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Alexander (Revisited, The Final Cut)
 
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Alexander (Revisited, The Final Cut)

Colin Farrell , Angelina Jolie , Oliver Stone    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (201 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Colin Farrell, Angelina Jolie, Val Kilmer
  • Regisseur(e): Oliver Stone
  • Komponist: Vangelis
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 1. November 2009
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 206 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (201 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000WL8T7I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.828 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch sehr gute Umsetzung, wer Extras braucht, wartet auf die Premium Edition.

Bild: Nur gelegentlich werden helle Hintergründe von einem sanften Mattscheibeneffekt durchzogen (00.12.50, 00.36.10, 00.43.55, 00.46.02). Das Scopebild ist sehr Kontrast-/und Farbstark. Die Schwarzdarstellung ist hervorragend (00.40.35, Mond) und ermöglicht bis hin zur sehr sauberen Weißwiedergabe eine sehr große Darstellung auch feinster Farbstufen. Auch in Szenen völliger Dunkelheit bleiben im Fackelschein noch die Gesichtskonturen klar erkennbar (00.21.50). Die Schärfewirkung ist auch in Kameranahen Einstellungen etwas zurückhaltend in der Abgrenzung von Konturen (00.35.00 Schriftrollen).

Ton: Die englische Tonspur klingt ein wenig luftiger in seiner Raumentfaltung. Atmogeräusche, wie z.b. sanft wehender Wind, kommen hier klarer, manchmal überhaupt erst zu Gehör. Die Wiedergabe von Dialogen ist erstklassig und das Stimmvolumen reicht außerordentlich tief hinab in den Grundtonkeller. Feine Klänge des Scores, fernes Pferdewiehern und flammende Fackeln sorgen für ein detailfreudiges Ambiente. Effekte treten nicht immer, aber an den wichtigen Stellen auf (00.46.50, Jubel der Krieger).

Extras: Leider nur 6 Trailer, die Premium Edition wird eine Vielzahl Extras enthalten. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Alexander der Große (356 - 323 vor Christus):
Angetrieben durch Träume von Ruhm und Abenteuer, ein Herrscher über ein riesiges Imperium aber innerlich zerrissen.
Mutig und ehrlich zeigt der Film Alexanders (Colin Farrell) Leben und die Beziehungen zu seiner Mutter Olympias (Angelina Jolie), seinem Vater Philipp (Val Kilmer), seinem Heeresführer Hephaistion (Jared Leto), der ein Leben lang sein bester Freund blieb, zu Roxane (Rosario Dawson), seiner ehrgeizigen und schönen Frau, und schließlich zu Ptolemaios (Anthony Hopkins), seinem zuverlässigen General und Vertrauten.

Alexander: Ein Mann, der mit 25 Jahren bereits 90 Prozent der damals bekannten Welt erobert hatte und in nur acht Jahren mit seinen nahezu unbesiegbaren Armeen eine Strecke von 35.000 Kilometern zurück legte. Als er mit 32 Jahren starb, hatte er durch seine Eroberungen ein Imperium geformt, das einzigartig blieb in

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Kundenrezensionen

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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Exciter30
Format:DVD
Ich habe mir Alexander auch mit großen Erwartungen im Kino angesehen und wurde nicht enttäuscht den für mich war es einer der besten Historienfilm überhaupt. Der Film ist um Längen besser als Troja" der für mich eine einzige Enttäuschung war. In Troja sehen aller Krieger auch nach dem Kampf aus als kämen Sie frisch aus der Maske, Blut fliesst überhaupt nicht und die Darsteller sahen auch noch in den extremsten Situationen richtig cool aus. Nein Troja" ist definitiv kein guter Historienfilm, maximal durchschnittliches Popcornkino.

Mit großer Leidenschaft inszenierte Oliver Stone die Geschichte des makedonischen Feldherrn Alexander der nach dem Tod seines Vaters knapp 90% der damals bekannten Welt eroberte. Historisch gesehen hält sich Stone meist an die Fakten und Ihm gelang ein bildgewaltiges Epos mit großartigen Darstellern. Für mich ist die Rolle des Alexander mit Colin Farell auch ideal besetzt, auch wenn ich mir jetzt den Zorn von anderen Kritikern zuziehen werde.

Im Jahre 356 vor Christus wird Alexander im kleinen Reich Makedonien als Sohn von König Philipp II (Val Kilmer) und Olympias (Angelina Jolie) geboren. Zartbesaitet in jungen Jahren wird er nach der Ermordung seines Vaters im Jahre 336 v. Chr. zu einem der größen Feldherrn überhaupt. Die Hintergründe zu Philipps Tod beleuchtet Stone nicht näher und das ist gut so, den das ganze ist bis heute rein spekulativ und niemand weiss wie weit Olypimias und Alexander an der Ermordung beteiligt waren. Zumindest ist bekannt das Alexander alle, die dies behaupteteten umgehend exekutieren liess. Die Schlacht bei Gaugamela im Jahre 331 v. Chr. als Alexander die Perser besiegte ist wohl eine ganz entscheindene im Leben des Alexander und so wurde Sie von Stone auch dementsprechend in Szene gesetzt. Der Einzug in Babylon ist einer der Höhepunkte des Films und die Bilder laden zum träumen ein. Stone stellt in seinem kanpp dreistündigen Film die Person des Alexanders in den Mittelpunkt und liefert gleichzeig großartige Schlachten und exotische Schauplätze. Erzählt wird uns Alexanders Geschichte von seinem Weggefährten Ptolemäus der uns alles vor der wunderschönen Kullisse Alexandrias erzählt. Stone beleuchtet die Figur des Alexander aufs genaueste und legt auch ein Augenmerk auf dessen Sexualität und dabei besonders auf die vermutete Homosexualität. Die Beziehung zu seinem Freund Hephaistion (Jared Leto) steht hierbei im Vordergrund genauso wie seine überrachende Hochzeit mit Roxane.

Stone ist um historische Genauigkeit und Authenzität bemüht und das gelingt Ihm auch fast immer im Vergleich zu anderen Sandalenfilmen die in dieser Hinsicht vollkommen versagen. Wer sich die Mühe macht die historischen Fakten nachzulesen der wird mir zustimmen müssen. Zwar gibt es auch hier Momente die so nicht den Tatsachen entsprechen aber das ist zu verschmerzen. Die Darsteller hat Stone perfekt ausgewählt und so ist der Film mit Colin Farell (Alexander), Val Kilmer (Philipp II), Angelina Jolie (Olympias), Anthony Hopkins (Phtolemäus), Jared Leto (Hephaistion), Christopher Plummer (Aristoteles) und Rosario Dawson (Roxane) sehr prominent besetzt. Die Kulissen, allen voran Alexandria und Babylon sind wunderbar gewählt.

Kleiner Kritikpunkt ist die Filmmusik von Vangelis, den dieser hatte definitiv schon ein glücklicheres Händchen mit seiner Musik, den da ganze wirkt an manchen Stellen etwas zu hektisch. Das knapp dreistündige Epos ist ganz großes Kino aber nichts für die Action- und Popcornfans, den Alexander ist anspruchsvolles Kino, das nicht wie Troja durch überflüssige Special Effects sondern durch großartige Darsteller und tolle Bilder besticht. Stone setzt die Effekte gezielt ein und in den inszenierten Schlachten sieht man wie brutal und grausam diese waren.

Leider blieb diesem wunderbaren Epos der ganz große Erfolg an den Kinokassen verwehrt. Die Single DVD bietet als Bonus lediglich ein paar Trailer während die Special Edition mit einer randvollen Bonusdisc aufwarten kann. Bild- und Tonqualität sind vom Feinsten. Ich kann jedem Filmliebhaber und Freund von anspruchsvollen Filmen dieses Meisterwerk empfehlen.
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:DVD
Dieser Film hat es mit seinem Mut zu Drastik, Offenheit und historischer Genauigkeit nicht leicht gehabt; so ist es Oliver Stone - dem Meister der Kontroverse - gelungen ist, sein Publikum in kaum vorstellbarer Weise zu spalten. Der Film setzt von seinem Zuschauer die Fähigkeit voraus, alle Erwartungen fallen zu lassen und sich ganz auf diesen ästhetischen Bilderrausch einzulassen. In Europa ist der Film sehr erfolgreich gewesen und hat die Verluste in den USA wieder kompensiert; im us-amerikanischen Süden war der Film bereits aufgrund vorgeblicher homoerotischer Sexszenen im Vorfeld boykottiert worden und nur wenige Kritiker konnten dem Film Großes abgewinnen (aber immerhin z.B. das "Time"-Magazin). Auch in Griechenland sollte der Start verhindert werden, bis sich allerdings der erste Zuschauer den Film tatsächlich ansah und "grünes Licht" gegeben wurde. Das alles verwundert doch sehr, denn - der Realhistorie folgend - ist zwar Alexanders Beziehung zu seinem General Hephaistion deutlich dargestellt, doch in Sachen Homoerotik verhält sich der Film extrem zurückhaltend. Darüber hinaus sollte festgehalten werden, dass es damals absolut üblich war, bisexuell zu sein; also viel Lärm um fast nichts.
Und nun zum eigentlichen Geschehen. Anders als etwa "Troja" präsentiert uns "Alexander" gut ausgefeilte Charaktere, die in ein realhistorisch-präzises Szenario gebettet sind. Oliver Stone ("Platoon", "JFK") orientierte sich an der bis heute besten Biographie des Historikers Robin Lane Fox. Also ist dem Interessierten reichlich Inhalt geboten. Am eindrucksvollsten sind die gewaltigen Bilder des Epos', die höchsten ästhetischen Ansprüchen absolut gerecht werden, etwa die Darstellung Babylons oder andere Naturkulissen. Man kann sich kaum sattsehen an dieser immensen Bilderpracht, die man wohl kaum zuvor so opulent präsentiert bekam. Daneben gibt es zwei gigantische Schlachten, die eine gegen das Perserreich bei Gaugamela, die andere in Indien. Diese erleben wir nicht als durchgestylte Kampfszenen, sondern real und in brutalster Drastik.
Die Schauspieler liefern gute Leistungen; herausragend sind Val Kilmer als König Philip und Angelina Jolie als seine Frau, Königin Olympias. Der Newcomer Colin Farrell als Alexander hat gute Momente, in denen er mitreißend spielt, aber phasenweise hätte er noch aggressiver sein dürfen, um dem Publikum wirklich plausibel zu machen, wie dieser Mann 4/5 der damals bekannten Welt erobern konnte. Daneben ist der Film mit weiteren großen Namen gespickt: Anthony Hopkins (Ptolemaios), Christopher Plummer (Aristoteles).
Aber was macht Oliver Stones "Alexander" nun so 'besonders'? Der Film liefert uns keine Holzschnittcharaktere nach dem Schema "Gut gegen Böse" und ebenso ist die Handlung äußerst nahe an der realen Historie - was Pluspunkte sind, die "Braveheart" oder "Gladiator" nicht vorzuweisen hatten. Der Film ist außerdem in einzelne Episoden aufgespalten, die allesamt für reichlich Unterhaltung sorgen, aber eben nur in sich selbst Spannungsaufbau leisten, so dass es keine große, allumfassende Dramaturgie gibt, auf die der Zuschauer durch und durch konditioniert ist. Das muss aber auch nicht sein, denn will man der Historie gerecht werden, sollte man nicht künstlich etwas erzeugen, das den hohen inhaltlichen Anspruch - wie im Falle Trojas - dann ins Lächerliche zieht. Stones Schritt war mutig und man darf diesen Mut gerne anerkennen!
Abgerundet wird das Ganze durch den kongenialen Soundtrack von Vangelis. Wer sich auf dieses zu unrecht kritisierte Epos einlässt, wird bestimmt in großen Genuss kommen. Denn "Alexander" übertrifft in seinem historischen Gehalt, dem psychologischen Potenzial und auch in darstellerischen Leistungen andere Hollywood-Epen beim Weitem. Man sollte dem Film daher die Gelegenheit geben, seine Geschichte zu erzählen und dabei vielleicht auf hollywoodtypisches Entertainment etwas verzichten. Lässt man sich von den Bildern fesseln, lauscht man den intensiven Dialogen und folgt der Symbolik, merkt man schnell, dass dieser Streifen sehr viel zu sagen hat und einen Platz als großes Epos beanspruchen darf.
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44 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Seraphina TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
*

4 1/2 Sterne für ALEXANDER!

*

Ich habe ALEXANDER im Kino gesehen und kürzlich die DVD gekauft - die Originalversion ( Director`s Cut )!

Nach unserem Historienepos-Tag ( d.h. meine Freunde und ich haben uns an einem Tag nacheinander ALEXANDER, TROJA und GLADIATOR reingezogen ) kann ich ehrlich gesagt die vielen eher negativen Kritiken nicht recht nachvollziehen. Ich mochte den Film. Er war anders als die beiden anderen Filme. Er zeigte viel von Alexanders Persönlichkeit ... seine Sehnsüchte, seine Ängste, etc. Auch wenn diese z.T. sicherlich frei erfunden sind, so ist Oliver Stone`s Interpretation der Person Alexanders dennoch realistischer/glaubwürdiger als die von so manchem großen Helden aus anderen Historien-Epen.

*

Persönlichkeits-Darstellung also statt Schlacht & Gemetzel ( letzteres gibt`s hier natürlich auch - in geringerem Maße als wir vielleicht gewohnt sind )!

Das ist selbstverständlich nicht Jedermanns Geschmack ... und dennoch kein Grund den Film als schwach abzustempeln. Außerdem darf man nicht vergessen, dass diese Verfilmung auf wirklicher Geschichte basiert ... und wer fand/findet Geschichtsunterricht schon spannend? Soll heißen, der Regisseur DURFTE gar nicht allzu viel Neues und/oder Action-lastiges dazuerfinden, sonst wäre das Ganze zu unecht geworden ( im Vergleich dazu durften sich die Regisseure von GLADIATOR und auch von TROJA regelrecht austoben, da beide Geschichten ganz einfach erfunden sind und keine geschichtlichen Vorbilder haben ... bei GLADIATOR gab es nur den Kaiser und seine beiden Kinder in Echt" ... TROJA basiert bloß auf einer Sage von Homer! ) Stattdessen hielt er sich ( zumindest größtenteils ) an die Lebens-Etappen des realen Alexanders.

*

Gefallen hat mir bei ALEXANDER insbesondere die Darstellung der vielen exotischen Schauplätze ( ich liebe es, wenn in einem Film die Orte öfters wechseln, so dass die Story sich nicht immer nur an einer Stelle abspielt ).

Die Kulisse ist einfach großartig ( pompös und ein echter Hingucker, wie z.B. der persische Harem - "Klotzen statt Kleckern" dürfte hierbei wohl das Motto gewesen sein! ), die Kostüme ebenfalls und die Schauspieler überzeugend ( alle sind mit Feuereifer dabei und die Hauptcharaktere - allen voran Colin Farrell - bieten dabei eine ausdrucksstarke Mimik ).

Auch wenn manchen ein hellblonder Alexander etwas seltsam anmuten mag, so sollte man nicht vergessen, dass viele der alten Griechen & unmittelbare Nachbarn nun mal blond ( und manchmal dazu auch gelockt ) waren - nicht so wie heute!

Die Story selber ist stellenweise etwas langatmig geworden - das sind meistens jene Szenen, wo Alex viel aus seinem Inneren preisgibt. Doch genau das macht diesen Film so besonders.

Die Gefühle eines ( nachdenklichen ) Helden kommen meiner Meinung nach in vielen Historien-Epen zu kurz, ebenso wie die Romantik!

*

Mutig vom Regisseur fand ich auch die Darstellung von Alexanders Bisexualität ( nicht Homosexualität! ) Diese - in der Antike oft verbreitete - sexuelle Orientierung wird in vielen Historienepen schlichtweg verschwiegen ( z.B. in TROJA wurde die Beziehung Achilles/Patroklos auf ein Verwandschaftsverhältnis reduziert, was jedoch - wenn man sich die "Ilias" durchliest - ganz einfach falsch dargestellt ist ... ebenso wurde in SPARTACUS eine Badeszene wegen geringfügiger Andeutungen einfach gestrichen ... aber in GLADIATOR wurden diese Tatsachen zumindest nebenbei mehrmals erwähnt! ).

Im englischen Director`s Cut sieht man diese Schnitte am besten ( z.B. wurde in der Kinoversion jene Szene "beschnitten", wo Alexanders persischer Leibdiener Bagoas das Lampenlicht löscht, sein Gewand zu Boden fallen lässt und sich gerade anschickt nackig in das Bett seines Herrn zu steigen ... es waren nur wenige Sekunden - wirklich nix Schlimmes ... und trotzdem war es den Verantwortlichen wohl ZU eindeutig und heikel ... tja! )

*

Auch die Hochzeitsnacht mit Roxane dürfte wohl eine der erotischsten Szenen sein, die jemals in einem solchen Film gezeigt wurden ( anscheinend waren sie aber nicht obszön genug um "beschnitten" zu werden ).

*

Nun, Alexander wird hier als ein Mensch gezeigt, der zum Helden hochgepusht wurde. Selbst seine Neigung, gerne und oft Feste mit seinen ( z.T. ziemlich unreifen ) Freunden zu feiern, sich dabei zu betrinken, sowie anderen Ausschweifungen zu frönen ... macht ihn nur menschlicher und damit auch glaubwürdiger - umso mehr wenn er dabei manchmal wie ein Idiot rüberkommt ^_~. Seine Psychosen ( Verfolgungswahn, Geistererscheinungen seiner Eltern, etc. ) machen ihn hingegen zu einer bedauernswerten und letzten Endes auch tragischen Figur.

Oliver Stone hat wirklich eine interessante Interpretation geliefert!

*

Ein besonderes Augenschmankerl für mich war der sehr erotisch anmutende Tanz des oben erwähnten Bagoas - sinnlich dargestellt vom spanischen Tänzer und Schauspieler Francisco Bosch. ^_~

*

FAZIT:

ALEXANDER ist ein ansprechender Film - für diejenigen Leute, welche ein Historien-Epos einem Schlachten-Epos vorziehen und für solche, denen tiefgründige, realistisch dargestellte Charaktere mit Macken eher gefallen als unglaubwürdig heldenhafte Figuren ohne Makel! Und natürlich auch für die, welche zusätzlich noch auf visuellen Pomp stehen! ^^

Da ich eben zu jenen Leuten gehöre, vergebe ich dem Film 4 1/2 Sterne! Den halben Punktabzug gibt`s für die gelegentliche Langatmigkeit!

*

PS:

Den GLADIATOR wird aber wohl kaum ein modernes Historien-Epos toppen können - trotz der etwas unglaubwürdigen Figur des Maximus!

Diese Art von Story ( Außenseiter verliert alles und kämpft sich für seine Rache von ganz unten nach oben durch ) bewegt unsere Gemüter anscheinend am meisten! ^_~
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