Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Alexander in Indien. Neues Cover. 327 - 325 v. Chr [Gebundene Ausgabe]

Johannes Hahn


Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2004
Alexanders Feldzug gegen die Perser gilt bis heute als der sagenumwobenste Eroberungszug des größten griechischen Feldherrn. Mindestens ebenso interessant wie der Marsch gen Osten ist sicherlich der Expeditionscharakter dieser „Reise“ bis nach Indien. Wundervorstellungen wurden widerlegt und andererseits neue Wundergeschichten in die Welt gesetzt. Bis heute haben diese frühen Berichte nichts von ihrer Faszination eingebüßt und werden hier spannend erschlossen.

Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchnotiz zu : Die Zeit, 26.10.2000
Heutzutage wandeln griechische Touristen gern auf den Spuren Alexander des Großen, die ausgerechnet durch das heutige Pakistan führen, macht sich Ralf-Peter Märtin lustig, denn lang lang ist`s her, dass das Weltreich des mazedonischen Eroberers bestanden hat. Diese Eroberung längs des `Indus` war nur von kurzer Dauer und das Entfernteste, wohin es Alexander und sein Heer geführt hat, weiß Märtin, war Pakistan, damals noch Indien: insgesamt 24 000 km haben die Kriegsveteranen in rostenden Rüstungen bei Monsunregen zurückgelegt. Märtin ist begeistert von diesem Vorzeigeband aus der Reihe `Fremde Kulturen in alten Berichten` eine Augenweide, was Schriftbild, Schrifttafeln und Fotografien angeht; mustergültig in Bezug auf den wissenschaftlichen Apparat; informativ und gut lesbar der inhaltliche Teil, den Johannes Hahn aus antiken Texten zusammengestellt hat. Das militärische Vorrücken bilde sozusagen das Rückgrat des Buches, berichtet Märtin, daneben arbeite der Herausgeber die jeweiligen Sitten und Gebräuche der betreffenden Völker und ihre unterschiedlichen Mentalitäten heraus: die kulturelle Verklammerung dieser so unterschiedlichen Gesellschaften in der frühen Neuzeit sei von fundamentaler Bedeutung gewesen.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Perlentaucher.de

Nackte Weisheit

Alexander in Indien – antike Zeugnisse

Auf seinem Indien-Feldzug begegnet Alexander in der Nähe von Taxila indischen Weisen, die nackt umherwandeln, enthaltsam leben und sehr respektiert werden. Alexander, der nicht nur durch die Schule des Aristoteles gegangen ist, sondern auch seine Erfahrung mit den heimischen philosophischen Anarchisten, den Kynikern, gemacht hat, ist neugierig. Aber da die selbstbewussten Philosophen nicht zu ihm kommen wollen und er nicht zu ihnen gehen will, muss er einen Stellvertreter schicken. Der, Oneisikritos, kann sich gut mit dieser indischen Variante der Sophisten, den Gymnosophisten, verständigen. Nur mit der Nacktheit hapert es noch bei ihm. In jenen Leitbegriffen, die die nackten indischen Sophisten ebenso gut kennen wie ihre europäischen Kollegen, wird er belehrt, dass der Kleiderzwang Ausdruck einer – jedenfalls unter hitzigen indischen Bedingungen – unsinnigen Überordnung des Herkommens über die Natur sei («nomos» und «physis» hätten die griechischen Sophisten gesagt). Einer der Gymnosophisten lässt sich dann doch überreden, Alexander zu besuchen. Er heisst eigentlich Sphines, wird aber von den Griechen nach der indischen Grussformel «Kale» Kalanos genannt. Der Grosskönig und der grosse Gymnosophist finden Interesse aneinander.

Kalanos begleitet Alexander bis nach Persien zurück. Dort lässt er sich, als Gesundheit und Lebenskraft schwinden, in völliger Gemütsruhe auf einem Scheiterhaufen im Angesicht von König und Heer verbrennen. Offenbar ist dieser indische Sophist die konsequenteste Inkarnation philosophischer Unerschütterlichkeit, der den Griechen so sehr angelegenen «Ataraxie». Kalanos' Geschichte zeigt: Das hellenistische Zeitalter ist das erste Zeitalter der Globalisierung und zumal einer globalisierten Philosophie. Interkulturalismus, transkulturelle Studien und Interessen – wohlgemerkt aus Neugier, nicht zur Vorbereitung einer Mission – waren eine Selbstverständlichkeit. Noch nie zuvor und noch lange Zeit danach nicht konnten zwei Kulturen so viel voneinander lernen. «Gandhara» wurde die Chiffre dafür.

Der von Johannes Hahn besorgte Sammelband mit Zeugnissen antiker Historiker (Arrian, Strabo, Diodor, Plutarch, Megasthenes, Aelian . . .), die auf damals noch vorliegende Berichte von Augenzeugen zurückgehen, führt vorzüglich in diese einzigartige Epoche hinein. Philosophen und andere Geister, die das Unglück haben, 2300 Jahre nach dem Zeitalter des Hellenismus geboren zu sein, finden hier wünschenswerten Stoff für eine nachholende Zeitreise.

Ludger Lütkehaus -- Neue Zürcher Zeitung


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Noch keine Kundenrezensionen vorhanden.
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar