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Alexandria
 
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Alexandria [Gebundene Ausgabe]

Gerald Messadié
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 399 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: 2. A. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426193957
  • ISBN-13: 978-3426193952
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 407.669 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Eine Stadt und eine Frau stehen im Mittelpunkt von Messadiés neuem Roman: Delia, die schöne, kluge Hetäre, und Alexandria, im ersten nachchristlichen Jahrhundert die glanzvollste Metropole des Mittelmeerraums. Ein Faszinierendes Frauenschicksal an einem Ort des Luxus und der Sinnenfreude inmitten einer Welt des religiösen und weltanschaulichen Umbruchs. Alexandria ist im ersten Jahrhundert nach Christus ein kultureller Schmelztiegel, der in vielem an die Megastädte unserer Tage erinnert. Griechische Ärzte und Philosophen begegnen hier römischen Patriziern und Söldnern im Dienste Kaiser Caligulas; hier kreuzen sich die Wege ägyptischer Priester, buddhistischer Mönche und frühchristlicher Rebellen; jüdische Kaufleute, Thraker und Makedonier sind Teil des bunten Völkergemischs, das die Stadt bestimmt. Kein Wunder, daß an dieser Stätte des Handels, der Lebenslust, aber auch der sozialen Gegensätze das älteste Gewerbe der Welt erstaunliche Blüten treibt. Und dessen wohl hinreißendste Vertreterin ist die Hetäre Delia. Ihrer Schönheit und ihrem Geist erliegen sogar Homosexuelle. Als Delias Dienerin und Vertraute Isis ermordet wird, weiß die Freundin einflußreicher Männer, daß es höchste Zeit ist, unterzutauchen, auch wenn sie noch nicht ahnt, wer ihr so übel mitspielen will. In Männerkleidung versucht sie, sich den Verfolgern zu entziehen, doch wird sie erkannt und entführt... Messadiés Roman ist eine farbenprächtige Lesereise durch die legendäre Weltstadt der Antike mit ihrer pulsierenden Betriebsamkeit und ihrem üppigen Sinnenrausch, eine spannende Auseinandersetzung mit den politischen Intrigen, philosophischen Strömungen und religiösen Konflikten einer Epoche, die der unsren gar nicht so unähnlich ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Alexandria in den Jahren um 40 n. Chr.: Der Makedonier Alexander der Grosse hat seine Duftmarken hinterlassen, seine sterblichen Überreste liegen dort im Mausoleum. Die Stadt, eigentlich zum Imperium Romanum" gehörig, also unter der römischen Herrschaft Gaius Iulius Caesars (genannt Caligula), bildet einen Tiegel der Völkervermischungen. Ägypter, Nordafrikaner, Vorderasiaten, Griechen, Hellenen, Römer, Gallier, Britannier... Jedes Volk dient seinen eigenen Gottheiten, es herrscht die Vielgötterei. Dazwischen Randgruppen, die ihren Weg im Monotheismus suchen, nach dem einen wahren Gott, vordergründig die Juden und eine seltsam anmutende "Eremiten-Randgruppe am See", welche die Lehre eines gewissen Jesus von Nazareth vertritt. Alexandrias Handel blüht, dank der außerordentlichen Geschäftstüchtigkeit der jüdischen Stadtbewohner, es wird viel philosophiert, noch mehr geschlemmt und den fleischlichen Lüsten gefrönt Es herrscht quasi Frieden und Eintracht in der multikulturellen Buntheit. Gäbe es da nicht den römischen Imperator Caligula, der sein Abbild in die Tempel der Juden, zwecks Vergötterung aufstellen möchte, gäbe es da nicht die Griechen, denen die römische Vorherrschaft (nach dem Zusammenbruch des Imperiums von Alexander dem Großen) ein Dorn im Auge ist, gäbe es da nicht die Ägypter als Ureinwohner, die der Ansicht sind, dass Fremde in einem Gastland ihre Rechtsansprüche nicht überdehnen sollten.

Das Buch ist ein inhaltlicher und sprachlicher Hochgenuss. Gerald Messadié versteht es, politisch-historisch brisante Themen bildreich zu verpacken. Man greift zum Geschichtsbuch und recherchiert Hintergründe. Viele der philosophischen Grundsatz-Diskussionen sind rhetorisch-kunstvolle Leckerbissen. Empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Beeindruckend gut recherchiert (vor allem immer wieder mit kulinarischen Details gespickt) versucht der Autor den Leser mit dieser Epoche zu fesseln; mit glanzvollen, weitschweifigen Beschreibungen und vielen (leider unübersichtlichen) Details.

Die Charaktere sind authentisch und interessant, aber leider fehlt ihnen eine gewisse Lebendigkeit. Auch sind die wenigen spannenden Stellen stark ausbaufähig.

Viel zu oft schweift Messadié in philosophische Diskussionen ab. Auch Politik und geschichtliche Fakten kommen nicht zu kurz. Dieser zwar die Handlung streckende, aber interessante Kurs in antiker Philosophie und Geschichte des multikulturellen Alexandrias verdienen dann doch 3 Sterne.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor versucht mit bildreicher Sprache und vielen Details die Atmosphäre des alten Alexandria auferstehen zu lassen. Dabei entsteht eine durchaus spannende Geschichte um eine Frau, die sich von der Hetäre zur Philosophin wandelt. Die Handlungsstränge und Zusammenhänge erscheinen dabei jedoch ziemlich abstrus und konstruiert, als würden alle irgendwie interessanten Themen eines ganzen Jahrhunderts in einen Topf geworfen und auf Teufel komm raus miteinander verklebt. Auch die Detailliebe ist nicht unbedingt vorteilhaft: viele Beschreibungen passen nicht in das 1. Jahrhundert (Kartoffeln ?). Insgesamt ist das Buch wie ein ganz unterhaltsamer Film: nicht langweilig, aber ohne die Sucht nach mehr.
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