali macht Will Smith seine Sache ausgezeichnet, was in erster Linie auf seine geradezu unheimliche Nachahmung der Waffe zurückzuführen ist, für die Ali am meisten bekannt ist -- seine fesselnde Stimme. Und in der Tat, die besten Szenen drehen sich mehr um Alis verbale Gefechte als um die Sprache seiner Fäuste. Sei es nun mit seinem Gefolge (vor allem Jamie Foxx), dem Sportreporter Howard Cosell (Jon Voight) oder Don King (Mykelti Williamson) -- Michael Manns Ali besitzt den selben Respekt einflößenden Witz und die Fähigkeit zu überraschen wie das Original, das die Öffentlichkeit damals so zu entwaffnen verstand.

Die Pressekonferenzen und das Geplänkel hinter den Kulissen sind hervorragend nachgestellt; Alis Mängel dagegen weniger. Manns Versuch, Alis Frauengeschichten, seine dubiosen Verbindungen zur afroamerikanischen Nation of Islam und sein unersättliches Bedürfnis nach dem Rampenlicht darzustellen, wirken halbherzig und schwerfällig, verglichen mit der lebhaft gestalteten grenzenlosen Bewunderung des Films für seine Titelfigur. Wie die etwas träge ausgefallene zweite Hälfte des Films beweist, ist Ali in ehrfürchtiger Darstellung besser als in Erklärungen. --Fionn Meade

VideoMarkt

Zwischen 1964 und 1974 regiert er die Boxwelt: Muhammad Ali. Der geniale Faustkämpfer, schlitzohrige "Politiker" und begnadete Redner spaltet die Öffentlichkeit. Als Aushängeschild schwarzer Bürgerrechtsorganisationen, Liebkind der Nation of Islam und der Black Panther hassen ihn die Rassisten. Und von anderen wiederum wird er für Werbezwecke missbraucht - doch er bleibt sich selbst treu. Den Kriegsdienst in Vietnam verweigert er und erregt so den Zorn der Obrigkeit. Die Folge: ein Boxverbot am Höhepunkt seiner Karriere...

Video.de

"Miami Vice"-Erfinder Michael Mann legt mit "Ali" ein absolut faszinierendes, opulentes Sportler-Biopic über den berühmtesten Boxer aller Zeiten vor. In der minutiös recherchierten und meisterhaft umgesetzten Spielfilm-Biografie, die ein Stück weit auch Porträt der Gesellschaft der Sechziger Jahre ist, gibt der bestens trainierte Will Smith die Performance seines Lebens, während Gattin Jada Pinkett Smith für die optischen Reize sorgt. Großes, mitreißendes Kino, das auch Anspruchsvolle begeistern sollte.

Blickpunkt: Film

Muhammad Ali ist die Sportlegende schlechthin. Die ereignisreichste Dekade (1964-74) im turbulenten Leben des extravaganten Boxchampions wurde jetzt von Meisterregisseur Michael Mann ('Insider') auf Zelluloid gebannt. Er liefert einen impressionistischen Einblick in Alis facettenreiche Identität als Boxer, Moslem, Kriegsdienstverweigerer, Kulturikone, Familienvater, Freund und Frauenheld. Als Protagonist des ambitionierten Biopics fungiert ein rigoros durchtrainierter Will Smith ('MIB'), dessen oscarverdächtiges Porträt so angegossen sitzt wie die Faust im Boxhandschuh.

Mit einem superben Prolog demonstriert Mann umgehend seine beträchtliche Kompetenz, starke Bilder und passenden Sound aussagekräftig zum Einsatz zu bringen. Ein Auftritt von R&B-Sänger Sam Cooke wird mit einem fließenden Bilderstrom von Cassius Clays Training im Ring, prägenden Kindheitserinnerungen von allgegenwärtigem Rassismus, einer Rede von Malcolm X und Alis persönlichen Beziehungen gegengeschnitten. Elegant und zeitsparend wird eine Flut von Informationen vermittelt, und sofort ist der Ring frei für Alis berühmtes Titelmatch gegen Sonny Liston. Die Inszenierung eines Boxkampfes wurde selten so mitreißend und eindringlich ausgeführt wie hier: Die Wucht der Schläge, das pumpende Adrenalin, die unverhohlene Aggression, die unterschwellige Furcht und der Enthusiasmus des Publikums springen regelrecht von der Leinwand und geben dem Zuschauer - wie kein Film mehr seit Scorseses 'Wie ein wilder Stier' - die Illusion, selbst im Ring zu stehen. Ali gewinnt, die Medien sind begeistert. Dank seines überschäumenden Charismas, seiner notorischen Großmäuligkeit, seiner arroganten Überheblichkeit gegenüber Opponenten, seiner Zugänglichkeit zu seinen Fans und seines schlagfertigem Witzes avanciert er zum ersten afroamerikanischen Superstar. Bald aber schockiert der Publikumsliebling mit seiner Mitteilung, zum Islam konvertiert zu sein. Mann skizziert wenig vorteilhaft die Nation-of-Islam-Elite, die Ali für ihre Publicityzwecke ausbeutet, sich jedoch während seines Karrieretiefs von ihm distanziert. Alis vorübergehender Fall wird eingeläutet von seiner Weigerung, sich für den Kriegsdienst in Vietnam einziehen zu lassen. Er wird angeklagt, verliert seine Boxlizenz und muss sein gesamtes Vermögen für Gerichtskosten aufwenden. Der letzte Teil des für 105 Mio. Dollar realisierten Epos widmet sich dem Comeback-Fight in Zaire gegen George Foreman (imponierend mit seiner schieren Körperpräsenz: Boxer Charles Sufford) und lässt den Film mit einer triumphalen Note enden.
Für seine Darstellung des Schwergewichtsweltmeisters verwandelte Smith nicht nur seinen Körper mit einer Gewichtszunahme von 15 Kilo, er studierte zudem die melodische Sprechweise des Champs und seine charakteristischen tänzelnden Bewegungsabläufe im Ring exakt ein. Mit viel Feuer in den Augen erweckt er den kontroversen Helden glaubwürdig zum Leben. Mann ist bei seiner Inszenierung weniger an der genreüblichen faktenabdeckenden Exposition gelegen, vielmehr wird Alis komplexer und oft widersprüchlicher Charakter vor allem durch seine persönlichen Bindungen definiert. Mit Mentor Malcolm X (Mario Van Peebles) verbindet ihn tiefe Freundschaft, die er jedoch auf Anweisung von Nation-of-Islam-Führer Elijah Muhammad aufgibt. Seine Religiosität führt auch zur Scheidung von seiner ersten Ehefrau, der freidenkenden Sonji (Smith' Ehefrau Jada Pinkett-Smith). Gleichzeitig toleriert Ali anders als seine Glaubensgenossen seinen katholischen, weißen Trainer Angelo Dundee (Ron Silver) und seinen jüdischen Cornerman Brown (Jamie Foxx als sehr humaner Suchtkranker). Trotz seiner strengen Gläubigkeit kann Ali auch nicht von zahlreichen außerehelichen Affären (die hier lediglich angedeutet werden) lassen. Bei der perfekt besetzten Darstellerriege brilliert Jon Voight (durch Makeup und Perücke fast nicht wieder zu erkennen) als der von Ali schwer getriezte Sportreporter Howard Cosell, der ihm dennoch auch in schlechten Zeiten die Stange hält. An vielen Originalschauplätzen mit grobkörnig-ausgewaschenen Film aufgenommen, wird ein Cinema-Verite-Look erzielt, was noch durch die sorgfältige Rekreierung der Ära unterstrichen wird. Die in der Oscar prämierten Ali-Dokumentation 'When We Were Kings' eingefangene echte fiebernde Aufregung des Publikums, die Ali beim Rumble In The Jungle zum Sieg beflügelte, konnte allerdings selbst ein Kinomagier wie Mann nicht überzeugend nachstellen - daher kein Sieg durch K.O., aber doch souverän nach Punkten. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Faszinierendes Boxer-Biopic über die zehn ereignisreichsten Jahre im Leben der Sportlegende Muhammad Ali.

Kurzbeschreibung

USA 1964: Cassius Clay hat es geschafft: Nach dem Sieg über Sonny Liston ist er erstmals Boxweltmeister im Schwergewicht. Doch nicht nur im Ring, auch privat muss er die nächsten Jahre kämpfen: zunächst schockiert er die Öffentlichkeit, als er sich zum Islam bekennt und den Namen "Muhammad Ali" annimmt. Dann verweigert er sich, Kriegsdienst in Vietnam zu leisten und wird mit Kampf- und Reiseverbot bestraft; der Weltmeistertitel wird ihm aberkannt. Muhammad Ali ist am Ende, doch er gibt nicht auf. 1971 kann er endlich in den Ring zurückkehren und verliert gegen Joe Frazier. Seine große Stunde schlägt im Oktober 1974, in Kinshasa, Zaire: Er tritt gegen den bisher unbesiegten Champion George Foreman an. Der Kampf des Jahrhunderts, der legendäre "Rumble in the Jungle", beginnt.

Produktbeschreibungen

USA 1964: Cassius Clay (WILL SMITH) hat es geschafft: Nach dem Sieg über Sonny Liston ist er erstmals Boxweltmeister im Schwergewicht. Doch sein größter Kampf steht gerade erst bevor: Nachdem er sich öffentlich zum Islam bekannt und den Namen Muhammad Ali angenommen hat, rücken die Medien und die Öffentlichkeit von ihm ab. Damit nicht genug: In einer Zeit, die geprägt ist von Rassenunruhen und blutigen Anschlägen auf schwarze Führer, verweigert Ali den Eintritt in die US Army: Er will nicht gegen die Bürger Vietnams kämpfen. Der Boxverband sperrt den Champion, die Gerichte machen Jagd auf ihn. Ali, der Unbesiegbare, scheint am Boden zerstört, sein Weltmeistertitel wird ihm aberkannt, seine Karriere auf Jahre hinaus beendet. Aber Muhammad Ali gibt nicht auf. 1971 kehrt er zurück - und verliert gegen Joe Frazier. Im Januar 1974 erreicht er die Revanche und den Sieg gegen Frazier. Und dann im Oktober 1974 steigt auf afrikanischem Boden, in Kinshasa, Zaire, der Kampf des Jahrhunderts gegen den bisher unbesiegbaren George Foreman. Aber hat Ali nach den Jahren des Niedergangs und des Comebacks auch nur den Hauch einer Chance beim "Rumble in
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