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Alfred Hitchcock: Ein Leben
 
 
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Alfred Hitchcock: Ein Leben [Taschenbuch]

Donald Spoto , Bodo Fründt
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492227988
  • ISBN-13: 978-3492227988
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.446 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das liest sich wie ein Hitchcock-Film. Abendzeitung München »Wie das Wechselspiel von Angst, Lust, Strafe, Rachsucht und mörderischem Schwarzhumor sich bei Hitchcock auf geniale Weise in das Verdrängungsprodukt Film verwandelt – das liest sich wie ein Hitchcock-Film.« Abendzeitung München »Dies ist eine Maßstäbe setzende Biographie auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.« Der Tagesspiegel

Kurzbeschreibung

Keiner formulierte den Zusammenhang von Lust und Mordlust im Film so präzise wie dieser Magier des Schreckens. Und keiner drückte die Urängste des 20. Jahrhunderts so erfolgreich im Film aus: Alfred Hitchcock (1899-1980). Persönlich aber war der Meisterregisseur das erste Opfer seiner eigenen unausgelebten Phantasien und sexuellen Obsessionen. In seiner brillant recherchierten Biographie zeigt Donald Spoto nicht nur den genialen Filmemacher und seine Meisterwerke, sondern auch seine Nacht- und Schattenseiten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Über Hitchcocks Filme ist wesentlich mehr geschrieben worden als über seine Person an sich, obwohl seine Gesicht oder zumindest seine Silhouette fast jedem Menschen zumindest geläufig ist.
Donald Spoto geht in seinem Buch dem Menschen Hitchcock nach, der eben während seiner 80 Jahre Lebenszeit eine ganze Reihe von Filmen gedreht hat. Filme, die zwar besprochen gehören, die aber lediglich Ausdrucksform eines verschlossenen und sexuell repressiven Menschen waren.
Spoto arbeitet sehr detailliert, von den frühesten Anfängen bis genau zum Todestag, wobei er mit reichlich Zeitzeugen gesprochen hat und skizziert so die Person Hitchcock sorgfältig nach, wobei er einige Korrekturen an Geschehnissen vornimmt, bei denen es Hitchcock mit der Wahrheit nie so genau nahm (siehe Francois Truffauts "Mr.Hitchcock, wie haben sie das gemacht?").
Obwohl das sich abzeichnende Bild des Meisterregisseurs nicht sonderlich schön, sympathisch oder glamurös ausfällt, bleibt Spoto immer so sachlich wie möglich, hält sich mit Mutmaßungen zurück, bzw. macht sie deutlich kenntlich.
Hitchcock erweist sich hier mehr und mehr als lieber etwas menschenscheuer Eigenbrötler, der sexuell zumeist sehr stark auf seine weiblichen Filmfiguren fixiert war, die er nach seinen eigenen Gelüsten "erschuf", indem er sie einkleidete, trainierte und rollentechnisch so agieren ließ, wie er es bevorzugte. Seiner Frau gegenüber war er damit wenig treu, dafür aber trotzdem stets von ihr abhängig, da er seine Darstellerinnen zwar stets begehrte und kontrollieren wollte, sexuell an sich aber ihnen nie näherkam, einerseits aus Gründen selbst angenommener Unattraktivität und andererseits, weil ihm sein Kontrollfimmel genügte.
Trotz großer Belesenheit und dem Hang zur Erlesenheit, zeigte er Zeit seines Lebens auch sehr bürgerliche Züge, die jedoch nicht immer alle miteinander konform gingen. Darüber hinaus war er nicht selten ungehobelt und zeigt deutlich sadistische Züge, vor allem was seinen Humor betraf. Beim Thema Essen erwies er sich als schwieriger Gourmet und die Tatsache, daß er Zeit seines Lebens dem Alkohol stark zugesprochen hat, was sein Ende beschleunigte, wird auch nicht ausgelassen.
Trotz dieser unsympathischen Züge geht die Fasznination der Figur, seiner ungewöhnlichen Arbeitsweise und seinem visuellen Talent nie verloren und verursacht mehr Traurigkeit als Abscheu.
Für Liebhaber von Biographien der leichten Sorte ist dieses genau recherchierte Werk sicherlich nichts, denn hier werden die Jugendjahre bis 1930 genauso umfassend unter die Lupe genommen wie die Epochen seiner besten Filme (1940-1970).
Vermutlich hätte das Ergebnis Hitchcock mit seinen dunklen und hellen Seiten nicht gefallen, aber Spoto reißt der Legende nicht die Kleidung herunter, sondern macht sie lediglich für uns transparent und das ist großes Handwerk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ins rechte Licht gerückt 17. November 2007
Von Polar
Format:Taschenbuch
Wer sich wünscht, einmal ein großer Filmregisseur zu werden, der sollte Donald Spotos Biografie über Alfred Hitchcock lesen. Hitchcock hat zeitlebens unter der eigenen Unzulänglichkeit gelitten, für die er nicht selten einen filmischen Ausdruck gefunden hat. Für ihn war Film die Arbeit am Drehbuch, die er mit wechselnden Autoren akribisch bis in die letzte Sequenz vorbereitete. Er galt als einer der innovativsten Filmschaffenden bis in die Sechziger Jahre hinein, als ihn die Arbeit mehr und mehr zur Last fiel. Spoto wirft sein Licht auf den Menschen hinter der Kamera, der dazu imstande war, Meisterwerke der Kinematographie zu hinterlassen und der gleichzeitig für seinen Spott und Sarkasmus berüchtigt war.

Ein starker Regisseur, der den Aufstieg zur Legende hartnäckiger Arbeit zu verdanken hatte, und ein schwacher Menschen, für den das Essen und später in zunehmendem Maße das Trinken lebensfüllend wurde. Spotos Biografie holt den Menschen Hitchcock hinter der Kamera hervor, setzt ihn ins Licht und zeigt uns, was es bedeutet, die eigenen Abgründe szenisch zu bebildern. Gleichzeitig liefert er eine faszinierende Geschichte der Filme, die der Regisseur hinterlassen hat. Alfred Hitchcock ist ein Großer des Films, aber der Preis war hoch, den er dafür zahlen mußte und andere zahlen ließ.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Spoto beschreibt Hitchcock und die Filmwelt einfach genial......Fasziniert hat mich sein Weg vom Werbe-Layouter zum Regisseur; überrascht die Zusammenarbeit mit deutschen Filmstudios und Regisseuren. Wenn man seine Filme mit denen der deutschen Filme der Vorkriegszeit vergleicht, sieht man künstlerische Anleihen.
Hitchcock musste raus aus England, weil man Filme als Unterhaltung belächelt und kein Geld investiert hat. Spannend sind die Beschreibungen seiner Regie-Arbeit und einzelnen Filme, wobei die Schauspieler und ihre Beziehungen zu Hitchcock einen wichtigen Teil ausmachen.
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