Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Achtung: "Final Cut" bedeutet NICHT "uncut"..., 25. Oktober 2009
...was eigentlich klar sein sollte. Da aber viele potentielle Käufer sicherlich erwarten, mit dem "Final Cut" eine Fassung des Films zu bekommen, die alles Material aus der Kinofassung plus einige Erweiterungen beinhaltet, sage ich es hier nochmal in aller Deutlichkeit:
Der "Final Cut" ist eine alternative Schnittfassung, in der viel Material aus der Kinofassung fehlt, das dafür gegen neues Material ausgetauscht wurde. Der gesamte Film erhält dadurch einen anderen Tenor, beispielsweise sind Alexanders Homosexualität und seine damit einhergehende Beziehung zu seinem von Jared Leto gespielten Jugendfreund zentrale Aspekte des "Final Cut", die in der Kinofassung des Films nicht auftauchen. (Aus diesem Grund wurde beispielsweise auch die Hochzeitsnacht-Sexszene mit Rosario Dawson bis auf ein paar kurze Aufnahmen fast komplett aus dem "Final Cut" gestrichen.)
Wer die Kinofassung gesehen hat, wird vom "Final Cut" außerdem etwas verwirrt werden, da in diesem zahlreiche Sequenzen in einer anderen Reihenfolge dargestellt werden. Zuvor in der Kinofassung chronologisch eingefügte Handlungselemente sind dadurch im "Final Cut" plötzlich Rückblenden und umgekehrt.
Fazit: Der "Final Cut" ist ein anderer Film als die Kinofassung und beinhaltet neben zahlreichen homosexuellen Szenen wie etwa der zwischen Alexander und Bagaos auch eine Menge langatmiges Material, das meines Erachtens zu Recht aus der Kinofassung gestrichen wurde. Warum man nun aber erst einen über drei Stunden langen Film produziert und den Inhalt dann anschließend auf zwei Fassungen mit unterschiedlicher inhaltlicher Ausrichtung verteilt, weiß wohl nur Oliver Stone selbst.
Zur Qualität der BD schreibe ich mehr in dieser Rezension, sobald ich Gelegenheit zu einer ausführlichen Bewertung hatte.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Auch wiedergekäut kaum besser, 5. November 2009
Alexander ist ein Paradebeispiel für einen Film mit viel Potential, viel theoretischem Talent und viel Aufwand, bei dem leider nichts bzw. nur ganz wenig übrig bleibt. Auch die neue revisited Final Cut Version ist im Großen und Ganzen eine einzige Zeitverschwendung und kaum besser als der Kinocut des Films.
Oliver Stone wollte viel, hat aber die Grundregel für gutes Filmemachen völlig vernachlässigt: Eine gute Geschichte muss auch gut, straff und spannend erzählt werden. Funktionierende Handlungs- und Spannungsbögen sucht man vergebens. Nahezu unerträglich lange Szenen gähnender Langeweile reihen sich an zuweilen unfreiwillig komische Szenen. Nur ganz wenige Szenen sind spektakulär und mitreißend. Im trägen Erzählfluss des übrigen Films gehen sie nahezu komplett unter. Da ich nicht spoilern will, verweise ich auf http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3788 für die Unterschiede zwischen Final- und Kinocut.
Es ist wie gesagt wirklich ein Trauerspiel, wenn man sich dieses Ergebnis ansieht. So viel Potential hätte die Geschichte hergegeben, so viel mehr hätte mit ein wenig mehr Geschick des Regisseurs draus werden können. Man fragt sich, warum Stone selbst beim 3. Anlauf nicht gemerkt hat, dass er hier überfordert gewesen ist.
Die Blu-ray bietet technisch gesehen ein angenehm scharfes und kontrastreiches Bild. Der Sound ist satt, wenn acuh der Hochtonbereich etwas schwächelt. Bei der Ausstattung hätte es deutlich mehr sein dürfen und müssen. Die Audiokommentare sind an sich aufschlussreich, da sie vor allem die Überforderung Stones zeigen. Ein mehr an Making of Infos hätte es aber sein dürfen. Von einer guten Geschichtsdoku ganz zu schweigen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Drei gute Gründe, die für diese Blue-Ray sprechen, 11. November 2009
1. Die Bildschärfe ist hervorragend. Die DVD war in diesem Punkt nicht überzeugend.
2. Einige Scenen werden wesentlich ausführlicher dargestellt, z.B. der Tanz der Roxane. Ich meine schon, dass dies eine Bereicherung des Films darstellt. Um dies beurteilen zu können muss man aber erst einmal beide Versionen angeschaut und genau miteinander verglichen haben. Diese Arbeit haben sich vermutlich nicht alle gemacht, die vor mir eine Berurteilung abgegeben haben.
3. In er Schlacht gegen die Inder sind einige Scenen zu sehen, die in der 1.Version herausgeschnitten worden sind, z.B. Freund des Alexanders wird vom Fuß eines Elefanten niedergetreten. Der Film mag zwar zensiert sein, was ich aber abschließend nicht hinreichend beurteilen kann. Zumindest sind aber weniger Zensurschnitte vorhanden als auf der 1. Version.
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