Das Buch ist nett geschrieben, mit deutlicher Sympathie für das dargestellte Auto.
Die Recherche ist mit zahlreichen Quellenangaben (Literaturfundstellen und Interviews) belegt und damit glaubhaft. Die Fotos fangen sehr schön den Zeitgeist ein.
Das letzte Kapitel mit den Beschreibungen moderner Alfas hat in so einem Buch nichts zu suchen und wirkt wie aufgeblähtes Füllmaterial.
Was stört, ist die unglaublich hölzerne Übersetzung, die stellenweise wirkt wie mit Babelfish erstellt, inklusive teilweise einfach falsch übersetzter Vokabeln (ich will nicht hoffen, daß der Autor die Fehler gemacht hat), die dann beispielsweise in Bildunterschriften Dinge beschreiben, die auf dem Foto beim besten Willen nicht zu sehen sind oder die technische Zusammenhänge falsch formulieren. Hier hätte etwas mehr Sorgfalt gut getan, die hätte dann auch die zahllosen Interpunktions- und Grammatikfehler vermieden. Dann hätte man auch vermeiden können, daß unter etlichen Bildern steht "gut zu erkennen ist XXX", das Bild ist aber gerade einmal doppelt briefmarkengroß und das technische Detail deswegen beim besten Willen nicht zu sehen.